Autor -Gerhard Schmid

Schmid zum Ableben von Hannes Androsch: Ein Visionär und Kämpfer für ein modernes Bildungssystem ist von uns gegangen

Tief betroffen vom Ableben des früheren Finanzministers Hannes Androschs zeigte sich der Vorsitzende der SPÖ-Bundesbildungsorganisation, Gerhard Schmid: „Er war ein Visionär, ein politischer Mensch im besten Sinne, einer, der seinen Überzeugungen immer treu geblieben ist, und er war ein erfolgreicher Wirtschaftstreibender mit sozialem Gewissen.“ Schmid würdigte den Verstorbenen als vehementen Verfechter eines zukunftsorientierten Bildungssystems und verwies in diesem Zusammenhang auf das von Androsch initiierte Bildungsvolksbegehren: „Hannes Androsch wurde nicht müde, eine echte Bildungsreform einzufordern. Bildung bezeichnete er als die wichtigste Voraussetzung für einen erfolgreichen Wirtschaftsstandort. Für die SPÖ-Bildungsorganisation war er immer ein aktiver Mitstreiter für eine progressive Bildungspolitik. Wir werden seine Ideen und seine Forderungen in seinem Sinn mit aller Kraft weiter verfolgen“, so Schmid, und abschließend: „Im Namen der SPÖ-Bundesbildungsorganisation möchte ich seiner Familie in diesen schweren Stunden unser tief empfundenes Mitgefühl aussprechen.“

VIDEO – Rückblick auf die Festveranstaltung zum 100. ZEITGESPRÄCH mit Gerhard Schmid

Seit dem Start des damals neuen Kommunikationsformats „ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid“ im Juni 2020 bittet der SPÖ-Bundesbildungsvorsitzende Gerhard Schmid Persönlichkeiten aus den unterschiedlichsten Bereichen der Gesellschaft zum Interview. Nach 99 Folgen war es an der Zeit, die Erfolgsgeschichte dieses Gedankenaustausches gebührend zu feiern: Das 100. ZEITGESPRÄCH fand daher am 14. November in Form einer Festveranstaltung in der Wiener Urania statt, zu der zahlreiche der bisherigen Gesprächspartner*innen von Gerhard Schmid gekommen waren. Der Abend stand ganz im Zeichen von Demokratie und Dialog, dementsprechend widmeten sich die Bühnengespräche, moderiert von Sonja Kato, nicht nur der Bedeutung des Dialogs auf Augenhöhe, den die ZEITGESPRÄCHE bieten, sondern auch sehr intensiv der Relevanz von demokratischen Werten und gesellschaftlichem Engagement. Wiens Bürgermeister Michael Ludwig, der ehemalige Bundespräsident Heinz Fischer und der frühere Außenminister Luxemburgs, Jean Asselborn, waren unter den politischen Schwergewichten, die ihre Ansichten und Erfahrungen teilten. Sie beleuchteten die ständigen Herausforderungen und die Notwendigkeit, die Demokratie aktiv zu gestalten und zu verteidigen.

Ein weiteres Highlight des Abends war der Auftritt von Michaela Kotaskova, Weltmeisterin im Boxen, die über die verbindende Kraft des Sports sprach und wie dieser zur sozialen Integration beiträgt. Ihre Ansichten über Respekt und Zusammenarbeit im Sport boten eine wertvolle Perspektive für die Übertragung dieser Werte in den Alltag. Die künstlerische Note des Abends wurde unter anderem durch Sabine Wiedenhofer, eine renommierte bildende Künstlerin, gesetzt. Sie diskutierte die Rolle der Kunst beim Ansprechen politischer und gesellschaftlicher Themen und wie Künstler durch ihre Werke zum gesellschaftlichen Dialog beitragen können.

Die musikalische Untermalung des Abends erfolgte durch die talentierte Pianistin und Komponistin Alma Deutscher. Ihre Darbietungen ergänzten nicht nur die festliche Atmosphäre, sondern unterstrichen auch die kulturelle Vielfalt und das kreative Talent, das die ZEITGESPRÄCHE zu fördern suchen. Das 100. „ZEITGESPRÄCH mit Gerhard Schmid“ war nicht nur eine Rückbesinnung auf die vergangenen Diskussionen und deren Beiträge zur Förderung des öffentlichen Diskurses, sondern auch ein Blick nach vorne, auf die Wege, wie man die Prinzipien der Aufklärung und des Humanismus weiterhin fördern und verteidigen kann. Gerhard Schmid betonte die Bedeutung des fortwährenden Engagements und des Dialogs, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Demokratie zu stärken.

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Abschied von Fritz Edlinger

Mit Fritz Edlinger verliert die politische Bildungs- und Friedensarbeit in Österreich einen bedeutenden Vordenker und Akteur. Der 75-Jährige, der am 4. Dezember 2024 verstarb, hinterlässt ein beeindruckendes Lebenswerk, das geprägt war von seinem Engagement für Dialog und Verständigung, insbesondere in konfliktreichen Regionen wie dem Nahen Osten. Zeit seines Lebens war er ein wichtiger Teil der sozialdemokratischen Arbeiter*innen-Bewegung, der er sich schon in jungen Jahren anschloss und in der es sich bis zum Lebensende treu und intensiv engagierte. SPÖ-Bundesbildungsvorsitzender Prof. Dr. Gerhard Schmid: „Fritz Edlinger war langjähriger Generalsekretär der Gesellschaft für Österreichisch-Arabische Beziehungen und setzte sich intensiv für Frieden und Gerechtigkeit im arabischen Raum ein. Sein umfassendes Wissen und sein Netzwerk machten ihn zu einem unverzichtbaren Brückenbauer zwischen den Kulturen. Er kritisierte vehement die einseitige Berichterstattung über den Nahen Osten und widmete sich mit der von ihm herausgegebenen Zeitschrift International einer ausgewogenen Darstellung globaler politischer Zusammenhänge. Diese Publikation gilt als einzigartige Quelle kritischer Analyse und hat Generationen von Politikern, Journalisten und Wissenschaftlern geprägt.“

SPÖ-Bundesbildungsgeschäftsführer Wolfgang Markytan erinnert sich: „Neben seiner journalistischen Tätigkeit organisierte Edlinger zahlreiche Konferenzen und Veranstaltungen, die den Diskurs über Frieden, Demokratie und soziale Gerechtigkeit förderten, viele davon in den Räumlichkeiten der Bildungsorganisationen der SPÖ. Er war bekannt für seine klare Haltung gegen Krieg und Imperialismus, was sich in seinen Reden und Schriften widerspiegelt.“ Seine Beiträge zur österreichischen und internationalen Friedensbewegung sowie sein Einsatz für eine differenzierte Sicht auf die arabische Welt werden unvergessen bleiben. Fritz Edlinger hinterlässt eine große Lücke, nicht nur in der politischen Landschaft, sondern auch in den Herzen all jener, die ihn als Mentor, Kollegen und Freund geschätzt haben.

„Lieber Fritz, einige Jahre nachdem wir schon deinen Bruder Rudi unerwartet verloren haben, müssen wir nun auch von dir Abschied nehmen. Die SPÖ-Bundesbildungsorganisation bedankt sich für deine Zusammenarbeit, deine Loyalität und deine so unzähligen, wertvollen Beiträge für eine gerechtere und Friedliche Welt“, so Gerhard Schmid.

Foto: https://www.nachdenkseiten.de/

Rudi Gelbard war Mahner wider das Vergessen

Der am 24. Oktober 2018 verstorbene österreichische Antifaschist, Zeitzeuge und KZ-Überlebende Rudolf Gelbard hätte am 4. Dezember seinen Geburtstag gefeiert. Die SPÖ-Bundesbildungsorganisation hat aus diesem Anlass dem unvergesslichen Rudolf Gelbard gedacht. SPÖ-Bundesbildungsvorsitzender Gerhard Schmid betonte: „Rudi Gelbard war ein wichtiger Mitstreiter der SPÖ-Bundesbildungsorganisation. Als aktiver Zeitzeuge hat er seine Erfahrungen und sein Wissen an Schulen in ganz Österreich vermittelt. Rudi Gelbard hat als unermüdlicher Mahner wider das Vergessen Unschätzbares für die so wichtige Erinnerungskultur geleistet“, so Schmid.

Im Gedenken an Rudolf Gelbard hat die SPÖ-Bundesbildungsorganisation das  ‚Prof. Rudolf Gelbard-Symposium‘ ins Leben gerufen, um seine Ideen und Ideale weiterleben und weiterdiskutieren zu können. Am 9. Mai 2022 fand das 1. Prof. Rudolf-Gelbard-Symposium unter dem Titel „Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Ein Kampf, der nie zu Ende geht“ statt‚ und am 29. Jänner 2024 das 2. Prof. Rudolf Gelbard Symposium unter dem Motto „Dialog der Religionen“.

 

Gerhard Schmid: „Dank an alle, die bereit sind, über den Tellerrand zu schauen“

Festveranstaltung zur 100. Ausgabe der „ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid“

Anlässlich der 100. Ausgabe der „ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid“ lud die SPÖ-Bundesbildungsorganisation zu einer Festveranstaltung in die Wiener Urania. Neben zahlreichen Gesprächspartner*innen der ersten 99 Episoden waren unter anderem Wiens Bürgermeister Michael Ludwig, der frühere Außenminister von Luxemburg Jean Asselborn und Bundespräsident a.D. Heinz Fischer zu Gast. Für musikalische Glanzpunkte sorgte die international gefeierte Pianistin Alma Deutscher – auch eine der bisherigen Gesprächspartner*innen von Gerhard Schmid. Entsprechend dem Motto des Abends „Demokratie sichern – Demokratie gestalten“ verstand sich das Fest ebenso wie die Zeitgespräche als deutliches Statement für Demokratie und Dialog.

Moderatorin Sonja Kato bat sowohl Gerhard Schmid als auch einige der bisherigen Gäste der Zeitgespräche zum Kurzinterview auf die Bühne. Gerhard Schmid, Vorsitzender der SPÖ-Bundesbildungsorganisation, erzählte über die Entstehung des Projekts, das als lose Interview-Reihe geplant war, aufgrund der Corona-Pandemie dann aber als Online-Plattform auf Facebook startete und sich auf Anhieb über viele Zuseher*innen freuen konnte. Mittlerweile sind die Zeitgespräche sowohl als Video als auch als Podcast auf allen gängigen Kanälen abrufbar. Schmid sei die Vernetzung von Menschen aus den verschiedensten Bereichen der Gesellschaft ein großes Anliegen, sein Dank gelte daher allen Gesprächspartner*innen, die bereit waren und sind, gemeinsam mit ihm „über den Tellerrand zu schauen“, betonte Schmid. Einige Gespräche, etwa mit der Widerstandskämpferin Käthe Sasso oder dem Journalisten Hugo Portisch, seien sehr berührend gewesen, andere wiederum sehr unterhaltsam, alle aber sehr spannend, zeigten sie doch Einblicke in das Leben interessanter Persönlichkeiten.

Alma Deutscher kann mit ihren 19 Jahren auf eine außergewöhnliche Karriere zurückblicken und beeindruckt durch ihre Vielfältigkeit: Sie ist nicht nur eine hervorragende Pianistin, sondern auch als Komponistin und Dirigentin erfolgreich – vor kurzem hat sie in den USA die Zauberflöte dirigiert, wie sie erzählte. Drei ihrer Eigenkompositionen gab die junge Künstlerin an diesem Abend – zur Freude des Publikums – zum Besten.

„Demokratie steht immer vor Herausforderungen, momentan vor besonderen Herausforderungen“, unterstrich Bundespräsident a.D. Heinz Fischer in seinem Statement. Demokratie brauche daher Menschen, die Demokratie ernst nehmen und denen Friede und Gerechtigkeit wichtig seien.

Die bildende Künstlerin Sabine Wiedenhofer wies darauf hin, dass Kunstschaffende eine gewisse Narrenfreiheit hätten: „Man kann den Finger auf politische Wunden legen, ohne dass jemand deshalb böse ist.“ Ihre Installation „So sorry – Alea Iacta Est“ auf der diesjährigen Biennale in Venedig entspricht diesem Vorsatz.

Für Boxweltmeisterin Michaela Kotásková ist Sport eine gute Möglichkeit, Menschen besser kennenzulernen. Sport verbinde Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen. „Im Sport geht es um Respekt und um ein Miteinander“, stellte sie fest.

Luxemburgs Außenminister a.D. Jean Asselborn berichtete, dass er in Bezug auf die USA an Machiavelli denkt: Macht mit allen Mitteln und um jeden Preis. Bei Europa denkt er an Kant: Aufklärung sei das Einzige, wodurch sich der Mensch aus seiner Unmündigkeit befreien kann. „Kant ist noch immer stärker als Machiavelli“, konstatierte Asselborn.

Journalistin Margaretha Kopeinig verwies auf klassischen Journalismus, dessen Aufgabe und Anspruch es sei, Fakten richtig darzustellen, sachlich zu informieren und die Demokratie zu unterstützen. Diese Ansprüche gingen aber immer mehr verloren. Starke Verbindungen zwischen Politik und Medien sowie extensive Inseratenpolitik würden der Demokratie schaden. Dass der britische „Guardian“ aus Protest aus „X“ ausgestiegen ist, bewertet sie daher sehr positiv.

Wiens Bürgermeister Michael Ludwig sieht in den Zeitgesprächen einen wichtigen Beitrag im Sinne von lebenslangem Lernen. „Mit allen Menschen zu reden, den Diskurs zu führen: Das entspricht ganz dem Sinn der Aufklärung und des Humanismus“, stellte er fest und verwies in diesem Zusammenhang auf die Aufgaben von Politik und Medien: Diskutieren, was Wahrheit ist. Immer mehr Menschen würden nicht mehr sagen: „Ich glaube“, sondern: „Ich weiß“. Den Verschwörungstheorien von Menschen, die glauben, zu wissen, müssten Fakten entgegengesetzt werden. Ludwig ortet eine „Zuschauerdemokratie“: Die Menschen würden gerne in einer Demokratie leben, würden aber nichts dazu beitragen wollen. Umso wichtiger sei der Diskurs. Wiens Bürgermeister wies auch darauf hin, dass Wien zur „Demokratiehauptstadt Europas 2024/25“ gewählt worden ist und in den nächsten Tagen die Staffel von Barcelona übernehmen wird. Dies sei ein Ansporn für weitere Initiativen in Wien, neben den bereits bestehenden wie Kinder- und Jugendparlamente in der Stadt und in den Bezirken, dem Projekt „Rein ins Rathaus“ und weiterer Projekte.

Info: ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid

Im Juni 2020 hat die SPÖ-Bundesbildungsorganisation in Zusammenarbeit mit der SPÖ-Bundesgeschäftsstelle, dem Karl-Renner-Institut, dem Roten Rathausklub und der Wiener Bildungsakademie das neue Kommunikationsformat „ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid“ gestartet. Gastgeber all dieser Gespräche ist SPÖ-Bundesbildungsvorsitzender Gerhard Schmid. Zu Wort kommen Persönlichkeiten aus Kunst, Wissenschaft, Sport, Religion, Politik, Wirtschaft und Medien. Bisherige Gesprächspartner*innen waren unter anderem Bundeskanzler a.D. Franz Vranitzky, Widerstandskämpferin Käthe Sasso, Autor und Journalist Hugo Portisch, Journalistin Daniela Kittner, Genetiker Josef Penninger, die Vorsitzende der Bioethikkommission Christiane Druml, Mediziner und Theologe Johannes Huber, Nationalfonds-Generalsekretärin Hannah Lessing, Musiker Roman Gregory, Schauspieler Cornelius Obonya, Schauspielerin Andrea Eckert, Schauspielerin und Autorin Chris Lohner, Kickbox-Weltmeisterin Nicole Trimmel, Fußballer Steffen Hofmann, Snowboarderin Julia Dujmovits, Maler Christian Ludwig Attersee, PEN-Club-Präsidentin Marion Wisinger, Kulturmanagerin Waltraud Barton, Unternehmer Atilla Ceylan sowie zahlreiche Vertreter*innen der Religionsgemeinschaften. Mittlerweile sind bereits zwei Bände der „ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid“ erschienen.

Alle ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid“ sind auf https://zeitgespraeche-gerhard-schmid.at abrufbar sowie auf allen gängigen Podcast-Kanälen nachzuhören.

Fotos: Markus Sibrawa

 

„ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid“ #99: Kommunikationsexperte Matthias Euler-Rolle

In dieser fesselnden Episode der ZEITGESPRÄCHE taucht Gerhard Schmid mit Matthias Euler-Rolle in die Welt der Medien ein und beleuchtet Matthias’ beeindruckende Karriere in der Kommunikation. Von seinen frühen Tagen im Radio bis hin zu seiner Rolle bei der Formung moderner Medienstrategien gibt Matthias Euler-Rolle Einblicke in die Evolution des Radios und die Bedeutung von Authentizität in der heutigen Medienlandschaft.

Matthias Euler-Rolle erzählt, wie leidenschaft für Musik und sein Verständnis für die Kraft der Medien ihm helfen, innovative Kommunikationswege zu gestalten. Sein Buch, in dem er die Verbindung zwischen Mozarts kreativem Geist und modernen Kommunikationspraktiken zieht, bietet eine neue Perspektive auf die Rolle der Medien in der Gesellschaft.

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Foto: Richard Tanzer

„ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid“ #98: Ercan Nik Nafs, Leiter des Wiener Netzwerks Demokratiekultur und Prävention (WNED)

Zu Gast in dieser Episode der „ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid“ ist Ercan Nik Nafs, einer der führenden Experten auf dem Gebiet Extremismusprävention. 9 Jahre lang war er Kinder- und Jugendanwalt der Stadt Wien, seit 2023 leitet er das Wiener Netzwerk Demokratiekultur und Prävention (WNED), das er mit aufgebaut hat. Ercan Nik Naf spricht über die entscheidenden Aspekte der Jugendarbeit und Integration in Wien. Als Experte in seinem Feld gibt er tiefe Einblicke in die komplexen Herausforderungen, denen sich junge Menschen heute gegenübersehen, insbesondere in Bezug auf Bildung und Extremismusprävention.

Im Gespräch geht es außerdem um wirksame Strategien zur Integration und darum, wie wichtig es ist, den jungen Menschen das Handwerkszeug zu geben, um in einer vielfältigen Gesellschaft erfolgreich zu sein.

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Foto: Richard Tanzer

 

Für einen weltoffenen, freiheitsliebenden Kulturbegriff

In der Aktuellen Stunde der Gemeinderatsitzung am 23. Oktober zum Thema Kultur forderte der Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Wissenschaft des Wiener Gemeinderates, Dr. Gerhard Schmid, eine Konzentration auf einen „weltoffenen, freiheitsliebenden“ Kulturbegriff. „Antipathien und Sympathien“ spielten dabei sicher eine Rolle, so Schmid. Das Publikum sei der „entscheidende Faktor“ erfolgreicher Kulturangebote. Die Aufgabe der Politik sei es, die Rahmenbedingungen für Kultur zu schaffen. Das „rechts-links-Schema“ in der Kulturbewertung ist eine Momentaufnahme. Als Beispiel dafür nannte Schmid den Wiener Künstler Friedensreich Hundertwasser, der vom „Linksradikalen“ zum Liebling der „Gutbürgerlichen“ geworden sei. Trotz unterschiedlicher politischer Meinungen sei eine einende und weltoffene Arbeit nicht unmöglich. Viele Kulturinitiativen in Wien seien laut Schmid auch wirtschaftlich große Erfolge, beispielsweise die Musicals oder das Wien Museum.

„ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid“ #97: Michaela Kotásková, Boxweltmeisterin

In einem packenden ZEITGESPRÄCH in der Wiener Urania entführt Gerhard Schmid die Zuschauer*innen in die Welt des Boxsports, vorgestellt durch die außergewöhnliche Michaela Kotásková. Als WBF-Weltmeisterin gibt sie tiefe Einblicke in ihre Karriere und Herausforderungen im Frauenboxsport. Sie erklärt, wie sie vom Fitnessboxen zur Weltmeisterschaft aufgestiegen ist und warum sie heute für Österreich und nicht für ihre ursprüngliche Heimat Tschechien antritt. Ihr Kampf um Gleichberechtigung und faire Bezahlung im Boxsport sowie ihre Rolle als inspirierende Trainerin und Mentorin für junge Sportler*innen werden ebenso thematisiert wie ihre Vision für den Frauenboxsport.

Michaela teilt auch die emotionalen Höhepunkte ihrer Karriere, wie den Umgang mit Niederlagen und den Aufbau mentaler Stärke. Besonders interessant sind ihre Vorbereitungen auf die bevorstehende Titelverteidigung am 30. November!

Dieses ZEITGESPRÄCH ist ein Must-See für alle, die sich für die Dynamik und die sozialen Aspekte des Boxsports interessieren.

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„ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid“ #96: Doris Bures, Zweite Nationalratspräsidentin

In der aktuellen Episode der „ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid“ ist Doris Bures, Zweite Nationalratspräsidentin der Republik Österreich, zu Gast. In dem ausführlichen Gespräch geht es unter anderem um die historischen Kämpfe für Demokratie, Freiheit und soziale Gerechtigkeit, vielfältige Weltanschauungen sowie die Herausforderungen und emotionalen Aspekte, die politisches Arbeiten mit sich bringt. Doris Bures spricht über ihren persönlichen Zugang zu politischem Engagement, das geprägt ist von ihrer Kindheit und Jugend in einer politisch aktiven Familie. Sie beschreibt ihren politischen Werdegang, der auch mit besonderem Engagement für Mieter*inneninteressen und Geschlechtergleichstellung verbunden ist. Auch das Thema Bildung ist ihr eine Herzensangelegenheit: Bildung ist für sie nicht nur ein Schlüsselelement für die Gesellschaft, sondern auch für jede*n Einzelne*n. Die Zweite Nationalratspräsidentin betont in dem Gespräch weiters, wie wichtig es ist, einen fortlaufenden Dialog über Parteigrenzen hinweg zu führen.

Ein Muss für alle, die tiefer in die Schnittstellen von Politik, Kultur und sozialer Verantwortung eintauchen möchten.

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