2025 wird der 200. Geburtstag von Johann Strauss (Sohn) gefeiert, und Wien wird zum klingenden Zentrum des Jubiläums. Was liegt also näher als das neue Jahr mit dem Besuch bei Prof. DI Roland Geyer, dem Intendanten des Johann-Strauss-Jahres zu starten. Im “ZEITGESPRÄCH mit Gerhard Schmid” erläutert er die Vorbereitungen und das konzeptionelle Konzept für das Festjahr zu Ehren des berühmten Komponisten und betont die kulturelle Bedeutung von Johann Strauss als international anerkannten „Popstar“ der klassischen Musik. Die Rolle der Frauen in Strauss’ Leben kommt ebenso zur Sprache wie persönliche Herausforderungen und die Reiseangst des Komponisten.
Das bevorstehende Festjahr beschreibt Roland Geyer als “Mosaik” aus abwechslungsreichen Veranstaltungen, die die vielfältige Kultur Wiens widerspiegeln und sowohl traditionelle als auch moderne Elemente kombinieren. Für den Intendanten ist die Musik von Johann Strauss eine Quelle der Freude und Inspiration.
Schauen Sie sich das Video zum Start des musikalischen Jubiläumsjahres 2025 an!
Gerhard Schmid und der Kulturverein Hietzing luden zu einer Winterwanderung in den Lainzer Tiergarten. Unter dem Ehrenschutz von Wiens Bürgermeister Dr. Michael Ludwig und mit der fachkundigen Begleitung des Wiener Forstdirektors DI Andreas Januskovecz kamen zahlreiche Weggefährt*innen und Freund*innen zusammen, um die Wanderung in diesem Naturjuwel zu genießen. Eine zünftige Jause mit Maroni, heißem Leberkäse sowie Punsch und Glühwein bildete den gemütlichen Höhepunkt des Spaziergangs. Perfekt organisiert wurde der Tag von Flavio Schily und dem Team des Kulturvereins Hietzing, Matias Dockner und seine Bläser sorgten für die musikalische Begleitung. Ein Tag mit angeregten Gesprächen, kulturellem Austausch und freundschaftlicher Gemeinschaft!
Im Festtagsvideo blicken SPÖ-Bundesbildungsvorsitzender Gerhard Schmid und SPÖ-Bundesbildungsgeschäftsführer Wolfgang Markytan auf das vergangene Jahr zurück und geben einen Ausblick auf 2025.
„Wir möchten uns bei allen bedanken, die uns durch das Jahr begleitet haben, bei allen, die mit uns zusammengearbeitet haben, bei allen, die sich für unsere Arbeit interessieren. Wir freuen uns darauf, auch im Jahr 2025 wieder unser Bestes zu geben, um Bildung und soziales Engagement weiterhin zu stärken. Wir wünschen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Lasst uns gemeinsam auf ein Jahr voller Erfolg, Gesundheit und Glück anstoßen!“
Seit dem Start des damals neuen Kommunikationsformats „ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid“ im Juni 2020 bittet der SPÖ-Bundesbildungsvorsitzende Gerhard Schmid Persönlichkeiten aus den unterschiedlichsten Bereichen der Gesellschaft zum Interview. Nach 99 Folgen war es an der Zeit, die Erfolgsgeschichte dieses Gedankenaustausches gebührend zu feiern: Das 100. ZEITGESPRÄCH fand daher am 14. November in Form einer Festveranstaltung in der Wiener Urania statt, zu der zahlreiche der bisherigen Gesprächspartner*innen von Gerhard Schmid gekommen waren. Der Abend stand ganz im Zeichen von Demokratie und Dialog, dementsprechend widmeten sich die Bühnengespräche, moderiert von Sonja Kato, nicht nur der Bedeutung des Dialogs auf Augenhöhe, den die ZEITGESPRÄCHE bieten, sondern auch sehr intensiv der Relevanz von demokratischen Werten und gesellschaftlichem Engagement. Wiens Bürgermeister Michael Ludwig, der ehemalige Bundespräsident Heinz Fischer und der frühere Außenminister Luxemburgs, Jean Asselborn, waren unter den politischen Schwergewichten, die ihre Ansichten und Erfahrungen teilten. Sie beleuchteten die ständigen Herausforderungen und die Notwendigkeit, die Demokratie aktiv zu gestalten und zu verteidigen.
Ein weiteres Highlight des Abends war der Auftritt von Michaela Kotaskova, Weltmeisterin im Boxen, die über die verbindende Kraft des Sports sprach und wie dieser zur sozialen Integration beiträgt. Ihre Ansichten über Respekt und Zusammenarbeit im Sport boten eine wertvolle Perspektive für die Übertragung dieser Werte in den Alltag. Die künstlerische Note des Abends wurde unter anderem durch Sabine Wiedenhofer, eine renommierte bildende Künstlerin, gesetzt. Sie diskutierte die Rolle der Kunst beim Ansprechen politischer und gesellschaftlicher Themen und wie Künstler durch ihre Werke zum gesellschaftlichen Dialog beitragen können.
Die musikalische Untermalung des Abends erfolgte durch die talentierte Pianistin und Komponistin Alma Deutscher. Ihre Darbietungen ergänzten nicht nur die festliche Atmosphäre, sondern unterstrichen auch die kulturelle Vielfalt und das kreative Talent, das die ZEITGESPRÄCHE zu fördern suchen. Das 100. „ZEITGESPRÄCH mit Gerhard Schmid“ war nicht nur eine Rückbesinnung auf die vergangenen Diskussionen und deren Beiträge zur Förderung des öffentlichen Diskurses, sondern auch ein Blick nach vorne, auf die Wege, wie man die Prinzipien der Aufklärung und des Humanismus weiterhin fördern und verteidigen kann. Gerhard Schmid betonte die Bedeutung des fortwährenden Engagements und des Dialogs, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Demokratie zu stärken.
In dieser fesselnden Episode der ZEITGESPRÄCHE taucht Gerhard Schmid mit Matthias Euler-Rolle in die Welt der Medien ein und beleuchtet Matthias’ beeindruckende Karriere in der Kommunikation. Von seinen frühen Tagen im Radio bis hin zu seiner Rolle bei der Formung moderner Medienstrategien gibt Matthias Euler-Rolle Einblicke in die Evolution des Radios und die Bedeutung von Authentizität in der heutigen Medienlandschaft.
Matthias Euler-Rolle erzählt, wie leidenschaft für Musik und sein Verständnis für die Kraft der Medien ihm helfen, innovative Kommunikationswege zu gestalten. Sein Buch, in dem er die Verbindung zwischen Mozarts kreativem Geist und modernen Kommunikationspraktiken zieht, bietet eine neue Perspektive auf die Rolle der Medien in der Gesellschaft.
Verpassen Sie nicht dieses inspirierende Gespräch, das tief in die Bedeutung von echter Kommunikation und deren Einfluss auf Kultur und Bildung eintaucht.
In dieser fesselnden Episode der „ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid“ ist der Historiker Dr. Jochen Böhler vom Vienna Wiesenthal Institute for Holocaust Studies zu Gast. In einem tiefgehenden Dialog über die Schrecken des Zweiten Weltkriegs und die Bedeutung der historischen Aufarbeitung teilt Jochen Böhler, ein Experte auf dem Gebiet der Kriegsverbrechen, seine umfangreichen Forschungen und Erkenntnisse. Nicht nur die Brutalität des Krieges wird beleuchtet, sondern auch die Notwendigkeit der Erinnerungskultur betont.
Das Gespräch bietet Einblicke in Böhlers Arbeit am Vienna Wiesenthal Institute, wo er sich mit der Dokumentation und Aufarbeitung von NS-Verbrechen beschäftigt. Durch seine Forschungen trägt er wesentlich dazu bei, das Bewusstsein für die Bedeutung der Geschichtserhaltung zu schärfen und die Lehren aus der Vergangenheit für zukünftige Generationen zugänglich zu machen. Im Gespräch wird auch darüber diskutiert, wie wichtig es ist, die Wahrheit über historische Ereignisse zu öffentlich zu machen und gleichzeitig die Würde der Opfer zu wahren.
Die Kunstsammlerin Elisabeth Leopold starb gestern, dem 13. August, im Kreise ihrer Familie. „Elisabeth Leopold hat gemeinsam mit ihrem verstorbenen Mann und großem Weitblick sowie hoher Verantwortungsbereitschaft eine der bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt geöffnet. Dank ihr gibt es im großartigen Leopold Museum in Wien so viel Kunst, die von epochaler Bedeutung ist. Elisabeth Leopold hat damit Wien und Österreich einen großen Verdienst erwiesen. Das Museum ist aus der europäischen Kulturlandschaft nicht mehr wegzudenken und zeigt die großen Persönlichkeiten der Geschichte der bildenden Kunst Österreichs“, sagt Gerhard Schmid, SPÖ-Gemeinderat und Vorsitzender des Gemeinderatsausschuss Kultur und Wissenschaft.
Elisabeth Leopold wurde am 3. März 1926 in Wien geboren, und lernte noch während ihres Medizinstudiums ihren Mann Rudolf kennen. Mit ihm gemeinsam sammelte sie ab den 1950er Jahren mehr als 5.000 Werke, die auch den weltgrößten Bestand an Schiele-Werken beinhaltet. Teile ihrer Sammlung sind seit 2001 dank des Leopold Museums der Öffentlichkeit und vor allem den Wiener*innen zugänglich.
„Elisabeth Leopold widmete ihr Leben der Kunst. Sie hat damit die österreichische Identität mitgeprägt“, so Schmid. Elisabeth Leopold wurde mit dem Goldenen Verdienstzeichen des Landes Wien ausgezeichnet.
Im aktuellen „ZEITGESPRÄCH mit Gerhard Schmid“ ist Prof. Dr. Franz Patay, Geschäftsführer der Vereinigten Bühnen Wien, zu Gast. Prof. Patay spricht über seine facettenreiche Karriere im Musik- und Kulturbereich, über seine Rolle in der Entwicklung der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien und seine derzeitige Tätigkeit bei den Vereinigten Bühnen Wien. Und er gibt Einblicke in die Herausforderungen und Erfolge der Vereinigten Bühnen, darunter die internationale Vermarktung ihrer Produktionen in über 23 Länder und die speziellen Anpassungen der Bühnenwerke zur Inklusion und Neurodiversität. Und es geht auch um die Wichtigkeit der Nachwuchsförderung und die Rolle der MUK bei der Ausbildung junger Talente im künstlerischen Bereich wird diskutiert.
Weiters geht es in dem Gespräch um persönliche Aspekte seines Lebens, wie die Balance zwischen Beruf und Familie und seine Leidenschaft für Musik, die er trotz beruflicher Verpflichtungen pflegt.
Versäumen Sie nicht dieses tiefgehende Gespräch, das nicht nur die berufliche Laufbahn von Prof. Patay beleuchtet, sondern auch wertvolle Einblicke in die Dynamiken des modernen Kulturbetriebs bietet.
Am 22. Juni 2019 wurde in der Wiener Urania die SPÖ-Bundesbildungskonferenz abgehalten. Nach fast 10 Jahren übergab der Wiener Bürgermeister Dr. Michael Ludwig die Stafette an den Wiener Landtagsabgeordneten Prof. Dr. Gerhard Schmid weiter.
In den letzten fünf Jahren ist sehr viel passiert. Abgesehen von Wahlerfahrungen und Vorsitzwechsel(n) konnten viele Bereiche der SPÖ-Bundesbildung neu aufgestellt werden. Neben den Sitzungen in allen Teilen Österreichs sowie in den europäischen Institutionsstädten wurde eine sehr erfolgreiche Videoserie, die „Zeitgespräche mit Gerhard Schmid“, ins Leben gerufen werden, die nun schon im vierten Jahr durchgängig geführt wird. Es kamen einige Publikationen hinzu, vor allem das derzeitige Standardwerk der Sozialdemokratie „Positionen und Perspektiven“. Einige der Veranstaltungen haben einzigartige Erfolge gebracht und bleiben im kollektiven Gedächtnis der Sozialdemokratie verankert, wie zum Beispiel das „Professor Rudolf Gelbard Symposium“ oder das „ProfessorinKäthe Sasso Symposium“. Ein neuer Preis der Sozialdemokratie wurde auch ausgelobt, der „Marie-Johoda-Preis für herausragende wissenschaftliche Erkenntnisse“, der bereits an Universitäts-Professorin Dr.in Lotte Bailyn und Professorin Käthe Sasso vergeben wurde und auch dieses Jahr mit Universitäts-Professorin Dr.in Katja Sturm-Schnabel eine herausragende Wissenschaftlerin würdigen wird. Nebenbei wurde eine Videomäßige Aufarbeitung der Geschichte der SPÖ-Bundesbildungsorganisation abgeschlossen, in der alle noch verfügbaren ehemaligen SPÖ-Bundesbildungsvorsitzende sowie SPÖ-Bundesbildungsgeschäftsführer interviewt wurde.
Hier geht es zum ausführlichen Artikel auf der Homepage der SPÖ-Bundesbildungsorganisation
Aktueller Gast der „ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid“ ist Dr. Günther Sidl, SPÖ-Abgeordneter zum Europäischen Parlament und Kandidat der SPÖ für die EU-Wahl am 9. Juni. Er spricht über Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und die Zukunft Europas. Und er berichtet über seine Erfahrungen und Erkenntnisse aus seiner Arbeit im EU-Ausschuss für Umwelt, Gesundheit und Lebensmittelsicherheit. Als Mitglied dieses wichtigen Ausschusses geht Dr. Günther Sidl übrigens mit gutem Beispiel voran und verzichtet aufs Fliegen. Stattdessen fährt er mit der Bahn, wobei er hier Verbesserungsbedarf ortet: „Ich bin 165.000 Kilometer mit dem Zug gefahren und ich sehe auch, was nicht funktioniert. Wir sind weit weg von einem europäischen Eisenbahnwesen.“
Die Herausforderungen in Europa können nicht von einzelnen Staaten gelöst werden, sondern es sind europäische Antworten gefragt. Der EU-Abgeordnete plädiert vehement dafür, ein positives Zukunftsbild zu zeichnen und Ängste zu nehmen, statt Ängste und ein Gegeneinander der Menschen zu schüren. Transparenz und die Frage der Machbarkeit von Entscheidungen, die in Brüssel getroffen werden, betrachtet er als unerlässlich. Sozialer Zusammenhalt und Solidarität sind für ihn unverzichtbare Werte für die Zukunft Europas.
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