Autor -Gerhard Schmid

SPÖ Hietzing: Ein Blick auf das Wahljahr 2015

Am 22. Jänner 2015 findet eine Sondersitzung der Hietzinger Bezirksvertretung statt. Im Rahmen dieser Sitzung soll auf Vorschlag der SPÖ-Fraktion Ing. Mag. Friedrich Unterwieser zum Bezirksvorsteher-Stellvertreter gewählt werden. Er wird damit Reinhard Feistritzer nachfolgen, der sich große Verdienste um Hietzing erworben hat und fast 14 Jahre lang sehr erfolgreich in dieser Funktion tätig war. Reinhard Feistritzer wird seinen wohlverdienten Ruhestand antreten und uns politisch in vielen anderen Funktionen mit seinem großen Wissen und seiner Erfahrung verbunden bleiben. Die Hietzinger Sozialdemokratie ist Reinhard Feistritzer zu großem Dank verpflichtet, er war eine konstante Größe über viele Umbrüche auch in der Bezirkspolitik hinweg. Ich persönlich habe ihn nicht nur als engagierten Politiker sondern als lieben Freund und Weggefährten schätzen gelernt.

Der derzeitige Klubvorsitzende Fritz Unterwieser ist seit vielen Jahren in der Hietzinger Bezirksvertretung tätig, ein landesweit anerkannter Wirtschaftsfachmann, der über eine hohe politische und fachliche Qualifikation verfügt. Ein Vollprofi für unseren wunderschönen Bezirk Hietzing. Fritz Unterwieser hat von der Sozialdemokratie den Auftrag übernommen, der Katalysator für viele neue und innovative Ideen zu sein und einen ganz intensiven Dialog mit den Menschen zu führen. An seiner Seite wird unsere Bezirksgeschäftsführerin Andrea Exler die Funktion der Klubvorsitzenden übernehmen und erstmals wird diese verantwortungsvolle Funktion in die Hände einer engagierten Frau gelegt. Andrea Exler ist für ihr großes soziales Engagement und ihr verbindendes Wesen bekannt. Auch sie verfügt über große Erfahrung in der Bezirksvertretung. Beide werden ein Team bilden, das den Hietzingerinnen und Hietzingern noch viel Freude bereiten wird. Bei den Bezirksvertretungswahlen 2015 wird es dann noch weitere Veränderungen geben, so dass man heute schon sagen kann, dass die kommende SP-Fraktion einen hohen Frauenanteil und viele junge Persönlichkeiten integrieren wird.

Ferner ist es uns gelungen die erfahrene Bezirkspolitikerin Roswitha Eisner als Seniorensprecherin der Sozialdemokratie zu gewinnen. Gleichzeitig hat sich der ehemalige Chef der Wiener Kriminalpolizei Hofrat Dr. Walter Schubert bereit erklärt, als Sicherheitssprecher der Hietzinger Sozialdemokratie für alle Anliegen der Hietzinger Bevölkerung zur Verfügung zu stehen. Beide werden mit großem Engagement ihre Funktionen und neuen Aufgaben wahrnehmen.

Die Sozialdemokratie wird 2015 in Hietzing antreten, um einige grundlegende Veränderungen herbei zu führen. Die ÖVP ist für die hohen Schulden und für den Stillstand im Bezirk verantwortlich, der nun bereits durch wissenschaftliche Untersuchungen belegt wird. So wird Hietzing mit Ausnahme des Sonderfalls Innere Stadt, der einzige Bezirk Wiens sein, der in der Prognose bis 2030 ein Bevölkerungsminus aufzuweisen hat. Heruntergekommene Grätzeln, mangelndes Engagement für Wirtschaftsbetriebe und Nahversorger, keine kulturellen Angebote etc. runden dieses Bild ab.

Wir treten dafür ein Hietzing wieder zu beleben, den öffentlichen Verkehr zu stärken, das kulturelle Angebot zu verbessern, den Bedarf an Kinderbetreuungs- und Ganztagsschulplätzen sicher zu stellen und vor allem für leistbares Wohnen zu sorgen. Und gemeinsam mit unserem Sicherheitssprecher werden wir alles tun, was menschenmöglich ist, um die Sicherheit für die Hietzingerinnen und Hietzinger zu verbessern.

Anstelle konkreter Vorschläge und Vorstellungen für die Entwicklung des Bezirkes verlagert die ÖVP ihr Hauptaugenmerk auf Nebenschauplätze und geht dabei regelmäßig eine sehr seltsame Koalition mit der FPÖ ein.

Wir wollen Hietzing als weltoffenen, modernen Bezirk sehen und die hohe Lebensqualität für alle Hietzingerinnen und Hietzinger auch in Zukunft sichern.

In diesem Sinne lade ich Sie sehr herzlich ein mit uns in Dialog zu treten und die eine oder andere unserer Veranstaltungen auch zu besuchen. Die Türen der SPÖ Hietzing sind weit geöffnet, für alle Hietzingerinnen und Hietzinger, unabhängig ihrer politischen Gesinnung und Einstellung.

Ich wünsche Ihnen namens der Hietzinger Sozialdemokratie und im eigenen Namen ein gutes, gesundes und glückliches Neues Jahr 2015.

Dr. Gerhard Schmid

Bezirksparteivorsitzender der SPÖ-Hietzing

5. Hietzinger Wirtschaftsgespräche mit Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser

„Unser Ziel ist es, Patienten möglichst wohnortnahe und möglichst umfassend zu versorgen. Die Primärversorgungszentren sind daher eine wichtige Säule der Gesundheitsreform“, betonte Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser (SPÖ) bei den 5. Hietzinger Wirtschaftsgesprächen im Don Bosco Haus in Hietzing. Das Motto des Abends, zu dem SPÖ-Nationalratsabgeordneter Wolfgang Katzian und der Vorsitzende der SPÖ Hietzing, Dr. Gerhard Schmid geladen hatten, lautete „Die Zukunft des österreichischen Gesundheitswesens“. Es diskutierten: Gesundheitsministerin Dr. Sabine Oberhauser, Ärztekammerpräsident Dr. Thomas Szekeres und  der Generaldirektor des Hauptverbandes der österr. Sozialversicherungsträger, Dr. Josef Probst. Moderiert wurde die Podiumsdiskussion unter reger Publikumsbeteiligung von Mag. Nadine Friedrich.

„Primärversorgungszentren sollen den Hausarzt ergänzen aber nicht ersetzen. Im städtischen Bereich sollen mehrere Ärzte, diplomiertes Gesundheits- und Krankenpflegepersonal sowie Ordinationshilfen unter einem Dach tätig sein. Dadurch können längere Öffnungszeiten – von 7 bis 19 Uhr – gewährleistet werden, die Ärzte werden durch die Mitarbeit von diplomiertem Personal sowie administrativem Personal entlastet und können sich intensiver den Patienten widmen“, umriss die Gesundheitsministerin die Vorteile dieser Zentren. Im ländlichen Bereich solle dies durch Netzwerke erreicht werden, indem sich ÄrztInnen beispielsweise bei Öffnungszeiten absprechen.  Auch der Präsident des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger, Josef Probst, sprach sich für ein patientInnenfreundlicheres Gesundheitssystem mit längeren Öffnungszeiten und verbesserten Serviceleitungen aus und verwies auf die E-Card, die eine Verbesserung für PatientInnen gebracht habe. Arztekammerpräsident Thomas Szekeres kritisierte die „Krankenhauslastigkeit“ des österreichischen Gesundheitssystems, das dazu führe, dass die Ambulanzen überfüllt seien und Leistungen erbringen, für die eigentlich der niedergelassene Arzt  zuständig sei.

Auch die ÄrztInnenausbildung war Thema der Diskussion: Oberhauser hielt fest, diese müsse praxisorientierter gestaltet werden, denn derzeit würden diejenigen Studierenden bevorzugt, die besonders schnell und effizient seien.  Der gerade für ÄrztInnen wichtige Faktor der Empathie, werde nicht berücksichtigt. Die Reform der Ärzteausbildung inklusive zertifizierter Lehrpraxen sei ein wichtiger Schritt,  um die “jungen Kolleginnen und Kollegen am Ort zu halten” und ein Abwandern der gut ausgebildeten AbsolventInnen zu verhindern.  Szekeres wies darauf hin, dass derzeit 40 Prozent der Absolventen eines Medizinstudiums nicht in Österreich als ÄrztInnen zu arbeiten beginnen. Ärzte sollten nicht mit administrativen Tätigkeiten blockiert werden.  Zur geplanten Neustrukturierung der Gesundheits- und Krankenpflegeberufe erklärte Oberhauser, wichtig sei ihr dabei ein durchgängiger und modularer Verlauf, der es auch Menschen ohne Matura den Einstieg ermöglicht. Zur Diskussion um ELGA hielt die Gesunheitsministerin abschließend fest; „Ich bin Befürworterin, wenn zwei Bedingungen erfüllt sind: Erstens größtmögliche  Datensicherheit und zweitens es muss praktikabel sein.“

 

 

Bezirkskonferenz der SPÖ Hietzing

Am 17.11.2014 fand im Don Bosco Haus die Bezirkskonferenz der SPÖ Hietzing statt.

Mehr als 130 Delegierte und Gäste folgten der Einladung des Bezirksparteivorsitzenden Dr. Gerhard Schmid, der ein Resümee des vergangenen Jahres zog, aktuelle politische Themen erörterte und eine Vorschau auf das Wahljahr 2015 lieferte. Das Thema der anschließenden Podiumsdiskussion – “Wohin geht die Sozialdemokratie?” – gab Anlass zu einer spannenden Diskussion. Das Podium, bestehend aus Maria Hanke (SJ Wien-Vorsitzende), Wolfgang Maderthaner (Generaldirektor des Österreichischen Staatsarchivs)  sowie dem bekannten Schauspieler Harald Krassnitzer führte mit den Gästen eine angeregten Diskurs

Einigkeit herrschte über die Zukunft der Partei, die zweifelsohne mit einer Öffnung einhergehen muss. Generaldirektor Maderthaner hob in Bezug auf die weltweite Finanzkrise hervor: “Wir retten ein System, von dem wir wissen, dass es falsch ist.“ Die Vorsitzende der SJ Wien, Marina Hanke, stellte die Frage nach einem Perspektivenwechsel, denn Visionen müssten wieder erlaubt sein. Krassnitzer forderte in seinen Ausführungen vor allem eine inhaltliche und personelle Öffnung der Partei!

Nach diesem spannenden Gedankenaustausch wurde der neue Vorstand der SPÖ Hietzing gewählt: allen Kandidaten und Kandidatinnen wurde großes Vertrauen ausgesprochen.

SP-Schmid: Ideale Lösung für das Naherholungsgebiet Hörndlwald

 

Sanfte Nutzung durch Reha-Zentrum – Erholungsraum bleibt erhalten!

„Ich freue mich, dass nun ein jahrzehntelanges Problem in Hietzing ist gelöst wird. Die Nachnutzung der Flächen des ehemaligen Josef-Afritsch-Heimes sowie der Franziska-Fast-Wohnanlage gewährleistet, dass der Naherholungsraum Hörndlwald erhalten bleibt, die Bauruinen endlich beseitigt und einem sozialen Zweck gewidmet werden“, erklärte der Vorsitzende der SPÖ Hietzing, Gerhard Schmid, nach Bekanntwerden der Einigung zwischen Stadt Wien und dem Verein Pro Mente. Durch den Bau eines Rehabilitationszentrums auf dem Gelände wird ein weiterer Fixpunkt der Gesundheitsversorgung im Bezirk installiert und gleichzeitig werden die Wege durch den Hörndlwald für die Öffentlichkeit frei zugänglich bleiben“, so Schmid.

„Nachdem die ÖVP-Bezirksvorstehung Hietzings jahrelang untätig geblieben ist und keine Vorschläge für die Nachnutzung des Areals im Hörndlwald gemacht hat, freue ich mich umso mehr, dass nun dieses Projekt zustande gekommen ist, das eine Aufwertung des gesamten Gebiets bedeutet“, unterstrich der SPÖ Hietzing-Vorsitzende, und: “Das Reha-Zentrum für 80 Personen wird in erster Linie Burn-Out-Patienten und Personen, die an Depressionen leiden, betreuen – Krankheiten, von denen leider immer mehr Menschen betroffen sind. Schön, dass nun in Hietzing eine Einrichtung geschaffen wird, die diesen Menschen hilft.”