Autor -Gerhard Schmid

Hietzing lieben heißt….

Unter diesem Motto hat die SPÖ Hietzing ein Video mit ihren Vorstellungen für ein lebens- und liebenswertes Hietzing gedreht. Denn Hietzing lieben heißt, gemeinsam Hietzings Zukunft gestalten.

Und hier das Video:

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Wo bleiben die christlichen Werte, Herr Dworak?

“Verwundert” über ein Posting des ÖVP-Obmanns von Hietzing, Bernhard Dworak, zeigte sich am Donnerstag der Vorsitzende der SPÖ Hietzing, Gerhard Schmid. Dworak hatte in einem Posting zu einem Presse-Artikel geschrieben: “Langsam wird es unerträglich, wenn die denen geholfen werden soll nicht mehr mit ihrer Situation zufrieden sind. Wir haben sie aber nicht gerufen – sondern sie sind von allein gekommen!”

Schmid dazu: “Von einem Politiker, dessen Partei sich christlichen Werten verpflichtet fühlt, würde ich mir eine andere Einstellung zur Flüchtlingssituation erwarten. Christliche Nächstenliebe gilt auch und vor allem für Menschen, die vor Krieg und Verfolgung geflüchtet sind. Nicht zu vergessen die vielen verfolgten Christen, die beispielsweise aus dem Nordirak und aus Syrien kommen.”

Robert Streibel erhielt Leon-Zelman-Preis der Stadt Wien

Das Jewish Welcome Service und die Stadt Wien, vertreten durch Bürgermeister Dr. Michael Häupl und Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny haben den Direktor der Volkshochschule Wien-Hietzing, Mag. Dr. Robert Streibel, den Leon-Zelman-Preis 2015 verliehen.

Robert Streibel hat sich um die Aufarbeitung der jüdischen Geschichte Wiens in besonderer Weise verdient gemacht. Der gebürtige Niederösterreicher hat bereits in seiner Heimatstadt Krems wertvolle, inhaltliche Akzente zur Aufarbeitung der jüdischen Geschichte geleistet. Streibel geht dabei von den lebensnahen Welten der Bürgerinnen und Bürger aus. Ihm ist es wichtig, nicht nur die großen Linien der Geschichte, sondern das Beispielgebende in der unmittelbaren Umgebung in all seinen Widersprüchen aufzuzeigen. Mit seinem großen Projekt „Juden in Hietzing“ ist es ihm gelungen, in weiten Teilen der Bevölkerung einen Prozess des Nachdenkens, der Neugier und des Interesses auszulösen. Zur Erinnerung an die jüdische Geschichte Hietzings ist es seinem Engagement zu verdanken, dass bei der ehemaligen Synagoge in der Eitelbergergasse ein Gedenkkunstwerk in Form einer Stele des Künstlers Prof. Hans Kuppelwieser errichtet werden konnte. Ebenso ist mit Streibel untrennbar die Errichtung von Erinnerungstafeln an vertriebene Jüdinnen und Juden als Schüler, Schülerinnen, Lehrerinnen und Lehrer der Hietzinger Schulen verbunden. Sein Engagement zur Erinnerung an die deportierte, vertriebene und ermordete jüdische Bevölkerung Hietzings wird er mit vielen weiteren Projekten fortsetzen.

Seine berufliche Tätigkeit als Direktor der Volkshochschule Wien-Hietzing gibt ihm dazu die Möglichkeiten, entsprechende Schwerpunkte zu setzen. Robert Streibel ist einer, der weit über den Tellerrand der alltäglichen Erwachsenenbildungsarbeit hinausblickt und dem es gelungen ist, die VHS Hietzing mit besonderen Thematiken und Fragestellungen zur Aufarbeitung unserer jüngeren Geschichte in Verbindung zu bringen.

Als Historiker hat er viele Preise und Anerkennung gewonnen. Als Erwachsenenpädagoge und Didaktiker sind seine Leistungen für uns alle unverzichtbar. Der Leon-Zelman-Preis ist die Anerkennung seines Werkes auf einer bestimmten Etappe seiner beruflichen Tätigkeit, der noch viele Etappen, Meilensteine, spannende und wichtige Projekte folgen werden.

Namens der Hietzinger Sozialdemokratie und in meiner Eigenschaft als Präsident der Volkshochschule Hietzing möchte ich Robert Streibel in ganz besonders herzlicher Weise zur Verleihung des Leon-Zelman-Preises gratulieren.

Wir müssen die Sorgen der Menschen ernst nehmen

„Die Verluste sind schmerzlich. Das Ergebnis der Wahlen zeigt uns einmal mehr: Die Politik muss die Sorgen, vor allem aber die Ängste und Unsicherheiten der Menschen ernst nehmen“, erklärte der SPÖ Hietzing-Vorsitzende Dr. Gerhard Schmid zu den Landtagswahlen in der Steiermark und im Burgenland. „Der Dialog mit den Menschen muss intensiviert und Probleme offen angesprochen werden. Wir müssen die Distanz zwischen Politik und den Menschen abbauen und klar machen, wofür die Sozialdemokratie steht. Wir werden das Vertrauen der Bevölkerung zurück gewinnen, und als SozialdemokratInenn eine klare Haltung gegen Rassismus und Verhetzung einnehmen. Wir werden in Wien die richtigen Konsequenzen aus den Ergebnissen in der Steiermark und im Burgenland ziehen“, so Schmid.

 

 

Wissenschaft und Forschung: Wichtige Standortfaktoren für Wien!

In der Wissenschafts- und Forschungspolitik für den Standort Österreich und im Besonderen für Wien ist es notwendig vor allem zweierlei Faktoren zu beachten.

  1. Eine intensive Förderung des Exzellenzbereiches der Forschung durch die Bereitstellung entsprechender Mittel, aber auch Investitionen in die Infrastruktur, um die Bedingungen für diese Arbeit bestmöglich zu gestalten. Nur so wird es gelingen internationale Spitzenforscher bzw. Einrichtungen in unser Land zu bringen. Unabhängig davon ist es notwendig im Bereiche der Universitäten den Focus neben der Lehre stärker auf die Forschung zu legen, damit die Grundlagen für Spitzenforschung optimiert werden. Investitionen in Bildung, Wissenschaft, Forschung, Technologie und Innovation haben auch einen besonders starken beschäftigungswirksamen Effekt. Daher ist es für sozialdemokratische Politikgestaltung notwendig, vor allem auch über diese Schwerpunktsetzung den Grundsatz zur Schaffung von Arbeit und Beschäftigung zu realisieren. Das ist die eine Seite der Überlegung.
  1. Die zweite Seite der Überlegung um Spitzenforschung nach Österreich bzw. Wien zu bringen, ist es notwendig, dass auch im Umfeld die entsprechenden gesellschaftlichen Voraussetzungen gegeben sind, d.h. ein weltoffenes Klima, einen guten sozialen Zusammenhalt und eine starke Akzentuierung der Bereiche Kunst und Kultur. Man muss hier absolut vernetzt denken, weil nur in diesem Klima forschungsfreundliche Voraussetzungen möglich sind. Eine Gesellschaft, in der Humanismus und Toleranz bestimmend sind und die über einen guten sozialen Zusammenhalt verfügt wird sich leichter tun, Spitzenforscherinnen und Spitzenforscher sowie entsprechende Einrichtungen ins Land zu bringen.

SPÖ Hietzing bei der Maikundgebung am Rathausplatz

Am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, strömten auch heuer wieder mehr als 100.000 Menschen auf den Wiener Rathausplatz, wo die traditionelle Maikundgebung der Sozialdemokratie stattfand. Auch die SPÖ Hietzing ist wieder mit vielen Sympathisantinnen und begleitet von einer Musikkapelle zum Rathausplatz marschiert, um ein Zeichen für ein soziales, weltoffenes und modernes Wien zu setzen.

Der Vorsitzende der SPÖ Hietzing, Dr. Gerhard Schmid, zum Tag der Arbeit: “Feiern wir den 1, Mai als unseren Feiertag, den traditionellen Feiertag der Arbeiterbewegung und seien wir uns bewusst, dass es auf allen Ebenen der Politik nach wie vor unabdingbar notwendig ist für Demokratie, Freiheit, Gerechtigkeit, Gleichheit und Frieden einzutreten und für eine soziale Gesellschaft, die von Humanismus und Toleranz geprägt ist zu kämpfen – auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene! Ein Hoch dem 1. Mai und der internationalen Solidarität!”

In Österreich wird der Tag der Arbeit seit 1890, also seit genau 125 Jahren, begangen. Daher auch das Motto des diesjährigen Maiaufmarsches: 125 Jahre 1. Mai. Unser Tag!

6. Hietzinger Wirtschaftsgespräche mit Penninger und Hesoun zum Thema „Zukunftsstadt Wien“

Unter dem Motto „Zukunftsstadt Wien“ diskutierten am 29 April im Parkhotel Schönbrunn Univ. Doz. Josef Penninger und Siemens-Österreich Generaldirektor Wolfgang Hesoun unter der Moderation von News-Chefredakteurin Eva Weissenberger. Eingeladen zu diesem spannenden Abend hatten SPÖ-Nationalratsabgeordneter Wolfgang Katzian und der Vorsitzende der SPÖ Hietzing, Dr. Gerhard Schmid. Rund 200 Gäste waren er Einladung gefolgt und viele von ihnen beteiligten sich an der Diskussion. In einem waren sich alle einig: Es muss mehr in Wissenschaft und Forschung investiert werden. Nur so kann der Wirtschaftsstandort Wien gesichert und können Arbeitsplätze geschaffen werden.

„Wien soll eine Stadt der Wissenschaft werden“, fasste Univ.Prof. Dr. Josef Penninger seine Wunschvorstellung über die Zukunft Wiens zusammen. Denn, so Penninger, er habe die Vision von einer Gesellschaft, die immer älter wird aber dabei lange gesund bleibt. Das geht aber nur, wenn man über Krankheiten forschen und Medikamente entwickeln könne, und dafür braucht es die nötigen finanziellen Mittel. Wien sein eine wunderschöne, lebenswerte Stadt, eine Stadt der Kultur. Um aber im internationalen Wettbewerb bestehen zu können, müsse in die Forschung investiert werden. „Wien muss absolut auf Exzellenz setzen, nur so sind wir interessant im internationalen Wettbewerb“, appellierte Penninger. Auch für Wolfgang Hesoun ist der Bereich Wissenschaft und Forschung ein wichtiger Aspekt der Standortsicherung: „Wir müssen uns aus der Trivialproduktion, aus der Massananfertigung von Kleinteilen, heraushalten. Die werden woanders viel billiger hergestellt. Dafür braucht es auch nicht viel Know How. Unser Wettbewerbsvorteil ist der hohe technische Standard. Den müssen wir erhalten und sogar noch ausbauen. Das geht nur über beste Bildung und Ausbildung.“

 

125 Jahre “Tag der Arbeit” – Ein Statement von Gerhard Schmid

Vor 125 Jahren wurde erstmal der „1. Mai“ in Österreich als Feiertag der Arbeiterbewegung begangen. Von Beginn an Stand der Kampf um die sozialen Rechte der Arbeiterschaft, um Demokratie und Menschenwürde im Mittelpunkt. Der Weg dorthin war opferreich und blutig. Zwei Faschismen haben ihre ideologische Zielrichtung gegen die Arbeiterschaft gerichtet.

Vor 70 Jahren hat ein bestialisches Unrechtsregime ein Ende gefunden, nachdem es Europa und die Welt in Schutt und Asche gelegt und vor der Geschichte die erstmalige, industrielle Massenvernichtung zu verantworten hat. Noch während des Krieges haben sich am 14. April 1945 unter größten Gefahren Männer und Frauen zusammengefunden um die Sozialistische Partei Österreichs zu gründen. Und die Geschichte der SPÖ nach 1945 ist untrennbar verbunden mit der Geschichte der Zweiten Republik, die wenige Tage danach am 27.April 1945 gegründet wurde.

Die SPÖ hat von der ersten Stunde der II. Republik an ihre Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung für dieses großartige und durch die Geschichte vielgeprüfte Land bewiesen.

In den sieben Jahrzehnten der II. Republik hat die SPÖ damit eindrucksvoll bewiesen, dass sie diese Verantwortung mit dem festen Willen zur Gestaltung einer besseren, sozialen und gerechten Gesellschaft in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellt. Die Sozialdemokratie hat sich stets als internationale Bewegung verstanden. Zu jedem Zeitpunkt hat die SPÖ mit ganzer Kraft und mit Leidenschaft für die Menschen und das Land in uneingeschränkter Treue gearbeitet.

Der heurige 1. Mai steht nicht nur im Zeichen der bevorstehenden Wiener Gemeinderats-und Bezirksvertretungswahlen, sondern es ist auch wichtig, ein klares, deutliches und positives Zeichen für die Sozialdemokratie zu setzen. Das ist in wirtschaftlich und gesellschaftlich schwierigen Zeiten von besonderer Bedeutung.

Für uns Sozialdemokraten ist es gerade jetzt ganz wichtig zusammen zu halten und gemeinsam die anstehenden Schwierigkeiten auf nationaler und internationaler Ebene, die vor allem noch immer im Zusammenhang mit der angespannten internationalen Wirtschaftssituation stehen, zu bewältigen.

Und wir müssen unseren Blick auf die kommenden Gemeinderats- und Bezirksvertretungswahlen richten. Wir werden zu Recht und mit ganzer Kraft in Hietzing den Anspruch erheben, den Bezirksvorsteher in Hietzing zu stellen. Dies setzt auch eine deutlich sichtbare organisatorische Stärke voraus.

Feiern wir den 1, Mai als unseren Feiertag, den traditionellen Feiertag der Arbeiterbewegung und seien wir uns bewusst, dass es auf allen Ebenen der Politik nach wie vor unabdingbar notwendig ist für Demokratie, Freiheit, Gerechtigkeit, Gleichheit und Frieden einzutreten und für eine soziale Gesellschaft, die von Humanismus und Toleranz geprägt ist zu kämpfen – auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene !

Ein Hoch dem 1. Mai und der internationalen Solidarität !

Dr. Gerhard Schmid

Vorsitzender der SPÖ Hietzing

Vorstandstagung der SPÖ Hietzing mit Harald Krassnitzer

Der Vorstand der SPÖ Hietzing traf sich am 25. April zu einer ganztägigen Tagung im Gartenhotel Altmannsdorf. Thema der Tagung: Die Bezirksvertretungs-, Gemeinderats- und Landtagswahl am 11. Oktober, zu dem die SPÖ Hietzing mit einem jungen, dynamischen Team antritt. Spitzenkandidat für die Gemeinderatswahl: Dr. Gerhard Schmid. Spitzenkandidat für die Bezirksvertretungswahl ist Ing. Mag. Friedrich Unterwieser, gefolgt von SPÖ Hietzing-Klubchefin Andrea Exler. Diskutiert wurde über Wahlkampfthemen, Werbemaßnahmen – und das wichtigste Anliegen: mit möglichst vielen Hietzingerinnen und Hietzingern in Kontakt zu treten! Als besonderer Gast beehrte Harald Krassnitzer die Tagung. Der beliebte Schauspieler, und bekennende Sozialdemokrat diskutierte mit den Vorstandsmitgliedern über die Grundwerte der Sozialdemokratie und wie diese in der Realpolitik umgesetzt werden können.