Autor -Gerhard Schmid

„ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid“ #111: Katja Gürtler, Cheftrainerin des SK Rapid-Frauenteams

Gast der aktuellen Ausgabe der „ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid“ ist die Cheftrainerin des ersten Frauenteams des SK Rapid Wien, Katja Gürtler, MSc. Es geht um Teamgeist, Gleichstellung im Sport und darum, wie man Strukturen verändert, statt sie nur zu kritisieren. Sie erzählt, wie ein Team von Grund auf entsteht und erörtert warum es mehr Sichtbarkeit für Frauen im Fußball braucht. Und: Wann ziehen die Rapidlerinnen endlich ins Weststadion ein?

Als erste Cheftrainerin des Rapid-Frauenteams bringt Katja Gürtler Mut, Vision und unermüdlichen Einsatz in den österreichischen Fußball.

Ein Gespräch voller Energie, Vorbilder und grüner Leidenschaft und mit der klaren Botschaft: Frauen gehören ins Weststadion!

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„ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid sind u.a. auf folgenden Kanälen abrufbar:

Zum Anschauen: YoutubeFacebook

Zum Anhören: Podcast Gerhard SchmidSpotifyApple, Bluesky

Gerhard Schmid zum Ableben von Kammersänger Harald Serafin

Berührende Worte zum Ableben von Kammersänger Prof. Harald Serafin vom Vorsitzenden der SPÖ-Bundesbildungsorganisation, Prof. Dr. Gerhard Schmid:

„Ruhe in Frieden lieber Harald. Du warst einer der Größten unserer Zeit und wir werden dich stets in dankbarer, ehrender Erinnerung behalten. Dein Eintreten für Toleranz, Humanität und die Schwachen war genauso beispiellos wie deine künstlerische Karriere. Deine Menschlichkeit, deine Herzlichkeit und dein Humor werden an allen Ecken und Enden fehlen. Österreich ist heute ärmer geworden. Ein letztes ‚Wunderbar‘, lieber Harald.

Im November 2022 war Harald Serafin zu Gast bei den „Zeitgespräche mit Gerhard Schmid“. In Memoriam Harald Serafin sehen Sie hier das Video dieses kurzweiligen Gesprächs:

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Ein Hietzinger ist Teil der Spitze des Wiener Landtags

In der aktuellen Ausgabe der Bezirkszeitung Hietzing (MeinBezirk) wird der Vorsitzende der SPÖ Hietzing und Dritte Landtagspräsident von Wien, Gerhard Schmid, porträtiert.

Hier der Artikel von Lisa Kammann:

MeinBezirk hat Gerhard Schmid in seinem neuen Büro im Rathaus besucht.

SPÖ-Politiker Gerhard Schmid ist zum Dritten Landtagspräsidenten gewählt worden. Im Gespräch mit MeinBezirk spricht er über seine vergangene Karriere und seine künftigen Aufgaben.

WIEN/HIETZING. Gerhard Schmid hat seit diesem Sommer einen neuen Arbeitsplatz im Wiener Rathaus: Der Hietzinger wurde am 10. Juni in der konstituierenden Sitzung des Wiener Landtags mit großer Mehrheit zum Dritten Landtagspräsidenten gewählt. MeinBezirk hat den umtriebigen SPÖ-Politiker in seinem Büro besucht und mit ihm gemeinsam auf seine bisherige Karriere zurückgeblickt.

Schmid hat umfassende Erfahrung in der Bezirks-, Bundes- und Landespolitik gesammelt und schon zahlreiche Funktionen ausgeübt. Er war unter anderem Bezirksrat in Hietzing (1997 bis 2015) und hat im Bundeskanzleramt für den einstigen Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) gearbeitet. Von 2015 bis 2016 war Schmid SPÖ-Bundesgeschäftsführer, im Herbst 2015 wurde er als Mitglied des Gemeinderats angelobt. Schmid ist zudem SPÖ-Bundesbildungsvorsitzender.

Gerhard Schmid bei der Arbeit im Wiener Landtag.  Foto: privat

Das politische Interesse zeigte sich bei Schmid bereits in jungen Jahren, als er von 1976 bis 1982 Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Hietzing war. “Ich habe schon damals den Standpunkt vertreten, dass man nur dann ein politisches Mandat oder eine politische Funktion ausüben soll, wenn man auch ein berufliches Fundament hat”, erklärt er. Und so hat Schmid anfangs als Berufsschullehrer im Bildungsbereich Karriere gemacht. Eine seiner großen Leidenschaften ist die Kultur, wo er zahlreiche Projekte und Akteure begleitet und fördert.

Mehr als 100 “Zeitgespräche”

“Die Wiener Symphoniker zu unterstützen, ist mir sehr wichtig. Ich fahre zum Beispiel jedes Jahr nach Bregenz, um das Orchester zu den Bregenzer Festspielen zu begleiten”, erzählt Schmid. “Speziell für Hietzing ist aktuell das Johann-Strauss-Festjahr interessant”, fügt er hinzu.

Der Hietzinger Gerhard Schmid ist seit Juni 2025 Dritter Landtagspräsident. Foto: Lisa Kammann

Roland Geyer, Intendant des Strauss-Festjahres, war dann auch zu den „Zeitgesprächen” der SPÖ eingeladen. In diesen Videos, die auf YouTube zu sehen sind, tritt der Politiker mit Vertretern aus den Bereichen Kultur, Politik, Sport oder Wissenschaft in einen Dialog. “Die Zeitgespräche haben während der Corona-Pandemie begonnen. Mittlerweile gibt es bereits mehr als 100 Folgen”, so Schmid. Eines seiner schönsten Gespräche in Hietzing sei jenes mit dem Wiener Klimadirektor Andreas Januskovecz im Lainzer Tiergarten gewesen.

Aufgaben des Landtagspräsidenten

Jetzt hat für Schmid ein neuer Karriereabschnitt begonnen. Doch was sind die Aufgaben des Dritten Landtagspräsidenten? “Zu meinen Aufgaben zählt, im Einvernehmen mit den Ersten und Zweiten Landtagspräsidenten den Vorsitz im Landtag zu führen”, erklärt er.

Gerhard Schmid mit Michael Ludwig.  Foto: PID/Jobst

Er unterstützt den Ersten Präsidenten Christian Meidlinger (SPÖ), indem er etwa Sitzungen vorbereitet. “Aber es ist auch die politische Aufgabe, den Bürgermeister und Landeshauptmann (Anm.: Michael Ludwig, SPÖ) zu unterstützen. Wer eine Präsidentenfunktion innehat, muss auch politische Themen abdecken.” Schmid möchte sich natürlich vor allem jenen Themen widmen, bei denen er seine Erfahrung einbringen kann: Kultur, Bildung und dem überkonfessionellen Dialog der Religionen.

SPÖ-Bundesbildung begrüßt mehr als 30 Teilnehmer*innen zum 59. Lehrgang der Wiener Parteischule

Mehr als dreißig politisch Interessierte und künftige Funktionär*innen haben am 59. Lehrgang der Wiener Parteischule teilgenommen, den die SPÖ-Bundesbildung feierlich eröffnete.

Gerhard Schmid, Vorsitzender der SPÖ-Bundesbildung und Präsident des Wiener Landtages, hob in seiner Ansprache die zentrale Rolle von Bildung für das demokratische Zusammenleben hervor. Er betonte: „Politisches Engagement braucht fundiertes Wissen, Reflexion und Vorbereitung. Nur so kann Verantwortung kompetent übernommen werden. Unsere Bewegung ist historisch als Bildungsorganisation entstanden – dieses Erbe tragen wir weiter. Politische Arbeit ist immer auch Bildungsarbeit, und die Parteischule ist dafür ein unverzichtbares Instrument.“

Auch Wolfgang Markytan, Bundesbildungsgeschäftsführer und Leiter der Wiener Parteischule, verwies auf die nachhaltige Wirkung der Ausbildung: „In meiner 20-jährigen Tätigkeit als Leiter der Wiener Parteischule war es mir möglich, hunderte Funktionärinnen sowie Mandatarinnen auszubilden. Ich freue mich ganz besonders, dass derzeit zwei Absolventinnen der Wiener Parteischule im Nationalrat sitzen, neun Absolventinnen im Wiener Landtag tätig sind sowie rund 130 Absolvent*innen in den verschiedenen Wiener Bezirksparlamenten mitarbeiten.“

Unter den Gästen der Eröffnung fanden sich u. a. Nationalratsabgeordnete Petra Bayr, Präsidentin des Kuratoriums der Wiener Bildungsakademie, sowie Maria Maltschnig, Direktorin des Karl-Renner-Instituts. Bayr verwies in ihrer Rede auf die Notwendigkeit von politischer Bildung in Zeiten globaler Umbrüche. Maltschnig betonte die enge Zusammenarbeit zwischen dem Karl-Renner-Institut und der Wiener Bildungsakademie.

Zum aktuellen Lehrgang erklärte Markytan: „Es ist ein besonderes Gefühl, gemeinsam einen neuen Lehrgang zu starten, Erfahrungen auszutauschen und ein Netzwerk aufzubauen.“ Sein Dank gelte vor allem auch den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen, die durch ihr Engagement sicherstellen, „dass diese Ausbildung in einer ausgezeichneten Weise durchgeführt werden kann.“ Er unterstrich zudem, dass die Lehrgänge laufend an die Bedürfnisse der Teilnehmerinnen angepasst würden, um Qualität und Praxisrelevanz weiter zu stärken.

Open Air der Wiener Staatsoper im Burggarten

SPÖ-Bundesbildungsvorsitzender und Dritter Präsident des Wiener Landtages, Prof. Dr. Gerhard Schmid zur Open Air-Veranstaltung der Wiener Staatsoper am 7. September: “Mit einer sensationellen Präsentation im Burggarten vor zigtausenden Menschen feiert die Staatsoper nicht nur den Saisonauftakt sondern den 70. Jahrestag der Wiedereröffnung nach den massiven Kriegsschäden im Jahr 1955!

Das heutige Programm zeigt, und das darf man ohne falschen Patriotismus sagen, dass die Wiener Staatsoper das weltweit bedeutendste Opernhaus ist. Weltstars wie Jonas Kaufmann, Elina Garanca und Camila Nylund, junge Stars, das großartige Ensemble, die jungen Leute des Opernstudios, die Kinder der Opernschule – sie alle haben gemeinsam mit den phantastischen Philharmonikern unter Bertrand de Billy und dem einmaligen Chor ein unglaubliches Programm geboten, das auch in ORF III und demnächst auf ARTE übertragen wird. Großes Kompliment an Direktor Bogdan ROSCIC und sein Team. Ein Abend voller Freude und Stolz!”

Fotos: Privat

Sommerfest der SPÖ Hietzing

Am 4. September 2025 lud die SPÖ Hietzing zu ihrem traditionellen Sommerfest. Der Einladung des Dritten Landtagspräsidenten und Vorsitzenden der SPÖ Hietzing, Dr. Gerhard Schmid, folgten zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung, Kunst und Kultur sowie aus der Wirtschaft.

Bei strahlendem Spätsommerwetter nutzten viele Besucher:innen die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, neue Kontakte zu knüpfen und den persönlichen Austausch zu pflegen. In einer entspannten Atmosphäre standen neben guten Gesprächen auch Kulinarik und Musik im Mittelpunkt.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Gästen für ihr Kommen und freuen uns schon auf das nächste Wiedersehen!

Fotos: Richard Tanzer

Städtefreundschaft: Bürgermeister von Ljubljana zu Besuch im Wiener Rathaus

Besuch des Bürgermeisters von Ljubljana Zoran Jankovic mit seinem Team im Wiener Rathaus. Gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Michael Ludwig, Altbürgermeister Dr. Michael Häupl, dem Ersten Präsidenten des Wiener Landtages Ing. Christian Meidlinger, dem Dritten Präsidenten des Wiener Landtages, Dr. Gerhard Schmid, Gemeinderatsvorsitzenden Mag. Thomas Reindl, Ausschussvorsitzenden GR LAbg. Christian Deutsch und der hohen Beamtenschaft.

Gerhard Schmid: „Gerade in schwierigen Zeiten sind die Städtekontakte als Teil der Europäischen Integration unglaublich wichtig. Zwischen Wien und Ljubljana besteht eine tiefe Freundschaft die von Bürgermeister Jankovic, der dieses Amt seit 19 Jahren inne hat ganz besonders getragen wird.“

SPÖ-Bundesbildungsvorsitzender Gerhard Schmid zum Hiroshimatag am 6. August

SPÖ-Bundesbildungsvorsitzender Prof. Dr. Gerhard Schmid zum Hiroshimatag am 6. August:

Vor 80 Jahren, am 6. August 1945, wurde ein neues, erschütterndes und grauenvolles Kapitel der Weltgeschichte aufgeschlagen: Durch den Abwurf einer Atombombe auf Hiroshima und drei Tage später auf Nagasaki durch die USA verloren hunderttausende Menschen ihr Leben. Viele sofort, viele nach jahrelangem Leiden aufgrund der Verstrahlung. Unermessliches Leid und Zerstörung sowie dauerhafte Schäden für die Umwelt waren die Folgen dieser unfassbaren und menschenverachtenden Ereignisse. Angesichts dieser schrecklichen Bilder, die die bis dahin nie dagewesen Gefahr durch nukleare Kriegsführung eindrücklich verdeutlichten, wurde und wird seither um Abrüstung gerungen.

Trotz aller Warnungen vor den Folgen eines Atomkrieges und trotz aller Bemühungen um Abrüstung ist die Welt immer wieder – und in letzter Zeit leider immer öfter – mit Drohgebärden und Machtdemonstrationen von skrupellosen Kriegstreibern konfrontiert. Die Gefahr von nuklearer Kriegsführung ist auch heute nicht gebannt. Umso wichtiger ist es, konsequent für eine atomwaffenfreie Welt und für den Frieden einzutreten. Österreich hat auf Grundlage seiner Neutralität eine lange Tradition als internationaler Vermittler. Diese wichtige Rolle muss besonders in Krisenzeiten aktiv in den Abrüstungsdialog und eine nachhaltige Friedenssicherung eingebracht werden. Nur durch internationale Abrüstung können wir dauerhaft eine friedliche und sichere Zukunft für kommende Generationen gewährleisten.

 

Schmid: „Mit Reumann begann Ära grundlegender Reformen im Wohnbau“

SPÖ-Bundesbildung zum 100. Todestag von Jakob Reumann: Ein sozialdemokratischer Wegbereiter und Architekt des Roten Wiens

Heute jährt sich der Todestag von Jakob Reumann zum 100. Mal. Die SPÖ-Bundesbildung betont anlässlich dieses Tages, dass Reumann zwischen 1919 und 1923 nicht nur der erste sozialdemokratische Bürgermeister Wiens nach Einführung des allgemeinen Wahlrechts gewesen sei, sondern auch eine Schlüsselfigur beim Aufbau des Roten Wiens. „Unter seiner Ägide begann eine Ära grundlegender Reformen im Wohnbau, im Gesundheitswesen und in der kommunalen Infrastruktur, die Wien international bekannt gemacht und soziale Gerechtigkeit für breite Bevölkerungsschichten verwirklicht hat“, so SPÖ-Bundesbildungsvorsitzender Gerhard Schmid. „Jakob Reumann steht für eine politische Haltung, die den Menschen in den Mittelpunkt rückt – unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder Religion. Besonders im Bereich des kommunalen Wohnbaus hat er gemeinsam mit vielen weiteren herausragenden Persönlichkeiten Grundsteine gelegt, die Wien bis heute prägen. Seine Überzeugung, dass Wohnen ein soziales Grundrecht ist und nicht dem Markt überlassen werden darf, bleibt hochaktuell. Sein unermüdlicher Einsatz für Gleichheit, soziale Sicherheit und leistbares Wohnen ist ein Vorbild für die sozialdemokratische Bildungsarbeit, die heute mehr denn je gefragt ist“, so SPÖ-Bundesbildungsgeschäftsführer Wolfgang Markytan, der betont, dass der Wiener Wohnbau heute weltweit als Vorbild für erfolgreiche soziale Wohnpolitik gelte.

Neben dem Bau von Gemeindewohnungen, der Schaffung kommunaler Gesundheitsdienste und der Demokratisierung des Schulwesens habe sich Reumann auch entschlossen für die Trennung von Kirche und Staat sowie für die Rechte von Frauen eingesetzt. „Jakob Reumann war ein Pionier des sozialen Fortschritts und hat der Idee einer gerechten Stadt den Weg bereitet. Seine Vision einer solidarischen, modernen und lebenswerten Stadt wirkt bis heute nach. Reumann war überzeugt davon, dass Politik nicht Selbstzweck, sondern ein Instrument zur Verbesserung der Lebensbedingungen der arbeitenden Menschen ist – eine Überzeugung, der wir uns als Sozialdemokratie weiterhin verpflichtet fühlen“, so Schmid und Markytan.

Das Gedenken an Jakob Reumann lebe nicht nur in den sozialpolitischen Errungenschaften weiter, sondern auch im Stadtbild: „Die städtische Wohnhausanlage Reumannhof, der Reumannplatz in Favoriten sowie die Reumannstraße tragen seinen Namen. Ihm gewidmet sind zudem das Reumanndenkmal und am Republikdenkmal in der Wiener Ringstraße erinnert eine Bronzebüste an seine Verdienste für die Stadt und die Demokratie“, so Schmid und Markytan.

Gedenken an Bruno Kreisky: SPÖ-Bundesbildungsorganisation würdigt „großen Sozialdemokraten und visionären Staatsmann“

Anlässlich des Todestags des ehemaligen Bundeskanzlers und langjährigen SPÖ-Bundesparteivorsitzenden Bruno Kreisky hat die SPÖ-Bundesbildungsorganisation am 29. Juli die Bedeutung des „großen Sozialdemokraten und visionären Staatsmanns Bruno Kreisky und seines umfassenden Reformwerks“ betont. „Bruno Kreisky war nicht nur der ‚Jahrhundertkanzler‘, sondern er war ein Ausnahmepolitiker, der Österreich mit seinen beispiellosen Reformen gerechter, moderner und chancenreicher gemacht hat“, sagte SPÖ-Bundesbildungsvorsitzender Gerhard Schmid, der unterstrich, dass „fortschrittliche und chancengerechte Bildungspolitik Kernelement und Reformmotor der Kreisky-Ära“ gewesen sei. „Mit Bruno Kreisky ist die österreichische Arbeiterbewegung in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Das ist sein politisches Vermächtnis und unsere Verpflichtung. Bruno Kreisky wird immer im Zentrum unserer Parteigeschichte stehen“, sagten SPÖ-Bundesbildungsvorsitzender Schmid und SPÖ-Bundesbildungsgeschäftsführer Wolfgang Markytan.

Schmid würdigte auch die Errungenschaften Kreiskys in Sachen Sozialstaat: „Getragen von einer tiefen sozialdemokratischen Grundhaltung, die sehr stark von den großen Denkern wie Otto Bauer und seinen persönlichen, dramatischen und tragischen Erfahrungen mit beiden Faschismen geprägt war, war der Aufbau des Sozial- und Wohlfahrtsstaates für Kreisky das zentrale und wesentliche Kriterium für Demokratie und Freiheit. Kreisky und sein Team haben das neutrale Österreich aus der provinziellen, kleingeistigen und kulturellen Abgeschiedenheit herausgeführt und zu einem weltoffenen, international wahrgenommenen Partner für Frieden und Demokratie gemacht und Österreich und vor allem Wien als Ort der Begegnung positioniert“, so Schmid.

SPÖ-Bundesbildungsgeschäftsführer Markytan unterstrich Kreiskys unentwegtes Streben nach Demokratie und vor allem sozialer Demokratie: „Dieses Streben nach mehr Demokratie hat mit der Gründung der Politischen Akademien wie dem Dr. Karl-Renner-Institut eine ganz neue Dimension erhalten. „Politische Bildungsarbeit auf der Höhe der Zeit, den intellektuellen Dialog und Austausch zu fördern und in die Ausbildung von Mandatar:innen und Funktionär:innen zu investieren – all das war Kreiskys zutiefst sozialdemokratisches Anliegen“, so Markytan.