Autor -Gerhard Schmid

„Kultur und Wissenschaft als Herzstücke der lebenswertesten Stadt der Welt“

In der Sitzung des Wiener Gemeinderats am 21. Jänner betonte SPÖ-Gemeinderat, Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Wissenschaft und Kultursprecher Gerhard Schmid, die untrennbare Verbindung von Kultur und Wissenschaft für die Weiterentwicklung Wiens als lebenswerte Metropole. „Kultur und Wissenschaft sind keine getrennten Welten, sondern greifen ineinander und machen Wien zu einem Ort der Innovation, Solidarität und Lebensqualität. Unsere Kulturpolitik legt das Fundament für Kreativität und gesellschaftlichen Zusammenhalt“, so Schmid.

Wien investiert Rekordsummen in Kultur

Mit einem Kulturbudget von 338 Millionen Euro pro Jahr für die Jahre 2024 und 2025 widmet die Fortschrittskoalition beachtliche 1,7 % des Gesamtbudgets Kunst, Kultur und Wissenschaft. Das bedeutet eine Steigerung um über 50 % seit 2018, als das Budget noch bei 224 Millionen Euro lag. „Diese kontinuierliche Steigerung zeigt, dass Wien auch in herausfordernden Zeiten fest zu seinen Kulturschaffenden und wissenschaftlichen Institutionen steht“, betont Schmid.

Projekte für kulturelle Vielfalt und Teilhabe

Foto Arsenal Wien: Ein Zentrum für Fotografie mit internationaler Strahlkraft

Mit Frühling 2025 geplant, eröffnet das Foto Arsenal Wien im Kulturcluster Arsenal. Mit 1.000 m² Ausstellungsfläche wird es das neue österreichische Zentrum für Fotografie und lens-based Media. Es präsentiert ein vielfältiges Programm – von jungen Talenten bis zu renommierten Künstler*innen – und bietet jährlich bis zu 12 Ausstellungen sowie Vermittlungsangebote wie Workshops und analoge Dunkelkammern. „Das Foto Arsenal wird ein Ort der Begegnung und des Austauschs, an dem Tradition und Innovation Hand in Hand gehen“, betont Schmid.

Wien Museum: Gratiseintritt als Erfolgsgarant

Die Generalsanierung des Wien Museums zeigt eindrucksvoll, wie Zugänglichkeit die Kultur belebt: Mit Gratiseintritt hat sich die Zahl der Besucher*innen verfünffacht – jährlich besuchen nun 650.000 Menschen die Dauerausstellung „Wien. Meine Geschichte“ und Sonderausstellungen. „Das Wien Museum steht exemplarisch für eine Kulturpolitik, die allen Wiener*innen zugutekommt“, erklärt Schmid.

Kunsthalle Wien: 9,6 Millionen Euro Förderung für 2025-2026

Die Kunsthalle Wien erhält für die Jahre 2025 und 2026 eine Förderung von 9,6 Millionen Euro, um weiterhin gesellschaftliche Fragen durch zeitgenössische Kunst zu reflektieren. Das Programm umfasst unter anderem die Ausstellung „Radical Software. Women, Art & Computing 1960-1991“, die sich mit Kunst und Informatik aus feministischer Perspektive befasst, sowie Einzelausstellungen von Ibrahim Mahama und Nicola L. Ein besonderer Fokus liegt auf der barrierefreien Vermittlungsarbeit, um Kunst für alle zugänglich zu machen. „Die Kunsthalle Wien bleibt damit ein bedeutender Akteur in der internationalen Kunstlandschaft und ein Ort der Reflexion und Innovation“, freut sich Schmid.

Wissenschaft ist der Schlüssel zu Wiens Zukunft

Anknüpfend an die kulturellen Erfolge hob SPÖ-Gemeinderätin und Wissenschaftssprecherin Ewa Samel, die Rolle Wiens als Wissenschaftsmetropole hervor. „Wissenschaft ist nicht nur ein Motor für technologische Innovation, sondern auch ein wesentlicher Teil der kulturellen Identität unserer Stadt. Wien vereint Fortschritt mit Menschlichkeit und stellt den Menschen in den Mittelpunkt“, betont Samel in ihrer Rede.

Wien stärkt Spitzenforschung und internationale Zusammenarbeit

  • WWTF – Wiener Wissenschaftsfonds: Der Fonds wurde von 2022 bis 2024 mit 10 Millionen Euro jährlich gefördert und unterstützt Spitzenforschung und talentierte Wissenschaftler*innen.
  • Ludwig Boltzmann Institut für Pandemievorsorge: Mit 1,2 Millionen Euro für die Jahre 2024 bis 2028 fördert die Stadt ein neues Institut. Ziel ist es, Pandemien vorzubeugen und die Wissenschaftskommunikation zu stärken.
  • ME/CFS- und Long Covid-Forschung: Wien investiert 700.000 Euro in sieben internationale Forschungsprojekte zu ME/CFS und Long Covid. „Das ist ein wichtiger Schritt, um 100.000 Betroffenen in Österreich neue Perspektiven zu geben“, informiert Samel.

Digitale Innovation: Humanismus im Mittelpunkt

Mit dem Digitalen Humanismus setzt Wien ein starkes Zeichen: Technologische Innovation wird mit humanistischen Werten verbunden. Ein zentraler Baustein ist das neue Doktoratskolleg, das internationale Anerkennung genießt. „Wien zeigt, wie Fortschritt und Menschlichkeit Hand in Hand gehen“, betont Samel.

Wien als Vorbild für Kultur und Wissenschaft

„Kultur und Wissenschaft sind die Herzstücke unserer Stadt. Sie stehen für Innovation, Solidarität und eine gemeinsame Zukunft“, fassen Gerhard Schmid und Ewa Samel abschließend zusammen.

Mit Rekordinvestitionen, innovativen Projekten und einer klaren Strategie bleibt Wien eine lebenswerte Stadt, die kulturelle Vielfalt und wissenschaftlichen Fortschritt fördert. „Wir in Wien arbeiten Schulter an Schulter mit unseren Künstler*innen, Forscher*innen und Wissenschaftler*innen daran, dass Wien die lebenswerteste Stadt der Welt bleibt – für heutige und zukünftige Generationen“, so Schmid und Samel unisono.

 

 

 

Zum Abschied von Kardinal DDr. Christoph Schönborn als Erzbischof von Wien

Prof. Dr. Gerhard Schmid, SPÖ-Bundesbildungsvorsitzender und Vorsitzender des Gemeinderatsausschuss Kultur und Wissenschaft, zum Abschied von Kardinal DDr. Christoph Schönborn von dessen Funktion als Erzbischof von Wien:

„Mit einem modernen, herzlichen und sehr würdigen Dankgottesdienst hat sich die Katholische Kirche, aber auch die Öffentlichkeit von Kardinal Schönborn als Erzbischof verabschiedet. Der Kardinal wird demnächst nach Vollendung seines 80. Lebensjahres in den wohlverdienten Ruhestand treten. Er wird aber weiterhin als Kardinal eine zentrale und wichtige Stimme der Katholischen Kirche weltweit bleiben.

Zu seinen ganz besonderen Verdiensten zählt die ruhige, besonnene, aber klare Führung der Kirche in schwierigen Zeiten, vor allem zu Beginn seiner Amtszeit als Erzbischof, in der Aufarbeitung der Missbrauchsfälle. Er hat die Kirche aus den parteipolitischen Vereinnahmungen herausgehalten und sich ganz in der Tradition von Kardinal König um beste Kontakte in unterschiedliche Lager im Sinne eines Brückenbauers bemüht. Zu seinen ganz besonderen Verdiensten zählt der Aufbau des interreligiösen Dialogs aller anerkannten Kirchen und Religionsgemeinschaften. Das ist eine für Österreich einmalige und international beispiellose Einrichtung.

Es sei dem jüngsten Ehrenbürger der Bundeshauptstadt Wien nur das Beste für seine Pension zu wünschen und uns allen, dass er eine starke Stimme für eine gute und bessere Gesellschaft bleibt. Es bleibt das schöne Wort des Herrn Bundespräsidenten, der -zu Recht-von einem ‚Pontifex austriacus‘ gesprochen hat.“

Hinweis:

Kardinal DDr. Christoph Schönborn war im März 2021 im „ZEITGESPRÄCH mit Gerhard Schmid“ zu Gast. Das Gespräch gibt es hier als Video zu sehen

Gratulation zum Wahlerfolg im Burgenland – Ein Meilenstein für die SPÖ

„Wir gratulieren Hans Peter Doskozil und dem gesamten Team der SPÖ-Burgenland ganz herzlich zum beeindruckenden Ergebnis bei den Landtagswahlen. Die SPÖ konnte mehr Stimmen auf sich vereinigen als FPÖ und ÖVP zusammen – eine bemerkenswerte Leistung unter den derzeitigen politischen Rahmenbedingungen. Dieser Erfolg ist nicht nur ein Zeichen des Vertrauens der Wählerinnen und Wähler, sondern auch eine Inspiration und ein Ansporn für die gesamte Sozialdemokratie.“, betonen der Vorsitzende der SPÖ-Bildungsorganisation und Wolfgang Markytan, SPÖ-Bundesbildungsgeschäftsführer, nach der Verlautbarung des Ergebnisses der Landtagswahl im Burgenland.

Gerhard Schmid betont: “Dieses Ergebnis sollte der gesamten Sozialdemokratie Mut und Zuversicht vermitteln. Am 27. April streben wir an, diesem Beispiel in Wien zu folgen.” Diese Worte spiegeln die Hoffnung und das Engagement wider, das auch wir in der SPÖ Bildungsorganisation teilen. Wolfgang Markytan hebt hervor: “Solidarität und Zusammenhalt sind die Säulen, die uns zu solchen Erfolgen führen.” Die SPÖ Bildungsorganisation schätzt die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit der SPÖ Burgenland und ist dankbar für das gemeinsame Streben nach fortschrittlicher Bildungs- und Sozialpolitik.

„Dieser Wahlerfolg im Burgenland zeigt deutlich, wie wir durch Geschlossenheit und zielgerichtete Arbeit selbst in schwierigen Zeiten stark bleiben können. Es ist ein Aufruf an uns alle, weiterhin für die Werte der Sozialdemokratie zu kämpfen und diese in ganz Österreich zu vertreten. Wir freuen uns darauf, auf diesem Erfolg aufzubauen und weiterhin gemeinsam für eine gerechte und solidarische Gesellschaft einzutreten. In diesem Sinne blicken wir erwartungsvoll auf die kommenden Herausforderungen und Chancen im Jahr 2025“, so Schmid und Markytan.

„ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid“ #101: Roland Geyer, Intendant des Johann-Strauss-Jahres 2025

2025 wird der 200. Geburtstag von Johann Strauss (Sohn) gefeiert, und Wien wird zum klingenden Zentrum des Jubiläums. Was liegt also näher als das neue Jahr mit dem Besuch bei Prof. DI Roland Geyer, dem Intendanten des Johann-Strauss-Jahres zu starten. Im „ZEITGESPRÄCH mit Gerhard Schmid“ erläutert er die Vorbereitungen und das konzeptionelle Konzept für das Festjahr zu Ehren des berühmten Komponisten und betont die kulturelle Bedeutung von Johann Strauss als international anerkannten „Popstar“ der klassischen Musik. Die Rolle der Frauen in Strauss‘ Leben kommt ebenso zur Sprache wie persönliche Herausforderungen und die Reiseangst des Komponisten.

Das bevorstehende Festjahr beschreibt Roland Geyer als „Mosaik“ aus abwechslungsreichen Veranstaltungen, die die vielfältige Kultur Wiens widerspiegeln und sowohl traditionelle als auch moderne Elemente kombinieren. Für den Intendanten ist die Musik von Johann Strauss eine Quelle der Freude und Inspiration.

Schauen Sie sich das Video zum Start des musikalischen Jubiläumsjahres 2025 an!

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

 

 „ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid sind u.a. auf folgenden Kanälen abrufbar:

Zum Anschauen: YoutubeFacebook

Zum Anhören: Podcast Gerhard SchmidSpotifyApple

 

Foto: Richard Tanzer

Winterwanderung im Lainzer Tiergarten

Gerhard Schmid und der Kulturverein Hietzing luden zu einer Winterwanderung in den Lainzer Tiergarten. Unter dem Ehrenschutz von Wiens Bürgermeister Dr. Michael Ludwig und mit der fachkundigen Begleitung des Wiener Forstdirektors DI Andreas Januskovecz kamen zahlreiche Weggefährt*innen und Freund*innen zusammen, um die Wanderung in diesem Naturjuwel zu genießen. Eine zünftige Jause mit Maroni, heißem Leberkäse sowie Punsch und Glühwein bildete den gemütlichen Höhepunkt des Spaziergangs. Perfekt organisiert wurde der Tag von Flavio Schily und dem Team des Kulturvereins Hietzing, Matias Dockner und seine Bläser sorgten für die musikalische Begleitung. Ein Tag mit angeregten Gesprächen, kulturellem Austausch und freundschaftlicher Gemeinschaft!

Festtagsvideo der SPÖ-Bundesbildungsorganisation

Im Festtagsvideo blicken SPÖ-Bundesbildungsvorsitzender Gerhard Schmid und SPÖ-Bundesbildungsgeschäftsführer Wolfgang Markytan auf das vergangene Jahr zurück und geben einen Ausblick auf 2025.

„Wir möchten uns bei allen bedanken, die uns durch das Jahr begleitet haben, bei allen, die mit uns zusammengearbeitet haben, bei allen, die sich für unsere Arbeit interessieren. Wir freuen uns darauf, auch im Jahr 2025 wieder unser Bestes zu geben, um Bildung und soziales Engagement weiterhin zu stärken. Wir wünschen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Lasst uns gemeinsam auf ein Jahr voller Erfolg, Gesundheit und Glück anstoßen!“

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

Internationaler Tag der menschlichen Solidarität

Zum Internationalen Tag der menschlichen Solidarität stellt der Vorsitzende der SPÖ-Bundesbildungsorganisation, LAbg. Gerhard Schmid fest: „Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, diesen Erinnerungstag wahrzunehmen. Bei unserer ehrenamtlichen Arbeit in der SPÖ-Bundesbildungsorganisation steht für hunderte Funktionärinnen und Funktionäre das soziale Miteinander an oberster Stelle. Damit verbunden sind unser konsequentes Eintreten für die Menschenrechte und für die Unverzichtbarkeit der Demokratie. Wichtige Arbeit im Sinne der Solidarität leisten auch die Gewerkschaften mit ihrem Einsatz für arbeitende Menschen und deren Arbeitsbedingungen. Unser herzlicher Dank gilt all jenen, die sich solidarisch für die Rechte der Menschen einsetzen. Unser gemeinsames Ziel ist es, Ungerechtigkeiten und Missstände zu beseitigen.“

Der 20. Dezember wurde im Jahr 2005 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen als Welttag der Solidarität erklärt. Diese zählt laut erklärter Auffassung der Vereinten Nationen zu den fundamentalsten und wichtigsten Werten der menschlichen Gesellschaft im 21. Jahrhundert. Dieser Internationale Tag der menschlichen Solidarität soll an die Wichtigkeit erinnern, bei weltweiten Problemen gemeinsam zu agieren. Nur so können diese Herausforderungen gemeistert und Ziele erreicht werden. Die Förderung des wirtschaftlichen Aufschwungs in den Entwicklungsländern um die Armut zu bekämpfen gehört vordringlich dazu.

Idealerweise sollten alle Nationen dies gemeinsam anstreben und unterstützen. Nach dem Prinzip der sozialen Ausgeglichenheit und Gerechtigkeit sollen diejenigen, denen es am besten geht, jenen helfen, denen es am schlechtesten geht. Wer am meisten profitiert, soll auch die größte Hilfe den Schwächsten zukommen lassen. Das wäre Solidarität unter den Menschen und daran soll dieser Welttag vor allem diejenigen, die auf der Sonnenseite des Lebens stehen, ermahnen und zum Handeln aufrufen.

Info: Internationaler Tag der menschlichen Solidarität

Schmid: Wiener Symphoniker haben Vorbildfunktion

„Die Wiener Symphoniker besitzen eine wichtige Stellung in Wien und haben maßgeblich dazu beigetragen, auch Frauen einzubinden. Gerade für andere Orchester haben sie so eine wichtige Vorbildfunktion eingenommen“, betonte  Dr. Gerhard Schmid, Gemeinderat und Vorsitzender des Gemeinderatsauschusses für Kultur und Wissenschaft in der Sitzung des Wiener Gemeinderats am 17. Dezember.

In der Debatte zur Förderung des Vereins Wiener Symphoniker für das Jahr 2025 erklärte er, dass die Wiener Symphoniker mehr Fördergelder aufgrund der aktuellen Inflation und Teuerung erhalten. Ein Großteil ergebe sich aus Gehaltserhöhungen, die kollektivvertraglich geregelt sind. Weiters müssen auch Pensionserhöhungen durchgeführt werden, so der Abgeordnete. Allerdings bestünden auch zwei Optimierungsmöglichkeiten, so Schmid. Einerseits gebe es aufgrund der Einsparungen wenig Spielraum, da man sich an Rahmenbedingungen halten müsse. Andererseits könne man auch Einnahmen generieren. Denn durch gezielte Investition in das Marketing sowie internationale Verpflichtungen erhöht sich auch die Bekanntheit des Orchesters sowie dessen Marktwert. Das bringe Chancen mehr Gewinn zu generieren

Die Förderung an den Verein Wiener Symphoniker für das Jahr 2025 wurde vom Gemeinderat mehrstimmig angenommen.

Schmid: Fortsetzung der Klima Biennale Wien ist wegweisendes Projekt für eine klimamoderne Zukunft

Die Klima Biennale Wien setzt ein starkes Signal: Für eine gerechte, nachhaltige und zukunftsorientierte Gesellschaft, die Ökologie, Wirtschaft und Wohlstand in Einklang bringt. Anlässlich der heutigen Sitzung des Wiener Gemeinderats unterstreicht Gerhard Schmid, Gemeinderat und Vorsitzender des Gemeinderatsauschusses für Kultur und Wissenschaft, die Bedeutung dieses einzigartigen Projekts, das als Plattform für zukunftsweisende Ideen und Kooperationen dient.

„Wir in Wien haben verstanden, dass die Herausforderungen unserer Zeit nur mit ganzheitlichen Ansätzen gemeistert werden können. Die Klima Biennale Wien zeigt, wie Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft zusammenkommen, um konkrete Antworten auf die Klimakrise zu entwickeln“, betont Schmid. „Mit der zweiten Ausgabe im Jahr 2026 führen wir den erfolgreichen Weg fort und machen deutlich: Wien nimmt seine Verantwortung als Vorreiterin in Sachen Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit ernst.“

Zukunft als gemeinsame Gestaltungsaufgabe

Die erste Klima Biennale 2024 brachte mit ihren Ausstellungen, Bildungsprojekten und Aktionen im öffentlichen Raum frischen Wind in die Debatte um Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Für die kommende Ausgabe ab 2026 sollen noch mehr Partner*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und sozialen Bereichen eingebunden werden.

„Die Biennale versteht sich als gemeinschaftliches Projekt, das zeigt, wie wir mit Fürsorge, Solidarität und innovativen Ansätzen den Turbo-Kapitalismus und seine zerstörerischen Effekte hinter uns lassen können. Hier geht es nicht nur um Kunst, sondern um eine neue Vision des Zusammenlebens“, so Schmid.

Wien als Knotenpunkt für kulturelle und wissenschaftliche Innovation

Mit dem KunstHausWien als Festival-Zentrale wird die Klima Biennale auch 2026 ein zentraler Motor für kreative und gesellschaftliche Transformation sein. Sie verbindet Wiens Stärke als Wissenschafts- und Forschungsstandort mit künstlerischen Strategien und macht diese international sichtbar.

„Die Klima Biennale Wien ist nicht nur ein Festival, sondern ein Raum für Begegnung, Reflexion und Aktivierung. Sie stärkt den Zusammenhalt in der Stadt, inspiriert zu mutigen Visionen und aktiviert die Menschen. Seite an Seite gestalten wir hier in Wien eine lebenswerte Zukunft“, erklärt der Gemeinderat.

Kulturelle Bildung und Teilhabe im Fokus

Mit einem klaren Schwerpunkt auf kultureller Bildung und sozialen Projekten setzt die Biennale ein starkes Zeichen für Inklusion und Gerechtigkeit. „Jeder Beitrag zählt. Mit der Klima Biennale wollen wir zeigen, dass Wandel möglich ist – wenn wir gemeinsam anpacken“, so Schmid.

Eine Vision für ein klimamodernes Wien

„Die Fortsetzung der Klima Biennale zeigt, dass Wien nicht nur eine lebenswerte Stadt ist, sondern auch eine solidarische und innovative. Gemeinsam werden wir auch in den kommenden Jahren daran arbeiten, unsere Stadt noch lebenswerter zu machen – für uns und für die nächsten Generationen“, schließt Gerhard Schmid.

Schmid: Karl Renner war Architekt der innerparteilichen Bildungsarbeit

Der große Sozialdemokrat Karl Renner wurde am 14. Dezember 1870 geboren. Anlässlich diese Gedenktages würdigt SPÖ-Bundesbildungsvorsitzender Gerhard Schmid den „bedeutenden Staatsmann und begnadeten Juristen“ als „eine der großen Persönlichkeiten der österreichischen Geschichte und der Sozialdemokratie“. Karl Renner habe „als wichtiger Baumeister beider Republiken“ am Beginn der Ersten und Zweiten Republik Großartiges und Unverrückbares geleistet: „Die heutige Zweite Republik hat sich auf einem von Renner gebauten demokratischen Fundament entwickelt. Ohne ihn hätte die Erfolgsgeschichte der Zweiten Republik einen anderen Verlauf genommen.“ Renner habe auch in die österreichische Sozialdemokratie ein hohes Maß an Intellektualität und Diskursbereitschaft eingebracht, so Schmid, der auf die bedeutenden Schriften von Karl Renner und dessen großes Anliegen, die Basisarbeit in der Partei ganz im Sinne von Victor Adler, verweist. „Renner war ein Architekt der innerparteilichen Bildungsarbeit“, so der SPÖ-Bildungsvorsitzende.

„In der Biografie des großen Staatsmannes Karl Renner spiegelt sich die dramatische Geschichte Österreichs der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit ihren großen Umbrüchen, Zäsuren und Widersprüchen“, so Schmid. Renner stand an der Spitze der Ersten Republik und hat den Übergang von der Monarchie auf die Republik gestaltend beeinflusst. Später fungierte Renner als Nationalratsabgeordneter und Nationalratspräsident und wurde nach der Befreiung vom Nationalsozialismus 1945 erster Bundespräsident der Zweiten Republik. Schmid betont dabei, dass die heute geläufigen Begriffe von der „Ersten und Zweiten Republik auf Karl Renner zurückgehen“.