Autor -Gerhard Schmid

„ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid” #117: Nienke Latten, Sopranistin

Zu Gast im aktuellen “ZEITGESPRÄCH mit Gerhard Schmid” ist Nienke Latten, die am Ronacher die Titelrolle im Musical „Maria Theresia“ verkörpert – übrigens eine Produktion der Vereinigten Bühnen Wien. Die niederländische Sopranistin erzählt von ihrem Weg zur internationalen Musicalkarriere, von Engagements wie West Side Story, Aladdin und Rebecca bis zur Weltpremiere von „Maria Theresia“ in Wien.

Was bedeutet es, eine so starke Frau glaubwürdig zu spielen? Wie viel Disziplin verlangt der Musicalberuf wirklich? Und wie fühlt es sich an, Teil einer Weltpremiere zu sein?

Ein Gespräch über Leidenschaft, Professionalität und die Kraft starker Frauenfiguren im Musiktheater.

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Hinweis: „ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid” sind auf allen gängigen Kanälen als Video bzw. Podcast abrufbar!

Foto: Richard Tanzer

SPÖ-Bundesbildungsorganisation gratuliert Günter Sidl zur einstimmigen Wahl zum Bürgermeister von Petzenkirchen

Großer Festakt mit zahlreichen Ehrengästen – Altbürgermeisterin Lisbeth Kern zur Ehrenbürgerin ernannt

Dr. Günter Sidl, Abgeordneter zum Europäischen Parlament, wurde am gestrigen Abend einstimmig zum neuen Bürgermeister der Marktgemeinde Petzenkirchen gewählt. Zahlreiche Ehrengäste sowie viele Bürgerinnen und Bürger wohnten diesem besonderen Anlass bei. Angeführt wurde die Delegation des SPÖ-Bundesbildungspräsidiums vom SPÖ-Bundesbildungsvorsitzenden und Wiener Landtagspräsidenten Professor Dr. Gerhard Schmid sowie vom SPÖ-Bundesbildungsgeschäftsführer Wolfgang Markytan, die nach Petzenkirchen gereist waren, um diesem denkwürdigen Moment beizuwohnen. Im Rahmen der feierlichen Sitzung wurde auch die bisherige Bürgermeisterin Lisbeth Kern für ihre herausragenden Verdienste gewürdigt. Nach 30 Jahren im Amt – als längstdienendste Ortschefin Österreichs – wurde sie zur Ehrenbürgerin der Marktgemeinde Petzenkirchen ernannt.

Professor Dr. Gerhard Schmid betonte in seiner Ansprache: „Günter Sidl ist ein aufrichtiger Politiker, der tief in seiner Heimat verwurzelt ist. Er hat diese verantwortungsvolle Aufgabe mit großer Demut angenommen und wird neben seinen Tätigkeiten im Europäischen Parlament nun die Geschäfte der Marktgemeinde Petzenkirchen mit Weitblick und Verantwortungsbewusstsein steuern.“

Auch Wolfgang Markytan würdigte sowohl den neuen Bürgermeister als auch die Verdienste seiner Vorgängerin: „Für mich war es besonders eindrucksvoll, Lisbeth Kern persönlich kennenzulernen. Besonders beeindruckt hat mich, mit welcher Konsequenz und Weitsicht sie 30 Jahre lang als Bürgermeisterin tätig war. Zu ihren größten Herausforderungen zählte die umfassende Kanalsanierung zu Beginn ihrer Amtszeit, die mit einer erheblichen Schuldenlast verbunden war. Diese Erfahrung hat sie nachhaltig geprägt und motiviert, alles daranzusetzen, die Gemeinde finanziell zu konsolidieren. Heute steht Petzenkirchen mit einem soliden finanziellen Reservoir da und hat sich unter ihrer Führung hervorragend entwickelt.“

Mit der Wahl von Dr. Günter Sidl beginnt für Petzenkirchen ein neues Kapitel, das auf einem starken Fundament aufbaut. Die Gemeinde blickt mit Zuversicht in die Zukunft. Die SPÖ-Bundesbildungsorganisation gratuliert sehr herzlich und freut sich, dass Günther auch weiterhin seine Aufgaben im SPÖ-Bundesbildungspräsidium wahrnehmen wird.

Gedenken an den 12. Februar 1934 – Erinnerung, Auftrag und Verantwortung

SPÖ-Bundesbildungsvorsitzender Schmid appellierte bei Gedenkveranstaltung: „Durchflutung aller Lebensbereiche mit Demokratie, um sie zu festigen“

Bei der Gedenkveranstaltung zu den Februarkämpfen 1934 am Goldmarkplatz am Mittwochabend wurde nicht nur der Opfer gedacht, sondern auch der bleibende Auftrag für Gegenwart und Zukunft in den Mittelpunkt gestellt. Das Erinnern an die Ereignisse des Jahres 1934 ist mehr als ein historischer Rückblick – es ist Mahnung, Verpflichtung und politischer Auftrag zugleich. Nach der Begrüßung durch den Wiener SPÖ-Bildungsvorsitzenden und stellvertretenden SPÖ-Bundesbildungsvorsitzenden Mag. Marcus Schober eröffneten Gesprächsrunden den Abend. Der Vorsitzende der Freiheitskämpferorganisation Dr. Gerald Netzl sowie die Vorsitzenden der Wiener Jugendorganisationen – Sozialistische Jugend und Junge Generation – spannten den Bogen von den dramatischen Ereignissen des Februar 1934 hin zu den Herausforderungen unserer Zeit. Besonders hervorgehoben wurde die Verantwortung der jungen Generation, Demokratie, soziale Gerechtigkeit und Rechtsstaatlichkeit aktiv zu verteidigen und weiterzuentwickeln. Vizekanzler und SPÖ-Bundesparteivorsitzender Andreas Babler wurde unter großem Beifall begrüßt. Einen inhaltlichen Schwerpunkt setzte Prof. Dr. Gerhard Schmid, Landtagspräsident und Vorsitzender der SPÖ-Bundesbildungsorganisation. Er erinnerte an die Opfer der Februarkämpfe – an Todesurteile, Hinrichtungen und politische Verfolgung, exemplarisch an Karl Münichreiter, Georg Weissel, Koloman Wallisch sowie an den Sozialistenprozess und die Haft Bruno Kreiskys. Zugleich stellte er die zentrale Frage: Wie sichern wir heute das Vermächtnis der Freiheitskämpfer?

Im Mittelpunkt seiner Ausführungen stand die Verteidigung von Demokratie und Rechtsstaat gegen ihre schleichende Erosion – durch Angriffe auf die Gewaltenteilung, Verschwörungsmythen, rechtsextreme Vernetzungen, politische Polarisierung und eine wachsende Repräsentationslücke im Parlament. Ebenso warnte er vor neuen Gefahren durch Künstliche Intelligenz, Desinformation, Deepfakes, Microtargeting, digitale Abhängigkeiten von internationalen Technologiekonzernen sowie vor der Schwächung des Qualitätsjournalismus. Sein Appell mündete in ein eindringliches Bekenntnis zur aktiven Demokratie: „Wo die Demokratie im Inneren zerstört wird, wird sie auch im Äußeren beseitigt. Darum kann sie nur gefestigt werden, wenn man sie ununterbrochen in Bewegung hält – durch eine Durchflutung aller Lebensbereiche mit Demokratie. Die Zeit der schrecklichen Vereinfacher ist noch nicht vorbei. Umso mehr gilt: Das wichtigste Gut der Menschheit ist die geistige und individuelle Freiheit in einem sozialen Zusammenhang. Das heißt, bei den Menschen zu sein – auch wenn es unbequem ist und wir unsere Blase verlassen müssen. Eine klare politische Linie ist immer besser als keine. Den Anfängen wehren – niemals vergessen.“

Ein weiterer Höhepunkt war die Rede von Bürgermeister Dr. Michael Ludwig. Er erinnerte an den 12. Februar 1934 als Symbol für den Widerstand gegen autoritäre Entwicklungen und für den Einsatz um Demokratie und soziale Rechte. Gleichzeitig richtete er den Blick auf die aktuelle politische Situation und betonte, dass Solidarität kein abstrakter Begriff sei, sondern gelebte Praxis. Es sei leicht, „bei Sonnenschein“ nebeneinanderzustehen und Unterstützung zu bekunden. Entscheidend sei jedoch das solidarische Zusammenstehen in schwierigen Zeiten – und in solchen befänden wir uns derzeit. Als Vorsitzender der Wiener SPÖ unterstrich er sein klares solidarisches Verhalten gegenüber den demokratisch gewählten Vertreterinnen und Vertretern – innerhalb der Partei ebenso wie darüber hinaus. Demokratie lebe vom Respekt vor demokratischen Entscheidungen und vom gemeinsamen Eintreten für ihre Werte.

Einen besonderen Akzent setzte die künstlerische Gestaltung des Abends. SPÖ-Bundesbildungsgeschäftsführer Wolfgang Markytan betonte: „Das Gedenken an den 12. Februar 1934 ist nicht nur ein Erinnern, ein Zurückblicken, sondern auch ein Blick in die Gegenwart – oder sogar in die Zukunft. Darum ist es wichtig, dieses Gedenken nicht immer nur mit denselben traditionellen Elementen zu verbinden. Heute wurde eine künstlerische Performance dargeboten, die sehr beeindruckend war. Nina Abrahamczik trat als die Witwe, Bernd Herger als einer der Söhne von Karl Münchreiter auf. Sie präsentierten eine Lesung, unterstützt vom Performancekünstler Adrian Dorfmeister-Pölzer. Das ist genau die gelungene Art und Weise, wie ein solches Gedenken gelebt werden soll – mit klarem Fokus auf die Geschichte und zugleich mit der Frage, was wir für heute mitnehmen können – nicht als anbetende Asche, sondern als Weitergabe des Feuers.“

Die Veranstaltung machte deutlich: Das Gedenken an den 12. Februar 1934 ist kein ritualisierter Blick zurück, sondern ein lebendiger Beitrag zur Stärkung demokratischer Kultur. Erinnerung wird so zur Haltung – mit Klarheit, mit Solidarität und mit dem festen Willen, Demokratie aktiv zu gestalten.

Alle Fotos: Christian Bader

SPÖ-Babler und Seltenheim gratulieren Gerhard Schmid herzlich zur Wiederwahl als Bundesbildungsvorsitzender

Babler: „Gerhard Schmids Einsatz für lebendige Bildungsarbeit ist beispielgebend“ – Seltenheim: „Schmid verfügt über große Expertise und viel Herzblut für Bildung“

Bei der SPÖ-Bundesbildungskonferenz wurde gestern, Samstag, Gerhard Schmid als Bundesbildungsvorsitzender wiedergewählt. SPÖ-Bundesparteivorsitzender, Vizekanzler Andreas Babler und SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim gratulieren Gerhard Schmid herzlich zur Wiederwahl. „Gerhard Schmid hat die Bildungsarbeit der SPÖ in den letzten Jahren entscheidend geprägt und weiterentwickelt. Sein Einsatz für eine lebendige Bildungsarbeit, für demokratiepolitische Bildung, Erinnerungsarbeit als Beitrag zur Demokratie und innerparteiliche Aus- und Weiterbildung sind beispielgebend. Bildungsarbeit ist ein zentrales Fundament der Sozialdemokratie – und bei Gerhard Schmid und der SPÖ-Bundesbildungsorganisation ist sie in den besten Händen“, betonte SPÖ-Bundesparteivorsitzender Babler gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Auch SPÖ-Bundesgeschäftsführer Seltenheim würdigt das Wirken Schmids: „Gerhard Schmids Wiederwahl mit eindrucksvollen 96,56 Prozent der Stimmen ist eine klare Bestätigung seiner erfolgreichen Arbeit und seines großen Engagements. Gerhard Schmid verfügt nicht nur über große Expertise, sondern auch über ganz viel Herzblut für Bildung, soziale Gerechtigkeit, Wissenschaft und Kultur. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit“, so Seltenheim.

Foto: Christian Bader

SPÖ-Bundesbildungskonferenz – Schmid: Klare Positionen sind besser als keine Positionen – Babler plädiert für wehrhafte Demokratie

SPÖ-Bundesbildungskonferenz „Wie sichern wir unsere Demokratie?“ in Innsbruck – SPÖ-Bundesbildungsvorsitzender Gerhard Schmid mit 96,56 Prozent wiedergewählt

Die SPÖ-Bundesbildungskonferenz am Samstag in Innsbruck stand unter dem Motto „Wie sichern wir unsere Demokratie?“ Auf dem Programm standen Reden von u.a. SPÖ-Bundesbildungsvorsitzendem Prof. Dr. Gerhard Schmid, der sich der Wiederwahl zum SPÖ-Bundesbildungsvorsitzendem stellte, und SPÖ-Vorsitzendem, Vizekanzler Andreas Babler, MSc. Grußworte kamen von LH-Stv., gf. Tiroler SPÖ-Vorsitzendem Philip Wohlgemuth, der Präsidentin des Karl-Renner-Instituts, Dritte Nationalratspräsidentin Doris Bures (per Videobotschaft) und der SPD-Bildungsvorsitzenden Meike Jensen. Bei der Wahl des Vorstandes der SPÖ-Bundesbildungsorganisation erhielten alle Kandidat:innen mehr als 95 Prozent der Stimmen. SPÖ-Bundesbildungsvorsitzender Prof. Dr. Gerhard Schmid wurde mit 96,56 Prozent der Stimmen wiedergewählt.

Die SPÖ-Bundesbildungskonferenz stand am Samstag, 31. Jänner 2026, in Innsbruck unter dem Motto „Wie sichern wir unsere Demokratie?“. Etwa 150 Delegierte und 69 Gäste diskutierten aktuelle demokratiepolitische Herausforderungen und die Rolle politischer Bildungsarbeit. In der über 150-jährigen Geschichte der Bildungsorganisation fand die Bundeskonferenz erstmals in Tirol, konkret in Innsbruck, statt.

Auf dem Programm standen unter anderem Reden von SPÖ-Bundesbildungsvorsitzendem Prof. Dr. Gerhard Schmid, der sich der Wiederwahl stellte, sowie von SPÖ-Bundesparteivorsitzendem und Vizekanzler Andreas Babler, MSc. Grußworte überbrachten LH-Stv. und Tiroler SPÖ-Vorsitzender Philip Wohlgemuth, Dritte Nationalratspräsidentin und Präsidentin des Karl-Renner-Instituts Doris Bures (per Videobotschaft) sowie Meike Jensen, Bildungsvorsitzende der SPD.

Bei der Wahl des Vorstandes der SPÖ-Bundesbildungsorganisation erhielten alle Kandidatinnen und Kandidaten mehr als 95 Prozent der Stimmen. Prof. Dr. Gerhard Schmid wurde mit 96,56 Prozent erneut zum SPÖ-Bundesbildungsvorsitzenden gewählt. SPÖ-Bundesbildungsgeschäftsführer Wolfgang Markytan wurde einstimmig in seiner Funktion bestätigt.

SPÖ-Vorsitzender Andreas Babler betonte in seiner Rede die zentrale Rolle von Bildung für die Demokratie und das sozialdemokratische Selbstverständnis: „Bildungsgerechtigkeit schafft die Voraussetzung dafür, sich zu verwirklichen und Träume zu ermöglichen.“ Demokratie beruhe auf zwei Säulen – der liberalen und der sozialen. „Nur im Zusammenspiel dieser beiden Säulen entwickelt sie ihre volle Kraft. Eine wehrhafte Demokratie braucht standhafte Organisationen“, so Babler. Politik müsse nicht nur reden, sondern handeln. Als Beispiele nannte er unter anderem die geplante weisungsfreie Bundesstaatsanwaltschaft, den Nationalen Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen sowie die Neuausrichtung der Medienförderung auf Qualitätskriterien.

Der wiedergewählte SPÖ-Bundesbildungsvorsitzende Gerhard Schmid unterstrich die zunehmenden Gefährdungen demokratischer Strukturen. Umso wichtiger sei es, sich geografisch wie thematisch zu vernetzen und Bildungsarbeit breit aufzustellen:
„Im Kampf gegen Populismus müssen wir über den Tellerrand schauen. Klare Positionen sind besser als keine Positionen.“ Aufgabe der Bundesbildungsorganisation sei es daher auch, kontroverse gesellschaftliche Fragen aufzugreifen – wie etwa bei der Enquete zur Neutralität im Oktober des Vorjahres. Die SPÖ-Bundesbildung werde sich auch künftig mit wissenschaftlicher Unterstützung intensiv mit gesellschaftlich relevanten Themen auseinandersetzen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Konferenz war der Rückblick auf die umfangreiche Bildungsarbeit der vergangenen Jahre, den Gerhard Schmid in seiner Rede sowie in einem rund 20-minütigen Video präsentierte. Zahlreiche Projekte konnten gemeinsam mit der SPÖ-Bundesgeschäftsführung, den Landesbildungsorganisationen, dem Karl-Renner-Institut, der Wiener Bildungsakademie sowie weiteren Partnerinnen und Partnern umgesetzt werden.

„Ich bin sehr froh und stolz darauf, dass wir gemeinsam mit so vielen Partnerinnen und Partnern zahlreiche großartige Projekte und wertvolle Veranstaltungen realisieren konnten. Bildungsarbeit heißt für uns, Menschen innerhalb und außerhalb der Partei zum Denken, zur Weiterentwicklung und zum gesellschaftlichen Dialog anzuregen“, so Schmid.

Für die kommenden Jahre sind sowohl die Fortführung bewährter Projekte – etwa der „Zeitgespräche“ – als auch neue Beteiligungsformate geplant.

Talk „Wie sichern wir die Demokratie?“

Im Rahmen eines Talks diskutierten Selma Yildirim (Nationalratsabgeordnete und SPÖ-Justizsprecherin des SPÖ Parlamentsklub), Elisabeth Fleischanderl (Klubobfrau SPÖ Tirol), Nicole Heinlein, MA (SPÖ-Tirol-Landesbildungssekretärin), Univ.-Prof. Dr. Ewald Nowotny (ehem. OeNB-Gouverneur) sowie Prof. Dr. Gerhard Schmid. Einigkeit bestand darüber, dass Bildung eine zentrale Voraussetzung für demokratische Teilhabe ist und Bildungseinrichtungen die Aufgabe haben, Menschen zur gleichberechtigten Mitwirkung am gesellschaftlichen Leben zu befähigen.

SPÖ-Bundesbildungsgeschäftsführer Wolfgang Markytan zog eine äußerst positive Bilanz der Konferenz:
„In der 150-jährigen Geschichte unserer Bildungsorganisation, die bis zum 8. Dezember 1867 zurückreicht, konnten wir erstmals eine Bundeskonferenz in Tirol und in Innsbruck abhalten. Dass dies in so hervorragender Zusammenarbeit – insbesondere mit der SPÖ Tirol und der Tiroler Bildungsorganisation – gelungen ist, erfüllt mich mit großer Freude.“

Alle Fotos: Christian Bader

Alle Fotos der SPÖ-Bundesbildungskonferenz gibt es hier

 

 

SPÖ-Schmid: „Der größte Feind des Populismus ist die Zufriedenheit“

Die SPÖ-Bundesbildung lud zur Diskussionsveranstaltung unter dem Motto „Wie sicher ist unsere Demokratie?“

Am Freitagabend fand im Theater praesent in Innsbruck eine Diskussionsveranstaltung zum Thema „Wie sicher ist unsere Demokratie?“ statt. Die Veranstaltung versteht sich als thematische Einleitung zur SPÖ-Bundeskonferenz am Samstag, 31. Jänner, die unter dem Motto „Wie sichern wir unsere Demokratie?“ steht. Es diskutierten SPD-Bildungsvorsitzende Meike Jensen, die Innsbrucker Vizebürgermeisterin, Bezirksbildungsvorsitzende Mag.a Elisabeth Mayr, der Vorsitzende der SPÖ-Bildung Tirol, Gemeinderat Markus Prajczer und SPÖ-Bundesbildungsvorsitzender, Dritter Präsident des Wiener Landtags, Prof. Dr. Gerhard Schmid. Moderiert wurde der Abend von SPÖ-Tirol-Landesbildungssekretärin, Gemeinderätin Nicole Heinlein, MA. Bürger:innenbeteiligung ist ein Grundaspekt der Demokratie, dementsprechend hatte auch das Publikum die Möglichkeit, mittels Kärtchen in den Ampelfarben konkreten Aussagen zuzustimmen, abzulehnen oder unentschlossen zu sein.

Die große Frage des Abends: „Wie kann der Aushöhlung unserer Demokratie durch rechten Populismus entgegengewirkt werden?“ SPÖ-Bundesbildungsvorsitzender Prof. Dr. Gerhard Schmid brachte das Kernthema auf den Punkt: „Der größte Feind des Populismus ist die Zufriedenheit. Wenn sich die Menschen ihr Leben leisten können und keine Sorgen haben müssen, wie sie über die Runden kommen.“ Meike Jensen ergänzte: „Demokratien funktionieren am besten, wenn es den Menschen gut geht. Aber das geht heute nicht mehr so einfach.“ Ein weiterer wichtiger Aspekt einer funktionierenden Demokratie ist Bürger:innenbeteiligung. Markus Prajczer: „Gemeinsam mit den Menschen Projekte entwickeln und umsetzen: So funktioniert partizipative Demokratie“ und fügte hinzu: „Wir dürfen das aber nicht am Bürokratismus scheitern lassen.“ Das sah auch Mag.a Elisabeht Mayr so, die aus ihren Erfahrungen in Innsbruck sprechen konnte: „Beteiligung muss gelebt werden.“ Auch Meike Jensen verwies auf eine oft leidvolle Tatsache: „Demokratie ist oft langwierig. Von der Idee bis zur Umsetzung dauert es oft lange“. Und da setzen Rechtspopulisten an, indem sie gegen demokratische Grundprinzipien agitieren und negieren.

In den letzten Jahren habe sich auch die Struktur der Wähler:innen rechter Parteien geändert. Waren es früher in erster Linie Menschen mit schlechter Bildung und geringem Einkommen, seien es heute immer mehr Akademiker:innen und gut situierte Menschen, die rechts wählen. Bildung sei jedoch nach wie vor die Basis für politisches Verständnis, politische Bildung ganz besonders. Mag.a Elisabeht Mayr stellte klar: „Wir müssen eine Sprache finden, die alle verstehen. Bildung bedeutet Inklusion.“ Prof. Dr. Gerhard Schmid brachte dazu ein Beispiel aus Wien: „Im 15. Bezirk mit einem hohen Ausländer:innenanteil ist inklusive Pädagogik eine tagtäglich gelebte Praxis und es ist der Bezirk, wo die FPÖ ihr schlechtestes Ergebnis gehabt hat.“

Unsere Demokratie steht unter Druck, fasste Moderatorin Nicole Heinlein, die Diskussion des Abends zusammen, aber: „Wir schauen nicht zu, wie unsere Demokratie ausgehöhlt wird, sondern setzen uns ein für unsere Demokratie und für die Menschen.“

Alle Fotos: Christian Bader

SPÖ-Bildungsorganisation gratuliert Petra Bayr zur Wahl zur Präsidentin der Parlamentarischen Versammlung des Europarates

Die SPÖ-Bildungsorganisation gratuliert der SPÖ-Nationalratsabgeordneten Petra Bayr herzlich zu ihrer Wahl zur Präsidentin der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PACE). Die Wahl Bayrs stelle ein klares Bekenntnis zu einer demokratischen, solidarischen und sozialdemokratischen Europapolitik dar – insbesondere vor dem Hintergrund, dass sie sich im ersten Wahlgang deutlich gegen eine rechte Kandidatin durchsetzen konnte. SPÖ-Bundesbildungsvorsitzender Prof. Dr. Gerhard Schmid betont die besondere historische und politische Dimension der Wahl: „Es ist ein starkes Zeichen für die sozialdemokratische Europapolitik, dass mit Petra Bayr erneut eine überzeugte Sozialdemokratin dieses bedeutende Amt übernimmt. Sie steht in einer Reihe mit Karl Czernetz, der von 1975 bis 1978, sowie Peter Schieder, der von 2002 bis 2004 als Präsidenten der Parlamentarischen Versammlung des Europarates Verantwortung getragen haben. Mit Petra Bayr wird diese Tradition fortgesetzt – getragen von klaren Werten, internationaler Erfahrung und einer tiefen Verankerung in der politischen Bildungsarbeit.“

Wolfgang Markytan unterstreicht die besondere Bedeutung der engen Verbindung von Politik und politischer Bildung: „Die Wahl von Petra Bayr zur Präsidentin der Parlamentarischen Versammlung des Europarates ist eine außerordentlich erfreuliche und wichtige Entscheidung. Sie zeigt, wie zentral es ist, dass europäische Spitzenfunktionen von Persönlichkeiten übernommen werden, die aus der Bildungsarbeit und der demokratischen Bildungsbewegung kommen. Petra Bayr bringt diese Erfahrung seit vielen Jahren als Präsidentin des Kuratoriums der Wiener Bildungsakademie sowohl in der inhaltlichen Auseinandersetzung als auch in der konkreten Umsetzung politischer Bildungsangebote ein. Ein wesentlicher Teil der Bildungsarbeit der SPÖ basiert auf der intensiven und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der Wiener Bildungsakademie und Petra Bayr – dafür bedanken wir uns ausdrücklich und freuen uns auf die Fortsetzung der gemeinsamen Arbeit.“

Der Europarat mit seinen 46 Mitgliedsstaaten ist eine zentrale Institution zur Stärkung von Demokratie, Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit in Europa. Petra Bayr folgt in dieser Funktion auf den griechischen Politiker Theodoros Rousopoulos. Sie ist die 36. Präsidentin der Parlamentarischen Versammlung und die fünfte Frau, die dieses Amt bekleidet.

Bischofsweihe und Amtseinführung des neuen Erzbischofs von Wien, Josef Grünwidl

Am 24. Jänner fand im Wiener Stephansdom die feierliche Bischofsweihe und Amtseinführung des neuen Erzbischofs von Wien, Josef Grünwidl stett. Unter den zahlreichen Gästen dieser bewegenden Feier war auch der Dritte Landtagspräsident von Wien und SPÖ-Bundesbildungsvorsitzende Prof. Dr. Gerhard Schmid. Schmid, der sich seit Jahren für einen Dialog der Religionen und für ein Miteinander aller Konfessionen im Sinne von Gerechtigkeit und Humanität einsetzt, betonte nach den Feierlichkeiten:”Kardinal Christoph Schönborn hat in einer unglaublich berührenden Weise mit vielen Kindern und Jugendlichen und unter größter öffentlicher Aufmerksamkeit den neuen Bischof geweiht. Die besten Wünsche an den begeisterten Musiker und Seelsorger Josef Grünwidl für dieses wichtige Amt und für ein großes Miteinander im Kampf um Humanität und für soziale Gerechtigkeit in einer Welt voller Spannungen.”
Foto: Copyright Erzdiözese Wien/Florian Feuchtner

Schmid zum Verbindungsbahn-Urteil: Freie Fahrt für die S80 – Hietzing gewinnt an Tempo, Anbindung und Lebensqualität

Das Bundesverwaltungsgericht hat den Ausbau der Verbindungsbahn bestätigt. Damit kann die Attraktivierung der S80 zwischen Hütteldorf, Hietzing und Meidling in die Umsetzung gehen. Die Linie stärkt die West-Ost-Verbindung bis zum Hauptbahnhof und weiter Richtung Simmering und Donaustadt, schafft neue Umsteigemöglichkeiten zu allen fünf U-Bahnlinien und bildet einen wichtigen Baustein für den künftigen S-Bahn-Ring.

SPÖ-Gemeinderat und Landtagsabgeordneter Gerhard Schmid betont die Bedeutung der Entscheidung für den Bezirk und die gesamte Stadt: “Das Bundesverwaltungsgericht hat den Weg freigemacht: Die Verbindungsbahn bekommt endlich das positive Signal, das dieses Projekt seit Jahren verdient.” Mit dem Ausbau werden neue Stationen und Verbesserungen entlang der Trasse möglich. Gerade für viele Pendler:innen im Bezirk entstehen zusätzliche, verlässliche Wege: schneller, klimafreundlicher und mit dichterem Takt. “Nach zwei Jahrzehnten Debatten, Verhandlungen und Prüfungen ist das ein klarer Schritt nach vorne – für eine S80, die die West-Ost-Verbindung stärkt”. Während der Bauphase braucht es zugleich transparente Informationen, eine gut sichtbare Anlaufstelle und echte Erreichbarkeit, damit Anliegen aus der Nachbarschaft nicht im Lärm untergehen. “Ich möchte allen danken, die dieses Vorhaben mit Ausdauer gestützt haben: In meiner Fraktion den Verkehrsminister:innen Werner Faymann, Doris Bures, Jörg Leichtfried und Gerald Klug, dem früheren Wiener Bürgermeister Michael Häupl, unserem Bürgermeister Michael Ludwig, den Stadträtinnen Renate Brauner und Ulli Sima, den engagierten Beamt:innen sowie unseren Bezirksvorsteher-Stellvertretern Reinhard Feistritzer, Friedrich Unterwieser, Matthias Friedrich und Marcel Höckner – gemeinsam mit allen aktiven und ehemaligen Bezirksrät:innen sowie vielen Freund:innen im Bezirk.”

“Respekt gilt ebenso allen weiteren Verkehrsminister:innen und allen Fraktionen, die diese Stärkung des öffentlichen Verkehrs mitgetragen haben.” Auch die Umsetzungspartner werden ausdrücklich gewürdigt: “Ein besonderer Dank gilt den Verantwortlichen der ÖBB, insbesondere der Infrastruktur AG, vor allem Magister Franz Hammerschmid sowie den Projektleitern für Geduld, Ausdauer und Zielstrebigkeit.”

Abschließend unterstreicht Schmid den sozialdemokratischen Anspruch: Mobilität soll verbinden, nicht trennen und Wien, eine der lebenswertesten Städte, noch alltagstauglicher machen: “Dieses Projekt ist ein wichtiger Schritt für die Mobilität in Wien. Es wird die Lebensqualität vieler Hietzinger*innen heben und wir bleiben dran, damit die Umsetzung verlässlich, fair und mit Rücksicht gelingt.”

Gedenken an Bruno Kreisky: SPÖ-Bundesbildungsorganisation würdigt „großen Sozialdemokraten und visionären Staatsmann“

Schmid und Markytan: „Kreisky hat Österreich gerechter, moderner und chancenreicher gemacht“ – Fortschrittliche Bildungspolitik als Reformmotor der Kreisky-Ära

Anlässlich des Geburtstags des ehemaligen Bundeskanzlers und langjährigen SPÖ-Bundesparteivorsitzenden Bruno Kreisky hat die SPÖ-Bundesbildungsorganisation die Bedeutung des „großen Sozialdemokraten und visionären Staatsmanns Bruno Kreisky und seines umfassenden Reformwerks“ betont. „Bruno Kreisky war nicht nur der ‚Jahrhundertkanzler‘, sondern er war ein Ausnahmepolitiker, der Österreich mit seinen beispiellosen Reformen gerechter, moderner und chancenreicher gemacht hat“, sagte SPÖ-Bundesbildungsvorsitzender Gerhard Schmid, der unterstrich, dass „fortschrittliche und chancengerechte Bildungspolitik Kernelement und Reformmotor der Kreisky-Ära“ gewesen sei. „Mit Bruno Kreisky ist die österreichische Arbeiterbewegung in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Das ist sein politisches Vermächtnis und unsere Verpflichtung. Bruno Kreisky wird immer im Zentrum unserer Parteigeschichte stehen“, sagten SPÖ-Bundesbildungsvorsitzender Schmid und SPÖ-Bundesbildungsgeschäftsführer Wolfgang Markytan gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Schmid würdigte auch die Errungenschaften Kreiskys in Sachen Sozialstaat: „Getragen von einer tiefen sozialdemokratischen Grundhaltung, die sehr stark von den großen Denkern wie Otto Bauer und seinen persönlichen, dramatischen und tragischen Erfahrungen mit beiden Faschismen geprägt war, war der Aufbau des Sozial-und Wohlfahrtsstaates für Kreisky das zentrale und wesentliche Kriterium für Demokratie und Freiheit. Kreisky und sein Team haben das neutrale Österreich aus der provinziellen, kleingeistigen und kulturellen Abgeschiedenheit herausgeführt und zu einem weltoffenen, international wahrgenommenen Partner für Frieden und Demokratie gemacht und Österreich und vor allem Wien als Ort der Begegnung positioniert“, so Schmid.

SPÖ-Bundesbildungsgeschäftsführer Markytan unterstrich Kreiskys unentwegtes Streben nach Demokratie und vor allem sozialer Demokratie: „Dieses Streben nach mehr Demokratie hat mit der Gründung der Politischen Akademien wie dem Dr. Karl-Renner-Institut eine ganz neue Dimension erhalten. „Politische Bildungsarbeit auf der Höhe der Zeit, den intellektuellen Dialog und Austausch zu fördern und in die Ausbildung von MandatarInnen und FunktionärInnen zu investieren – all das war Kreiskys zutiefst sozialdemokratisches Anliegen“, so Markytan.