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SPÖ-Bildungsorganisation gratuliert Petra Bayr zur Wahl zur Präsidentin der Parlamentarischen Versammlung des Europarates

Die SPÖ-Bildungsorganisation gratuliert der SPÖ-Nationalratsabgeordneten Petra Bayr herzlich zu ihrer Wahl zur Präsidentin der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PACE). Die Wahl Bayrs stelle ein klares Bekenntnis zu einer demokratischen, solidarischen und sozialdemokratischen Europapolitik dar – insbesondere vor dem Hintergrund, dass sie sich im ersten Wahlgang deutlich gegen eine rechte Kandidatin durchsetzen konnte. SPÖ-Bundesbildungsvorsitzender Prof. Dr. Gerhard Schmid betont die besondere historische und politische Dimension der Wahl: „Es ist ein starkes Zeichen für die sozialdemokratische Europapolitik, dass mit Petra Bayr erneut eine überzeugte Sozialdemokratin dieses bedeutende Amt übernimmt. Sie steht in einer Reihe mit Karl Czernetz, der von 1975 bis 1978, sowie Peter Schieder, der von 2002 bis 2004 als Präsidenten der Parlamentarischen Versammlung des Europarates Verantwortung getragen haben. Mit Petra Bayr wird diese Tradition fortgesetzt – getragen von klaren Werten, internationaler Erfahrung und einer tiefen Verankerung in der politischen Bildungsarbeit.“

Wolfgang Markytan unterstreicht die besondere Bedeutung der engen Verbindung von Politik und politischer Bildung: „Die Wahl von Petra Bayr zur Präsidentin der Parlamentarischen Versammlung des Europarates ist eine außerordentlich erfreuliche und wichtige Entscheidung. Sie zeigt, wie zentral es ist, dass europäische Spitzenfunktionen von Persönlichkeiten übernommen werden, die aus der Bildungsarbeit und der demokratischen Bildungsbewegung kommen. Petra Bayr bringt diese Erfahrung seit vielen Jahren als Präsidentin des Kuratoriums der Wiener Bildungsakademie sowohl in der inhaltlichen Auseinandersetzung als auch in der konkreten Umsetzung politischer Bildungsangebote ein. Ein wesentlicher Teil der Bildungsarbeit der SPÖ basiert auf der intensiven und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der Wiener Bildungsakademie und Petra Bayr – dafür bedanken wir uns ausdrücklich und freuen uns auf die Fortsetzung der gemeinsamen Arbeit.“

Der Europarat mit seinen 46 Mitgliedsstaaten ist eine zentrale Institution zur Stärkung von Demokratie, Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit in Europa. Petra Bayr folgt in dieser Funktion auf den griechischen Politiker Theodoros Rousopoulos. Sie ist die 36. Präsidentin der Parlamentarischen Versammlung und die fünfte Frau, die dieses Amt bekleidet.

Gedenken an Bruno Kreisky: SPÖ-Bundesbildungsorganisation würdigt „großen Sozialdemokraten und visionären Staatsmann“

Schmid und Markytan: „Kreisky hat Österreich gerechter, moderner und chancenreicher gemacht“ – Fortschrittliche Bildungspolitik als Reformmotor der Kreisky-Ära

Anlässlich des Geburtstags des ehemaligen Bundeskanzlers und langjährigen SPÖ-Bundesparteivorsitzenden Bruno Kreisky hat die SPÖ-Bundesbildungsorganisation die Bedeutung des „großen Sozialdemokraten und visionären Staatsmanns Bruno Kreisky und seines umfassenden Reformwerks“ betont. „Bruno Kreisky war nicht nur der ‚Jahrhundertkanzler‘, sondern er war ein Ausnahmepolitiker, der Österreich mit seinen beispiellosen Reformen gerechter, moderner und chancenreicher gemacht hat“, sagte SPÖ-Bundesbildungsvorsitzender Gerhard Schmid, der unterstrich, dass „fortschrittliche und chancengerechte Bildungspolitik Kernelement und Reformmotor der Kreisky-Ära“ gewesen sei. „Mit Bruno Kreisky ist die österreichische Arbeiterbewegung in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Das ist sein politisches Vermächtnis und unsere Verpflichtung. Bruno Kreisky wird immer im Zentrum unserer Parteigeschichte stehen“, sagten SPÖ-Bundesbildungsvorsitzender Schmid und SPÖ-Bundesbildungsgeschäftsführer Wolfgang Markytan gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Schmid würdigte auch die Errungenschaften Kreiskys in Sachen Sozialstaat: „Getragen von einer tiefen sozialdemokratischen Grundhaltung, die sehr stark von den großen Denkern wie Otto Bauer und seinen persönlichen, dramatischen und tragischen Erfahrungen mit beiden Faschismen geprägt war, war der Aufbau des Sozial-und Wohlfahrtsstaates für Kreisky das zentrale und wesentliche Kriterium für Demokratie und Freiheit. Kreisky und sein Team haben das neutrale Österreich aus der provinziellen, kleingeistigen und kulturellen Abgeschiedenheit herausgeführt und zu einem weltoffenen, international wahrgenommenen Partner für Frieden und Demokratie gemacht und Österreich und vor allem Wien als Ort der Begegnung positioniert“, so Schmid.

SPÖ-Bundesbildungsgeschäftsführer Markytan unterstrich Kreiskys unentwegtes Streben nach Demokratie und vor allem sozialer Demokratie: „Dieses Streben nach mehr Demokratie hat mit der Gründung der Politischen Akademien wie dem Dr. Karl-Renner-Institut eine ganz neue Dimension erhalten. „Politische Bildungsarbeit auf der Höhe der Zeit, den intellektuellen Dialog und Austausch zu fördern und in die Ausbildung von MandatarInnen und FunktionärInnen zu investieren – all das war Kreiskys zutiefst sozialdemokratisches Anliegen“, so Markytan.

SPÖ-Bildung: Sozialdemokratische Bildungsarbeit wirkt! 9 Absolvent:innen der Wiener Parteischule im Wiener Gemeinderat und Landtag

Absolvent*innen der Wiener Parteischule

Schmid/Markytan: Entwicklung zeigt, wie wichtig fundierte politische Bildung für demokratische und engagierte Politik ist

Mit Christian Deutsch, Marcus Schober, Marcus Gremel, Ewa Samel, Benjamin Schulz, Thomas Mader, Alice Seidl, Alexander Ackerl und Denis Šakić sind gleich neun Absolvent:innen der Wiener Parteischule im Wiener Gemeinderat und Landtag vertreten. Die SPÖ-Bildungsorganisation ist erfreut über diese Entwicklung und betont, wie wichtig politische Bildung ist: „Neun Absolvent:innen der Wiener Parteischule gestalten aktuell als Mandatar*innen der SPÖ aktiv die Politik im Wiener Gemeinderat und Landtag. Dass so viele Absolvent:innen Verantwortung auf Landesebene übernehmen, zeigt den hohen Stellenwert unserer Bildungsarbeit und wie wichtig fundierte politische Bildung für eine demokratische und engagierte Politik ist“, freuen sich SPÖ-Bundesbildungsvorsitzender Gerhard Schmid und SPÖ-Bundesbildungsgeschäftsführer Wolfgang Markytan. Diese Bilanz zeige: „Sozialdemokratische Bildungsarbeit wirkt!“

Schmid unterstreicht: „Politisches Engagement braucht Wissen, Reflexion und Praxisnähe – all das verbindet die Wiener Parteischule.“ Die Absolvent:innen „beweisen, dass politische Bildung kein Selbstzweck, sondern Fundament einer lebendigen Demokratie ist“, so Schmid.

Markytan, der auch Leiter der Wiener Parteischule ist und viele der genannten Absolvent*innen schon lange begleitet, betont: „Ich kenne viele dieser engagierten Menschen seit ihren ersten politischen Schritten. Zu sehen, wie sie jetzt Verantwortung für unsere Stadt übernehmen, erfüllt mich mit großer Freude und Zuversicht.“ Sie alle würden fachliche Kompetenz, gesellschaftspolitisches Engagement und eine klare Haltung mitbringen. „Sie stehen für eine Politik, die zuhört, analysiert und gestaltet“, so Markytan.

Das sind die neun Mandatar*innen, die die Wiener Parteischule zu unterschiedlichen Zeitpunkten abgeschlossen haben:

Christian Deutsch (Liesing) ist ein politischer Routinier mit umfassender Erfahrung auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene. Der ausgewiesene Wirtschaftsexperte ist Vorsitzender des Gemeinderatsausschusses für Finanzen, Wirtschaft, Digitalisierung und Internationales. Als langjähriger Bundesgeschäftsführer der SPÖ und Landesparteisekretär der Wiener SPÖ konnte er zusätzlich Kompetenzen einbringen.

Marcus Schober (Landstraße) ist seit 2015 im Wiener Landtag vertreten und fungiert als Sprecher für Sicherheitspolitik. Darüber hinaus prägt er die Wiener Bildungslandschaft als wichtiger Teil der Bildungsgemeinschaft der SPÖ Wien maßgeblich mit.

Marcus Gremel (Alsergrund) ist als Bildungsexperte und Integrationspolitiker bekannt. Seit 2015 vertritt er den 9. Bezirk und setzt sich besonders für ein gerechtes Bildungssystem und soziale Chancengleichheit ein.

Ewa Samel (Simmering) ist seit 2020 Vorsitzende des Kulturausschusses und bringt als Juristin wichtige Perspektiven in die Wiener Kulturpolitik ein – mit einem klaren Fokus auf Zugang und Teilhabe.

Benjamin Schulz (Donaustadt) ist leidenschaftlicher Gewerkschafter und setzt sich mit Nachdruck für faire Arbeitsbedingungen, soziale Sicherheit und nachhaltige Stadtentwicklung ein.

Thomas Mader (Döbling) wurde 2025 erstmals gewählt. Er bringt kommunalpolitische Erfahrung aus seinem Bezirk mit und will sich im Landtag insbesondere für sozialen Ausgleich und eine moderne Stadtentwicklung einsetzen.

Alice Seidl (Hernals) steht für eine progressive Familien- und Bildungspolitik. Sie setzt sich für bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie und für feministische Perspektiven in der Kommunalpolitik ein.

Alexander Ackerl (Währing) vertritt eine junge, klimaorientierte Generation. Sein Fokus liegt auf der Stärkung von Jugendbeteiligung, Digitalisierung und sozial gerechter Klimapolitik.

Denis Šakić (Innere Stadt) ist bekannt für sein Engagement im Bereich der Menschenrechte. Seit 2025 macht er sich insbesondere für Tierschutzanliegen stark und bringt dabei einen breiten gesellschaftspolitischen Zugang ein.

Derzeit läuft der 58. Jahrgang der Wiener Parteischule – im August wird der 59. Lehrgang eröffnet. Seit Jahrzehnten wird dabei das nötige Rüstzeug für politisches Engagement vermittelt – praxisnah, reflektiert und auf die Herausforderungen unserer Zeit ausgerichtet.

Alle Informationen zur Wiener Parteischule und das aktuelle Bildungsprogramm gibt es hier: https://wiener-bildungsakademie.wien/lehrgaenge-und-themenschwerpunkte/wiener-parteischule/

 

„ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid“ #109: Dr. Michael Ludwig, Bürgermeister von Wien

Wie bleibt Wien eine Stadt für alle? Was bedeutet soziale Verantwortung in einer Millionenstadt? Und wie reagiert die Stadt auf die großen Herausforderungen unserer Zeit – von Teuerung über Klimawandel bis zu gesellschaftlichem Zusammenhalt?

Im aktuellen „ZEITGESPRÄCH mit Gerhard Schmid“ spricht Bürgermeister Dr. Michael Ludwig über die sozialen Grundpfeiler Wiens – leistbares Wohnen, kostenlose Bildung, öffentliche Gesundheit und soziale Sicherheit – und warum diese Errungenschaften heute aktueller sind denn je.

Weitere  Themen: Wie gelingt der Spagat zwischen internationaler Ausstrahlung und lokaler Verankerung? Welche Rolle spielt Wien in Europa? Und wie begegnet man politischer Spaltung mit einer Politik des Zusammenhalts?

Ein persönliches Gespräch über Haltung, Verantwortung und die Zukunft der lebenswertesten Stadt der Welt.

https://www.youtube.com/watch?v=Re-D7o4QKwg

 

„ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid sind u.a. auf folgenden Kanälen abrufbar:

Zum Anschauen: YoutubeFacebook

Zum Anhören: Podcast Gerhard SchmidSpotifyApple, Bluesky

 

[zeit.geschichte.spoe] Prof. Gerhard Schmid im Gespräch mit Erwin Lanc

Die Serie [zeit.geschichte.spoe] der SPÖ-Bundesbildungsorganisation befasst sich mit Themen der jüngeren Geschichte Österreichs mit dem Schwerpunkt Sozialdemokratie. Zu Wort kommen Wissenschafter*innen, Zeitzeug*innen und Politiker*innen.

In der heutigen Folge ist SPÖ-Bundesbildungsvorsitzender Prof. Gerhard Schmid zu Gast bei Erwin Lanc. Erwin Lanc prägte viele Jahre der Sozialdemokratie. Er war in den Bundesregierungen Bruno Kreisky von 1973 bis 1977 Verkehrsminister, 1977 bis 1983 Innenminister und in der Regierung Fred Sinowatz von 1983 bis 1984 Außenminister. Erwin Lanc kann auf langjährige politische Erfahrung zurückblicken und weiß dementsprechend viel zu erzählen.

Zum Beispiel über seinen Weg in die Sozialdemokratie, über das Leben in der Nachkriegszeit: „Es ging ums Trümmer Wegräumen, um Tauschhandel um zu Lebensmittel zu gelangen.“ Und was hat es mit den Gerüchten um die CIA in den 50er Jahren auf sich?

Was den Erfolg der Ära Kreisky ausgemacht hat, dazu hat Erwin Lanc klare Worte: „Bruno Kreisky war imstande, komplizierte Dinge einfach darzustellen ohne vereinfachend zu sein. Wir haben die richtigen Worte gefunden um nicht billigen Populismus zu betreiben, aber verständlich zu vermitteln.“

Ein weiteres Thema des zeit.geschichte.spoe-Gesprächs: Wie haben sich die politische und auch die Medienlandschaft geändert?

Ein wichtiges Zeitzeugnis, erzählt von einem Polit-Profi mit großem Erfahrungsschatz. Hier geht es zum Video!

Wir müssen die Sorgen der Menschen ernst nehmen

„Die Verluste sind schmerzlich. Das Ergebnis der Wahlen zeigt uns einmal mehr: Die Politik muss die Sorgen, vor allem aber die Ängste und Unsicherheiten der Menschen ernst nehmen“, erklärte der SPÖ Hietzing-Vorsitzende Dr. Gerhard Schmid zu den Landtagswahlen in der Steiermark und im Burgenland. „Der Dialog mit den Menschen muss intensiviert und Probleme offen angesprochen werden. Wir müssen die Distanz zwischen Politik und den Menschen abbauen und klar machen, wofür die Sozialdemokratie steht. Wir werden das Vertrauen der Bevölkerung zurück gewinnen, und als SozialdemokratInenn eine klare Haltung gegen Rassismus und Verhetzung einnehmen. Wir werden in Wien die richtigen Konsequenzen aus den Ergebnissen in der Steiermark und im Burgenland ziehen“, so Schmid.

 

 

Interview in der Bezirkszeitung

– Die SP Hietzing ist im Umbruch. Was ändert sich personell im Team?

Mag. Friedrich Unterwieser wird BV-Stv., ein Vollprofi, Wirtschaftsfachmann mit großer Erfahrung und vielen neuen Ideen, er wird ein würdiger Nachfolger des großen und sehr geschätzten Reinhard Feistritzer. Andrea Exler, die viel Herz und großes soziales Engagement einbringt wird Klubvorsitzende. Ein Team, das Hietzing noch viel Freude bereiten wird. Die kommende SP-Fraktion wird jung und weiblich sein, das kann ich versprechen. Und ich bin in der glücklichen Situation 50,60 KandidatInnen zu haben, die jederzeit ein BR-Mandat übernehmen könnten.

– Welche großen Projekte stehen – abgesehen vom Wahlkampf – nächstes Jahr im 13. Bezirk für Sie an?

Hietzing wieder beleben, den öffentlichen Verkehr attraktiveren, kulturelles Angebot schaffen, das Herunterkommen von Grätzeln bekämpfen, den Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen und Ganztagsschulplätzen sichern, eine optimale medizinische Versorgung gewährleisten und vor allem leistbares Wohnen. Und für die Sicherheit sorgen!

Die ÖVP hat diesen wunderbaren Bezirk heruntergewirtschaftet, der Bezirk ist hochverschuldet und in der Wiener Prognose bis 2030 der einzige „sterbende“ Bezirk Wiens ( mit Ausnahme des Sonderfalles Innere Stadt). Dafür können wir die ÖVP nicht aus der Verantwortung entlassen.

– Was wird sich durch den Wechsel von Reinhard Feistritzer auf Friedrich Unterwieser ändern?

Beide sind großartige Persönlichkeiten. Reinhard Feistritzer wird uns in anderen Funktionen, vor allem als Vorsitzender der Kinderfreunde weiter unterstützen. Unterwieser hat den politischen Auftrag übernommen Katalysator für viele neue und innovative Ideen zu sein und einen ganz intensiven Dialog mit den Menschen zu führen. In diesem Zusammenhang wird auch ein Bürgerservice der SPÖ-Hietzing geschaffen und es ist auch gelungen den früheren Chef der Wiener Kriminalpolizei Hofrat Dr. Schubert als Sicherheitsberater zu gewinnen.