Tag -Kultur

Zeit.Gespräche mit Gerhard Schmid #59: Werner Baumüller, Kulturmanager und Buchautor

In dem Format „Zeit.Gespräche mit Gerhard Schmid“ kommen Persönlichkeiten zu Wort, die Wien gestaltet haben und gestalten. Es sind MedizinerInnen, Wirtschaftstreibende, KünstlerInnen, sowie PolitikerInnen, PhilosophInnen oder DenkerInnen.

“Nachdem Josef Beuys kam, der damals neben Andy Warhol die Nummer 1 im Weltranking der bildenden Künstler war, war es für andere Künstler keine Schande mehr zu uns nach Kollerschlag ins Mühlviertel zu kommen”, sagt der Kunstvermittler und Krimiautor Prof. Werner Baumüller im Zeit.Gespräch mit Gerhard Schmid.

Weitere Themen: Der Kunstmarkt, die Bereitschaft in Kunst zu investieren, Millionäre als Sponsoren, Kunst als Chefsache und als umgedrehte Pissoir als Kunstobjekt.

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“Zeit.Gespräche mit Gerhard Schmid” ist ein Blog des SPÖ Bundesbildungsvorsitzenden GR LAbg. Gerhard SCHMID in Kooperation mit dem Dr.-Karl-Renner Institut.

Im Sommer 2020 sind die Gespräche des SPÖ-Bundesbildungsvorsitzende Prof.
Dr. Gerhard Schmid mit Persönlichkeiten aus allen Bereichen gestartet. Zu
Wort kommen die, die gestaltet haben und gestalten. Es sind Mediziner*innen,
Wirtschaftstreibende, Künstler*innen, sowie Politiker*innen, Philosoph*innen
oder Denker*innen.

Bisherige Gäste waren der Ärztekammerpräsident Thomas
Szekeres
, die Universitätsprofessorin Barbara Prainsack,
der ehemalige Bundeskanzler Franz Vranitzky, die
Schauspielerin Erika Pluhar, die österreichische
Journalistenlegende Hugo Portisch, die österreichische
Journalistin und Europabeauftrage des Burgenlandes Margaretha
Kopeinig
, der langjährige Journalist und aktuelle Politiker Helmut
Brandstätter
, die Friday for Future-Sprecherin in Österreich Lena
Schilling
, der Schauspieler Harald Krassnitzer,
der Schauspieler und Kabarettist Lukas Resetarits, der
Maler, Bühnenbildner und Opernregisseur Christian Ludwig Attersee,
die Leiterin der VHS Urania Doris Zametzer, der
österreichische Genetiker Prof. Dr. Josef Penninger, der
Wiener Bürgermeister Dr. Michael Ludwig, die
Starsopranistin an der Wiener Staatsoper Daniela Fally,
der SK Rapid Wien Rekordspieler Steffen Hofmann, der
Bundespräsident a.D. Heinz Fischer, der Facharzt für
Psychiatrie und Neurologie Univ.-Prof. Dr. Michael Musalek,
die Zeithistorikerin Dr.in Linda Erker, die
Schauspielerin Andrea Eckert, der Erzbischof von Wien
Kardinal Dr. Christoph Schönborn, die Vorsitzende der
Österreichischen Bioethikkommission Dr.in Christiane Druml,
die Songwriterin und Starmania-Jurorin Ina Regen, der
Intendant der Wiener Symphoniker Jan Nast, die
Landeshauptleute des Burgenlands Johann Sipötz, Hans Niessl und
Hans Peter Doskozil
, die SPÖ-Parteivorsitzenden Dr.in Pamela
Rendi-Wagner
, die Journalistin und Autorin Conny
Bischofberger
, der Vorsitzender des Mauthausen Komitees Österreich und
leitender Sekretär des ÖGB Willi Mernyi,
der langjährige oberste Beamte der Republik Präsidialsektionschef i.R.
Prof. Dr. Manfred Matzka, die große österreichische
Patriotin, Widerstandskämpferin, KZ-Überlebende und Aufklärerin,
Professorin Käthe Sasso, die österreichische
Snowboard-Olympiasiegerin Julia Dujmovits, die
Contemporary Art Künstlerin Sabine Wiedenhofer, das
jugendliche Wiener Musikgenie Alma Deutscher, die 8fache
Kickbox-Weltmeisterin Nicole Trimmel, der Präsident des
Verfassungsgerichtshofes DDr. Christoph Grabenwarter, der
Wiener Dompfarrer Toni Faber, der Wiener
Bürgermeister Dr. Michael Ludwig, der Stadtschulratspräsident
a.D. Dr. Kurt Scholz, der Autorin und
Wissenschaftlerin Barbara Blaha, der Obmann der
Initiative muslimischer Österreicher*innen Tarafa Baghajati,
der Bischof der Evangelischen Kirche A.B. in Österreich Michael Chalupka,
der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Oskar Deutsch,
der Wirtschaftsforscherin und Ökonomin in der Abteilung Frauen in der
Arbeiterkammer Wien Katharina Mader, der Kolumnist,
Journalist und Buchautor Hans Rauscher, die
Chefredakteurin von kontrast.at Patricia
Huber
, Generalleutnant i.R. Franz Reissner, ÖGB-Präsident
Wolfgang Katzian, Schauspielerin und Autorin Chris Lohner, Cyber-Crime-Spezialist Dr. Cornelius Granig, Kinderkrebsforscher, Univ.-Prof. DDr. Thomas Lion, MSc., der Intendant des „ImPulsTanz-Festivals”Mag. Karl Regensburger, Spitzendiplomat Dr. Wolfgang Petritsch, Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn und Kammersänger Harald Serafin.

Zum 70. Geburtstag von Michael Schottenberg

„Herzliche Gratulation zum runden Geburtstag! Michael Schottenberg ist der umfassend gebildete und versierte Inbegriff eines Theatermenschen in all seinen faszinierenden Facetten. Beste Wünsche und möge er uns noch lange mit mit seinem Können und seiner Freude begeistern uns inspirieren, danke für all sein künstlerisches Wirken.“ Mit diesen Worten gratuliert der SPÖ Bundesbildungsvorsitzende und Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Wissenschaft im Wiener Gemeinderat, Prof. Dr. Gerhard Schmid Michael Schottenberg zum 70. Geburtstag.

„Michael “Schotti” Schottenberg feiert am 10. Juli 2022 seinen 70. Geburtstag. Seine Karriere als Schauspieler, Regisseur und Theaterintendant hat er 2016 beendet und sich seither als Autor von Reiseberichten einen Namen gemacht. Auf seinem Blog https://www.schottisreisetagebuch.at/ berichtet er ebenfalls auf unterhaltsame Art über seine Reisen.

Zusätzliche Bekanntheit und höchste Sympathien wurden im zuteil, als er 2019 – gemeinsam mit Cornelia Kreuter – an der ORF-Tanzshow „Dancing Stars“ teilnahm. Das Paar kam bis ins Finale und erreichte dort den zweiten Platz. 2020 war er einer der letzten Gäste bei „Wir sind Kaiser“.

Foto:

www.schottireisetagebuch.at

Wissenschaft und Forschung: Wichtige Standortfaktoren für Wien!

In der Wissenschafts- und Forschungspolitik für den Standort Österreich und im Besonderen für Wien ist es notwendig vor allem zweierlei Faktoren zu beachten.

  1. Eine intensive Förderung des Exzellenzbereiches der Forschung durch die Bereitstellung entsprechender Mittel, aber auch Investitionen in die Infrastruktur, um die Bedingungen für diese Arbeit bestmöglich zu gestalten. Nur so wird es gelingen internationale Spitzenforscher bzw. Einrichtungen in unser Land zu bringen. Unabhängig davon ist es notwendig im Bereiche der Universitäten den Focus neben der Lehre stärker auf die Forschung zu legen, damit die Grundlagen für Spitzenforschung optimiert werden. Investitionen in Bildung, Wissenschaft, Forschung, Technologie und Innovation haben auch einen besonders starken beschäftigungswirksamen Effekt. Daher ist es für sozialdemokratische Politikgestaltung notwendig, vor allem auch über diese Schwerpunktsetzung den Grundsatz zur Schaffung von Arbeit und Beschäftigung zu realisieren. Das ist die eine Seite der Überlegung.
  1. Die zweite Seite der Überlegung um Spitzenforschung nach Österreich bzw. Wien zu bringen, ist es notwendig, dass auch im Umfeld die entsprechenden gesellschaftlichen Voraussetzungen gegeben sind, d.h. ein weltoffenes Klima, einen guten sozialen Zusammenhalt und eine starke Akzentuierung der Bereiche Kunst und Kultur. Man muss hier absolut vernetzt denken, weil nur in diesem Klima forschungsfreundliche Voraussetzungen möglich sind. Eine Gesellschaft, in der Humanismus und Toleranz bestimmend sind und die über einen guten sozialen Zusammenhalt verfügt wird sich leichter tun, Spitzenforscherinnen und Spitzenforscher sowie entsprechende Einrichtungen ins Land zu bringen.