Tag -Gerhard Schmid

Gerhard Schmid zum Ableben von Kammersänger Harald Serafin

Berührende Worte zum Ableben von Kammersänger Prof. Harald Serafin vom Vorsitzenden der SPÖ-Bundesbildungsorganisation, Prof. Dr. Gerhard Schmid:

„Ruhe in Frieden lieber Harald. Du warst einer der Größten unserer Zeit und wir werden dich stets in dankbarer, ehrender Erinnerung behalten. Dein Eintreten für Toleranz, Humanität und die Schwachen war genauso beispiellos wie deine künstlerische Karriere. Deine Menschlichkeit, deine Herzlichkeit und dein Humor werden an allen Ecken und Enden fehlen. Österreich ist heute ärmer geworden. Ein letztes ‚Wunderbar‘, lieber Harald.

Im November 2022 war Harald Serafin zu Gast bei den „Zeitgespräche mit Gerhard Schmid“. In Memoriam Harald Serafin sehen Sie hier das Video dieses kurzweiligen Gesprächs:

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

 

Ein Hietzinger ist Teil der Spitze des Wiener Landtags

In der aktuellen Ausgabe der Bezirkszeitung Hietzing (MeinBezirk) wird der Vorsitzende der SPÖ Hietzing und Dritte Landtagspräsident von Wien, Gerhard Schmid, porträtiert.

Hier der Artikel von Lisa Kammann:

MeinBezirk hat Gerhard Schmid in seinem neuen Büro im Rathaus besucht.

SPÖ-Politiker Gerhard Schmid ist zum Dritten Landtagspräsidenten gewählt worden. Im Gespräch mit MeinBezirk spricht er über seine vergangene Karriere und seine künftigen Aufgaben.

WIEN/HIETZING. Gerhard Schmid hat seit diesem Sommer einen neuen Arbeitsplatz im Wiener Rathaus: Der Hietzinger wurde am 10. Juni in der konstituierenden Sitzung des Wiener Landtags mit großer Mehrheit zum Dritten Landtagspräsidenten gewählt. MeinBezirk hat den umtriebigen SPÖ-Politiker in seinem Büro besucht und mit ihm gemeinsam auf seine bisherige Karriere zurückgeblickt.

Schmid hat umfassende Erfahrung in der Bezirks-, Bundes- und Landespolitik gesammelt und schon zahlreiche Funktionen ausgeübt. Er war unter anderem Bezirksrat in Hietzing (1997 bis 2015) und hat im Bundeskanzleramt für den einstigen Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) gearbeitet. Von 2015 bis 2016 war Schmid SPÖ-Bundesgeschäftsführer, im Herbst 2015 wurde er als Mitglied des Gemeinderats angelobt. Schmid ist zudem SPÖ-Bundesbildungsvorsitzender.

Gerhard Schmid bei der Arbeit im Wiener Landtag.  Foto: privat

Das politische Interesse zeigte sich bei Schmid bereits in jungen Jahren, als er von 1976 bis 1982 Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Hietzing war. “Ich habe schon damals den Standpunkt vertreten, dass man nur dann ein politisches Mandat oder eine politische Funktion ausüben soll, wenn man auch ein berufliches Fundament hat”, erklärt er. Und so hat Schmid anfangs als Berufsschullehrer im Bildungsbereich Karriere gemacht. Eine seiner großen Leidenschaften ist die Kultur, wo er zahlreiche Projekte und Akteure begleitet und fördert.

Mehr als 100 “Zeitgespräche”

“Die Wiener Symphoniker zu unterstützen, ist mir sehr wichtig. Ich fahre zum Beispiel jedes Jahr nach Bregenz, um das Orchester zu den Bregenzer Festspielen zu begleiten”, erzählt Schmid. “Speziell für Hietzing ist aktuell das Johann-Strauss-Festjahr interessant”, fügt er hinzu.

Der Hietzinger Gerhard Schmid ist seit Juni 2025 Dritter Landtagspräsident. Foto: Lisa Kammann

Roland Geyer, Intendant des Strauss-Festjahres, war dann auch zu den „Zeitgesprächen” der SPÖ eingeladen. In diesen Videos, die auf YouTube zu sehen sind, tritt der Politiker mit Vertretern aus den Bereichen Kultur, Politik, Sport oder Wissenschaft in einen Dialog. “Die Zeitgespräche haben während der Corona-Pandemie begonnen. Mittlerweile gibt es bereits mehr als 100 Folgen”, so Schmid. Eines seiner schönsten Gespräche in Hietzing sei jenes mit dem Wiener Klimadirektor Andreas Januskovecz im Lainzer Tiergarten gewesen.

Aufgaben des Landtagspräsidenten

Jetzt hat für Schmid ein neuer Karriereabschnitt begonnen. Doch was sind die Aufgaben des Dritten Landtagspräsidenten? “Zu meinen Aufgaben zählt, im Einvernehmen mit den Ersten und Zweiten Landtagspräsidenten den Vorsitz im Landtag zu führen”, erklärt er.

Gerhard Schmid mit Michael Ludwig.  Foto: PID/Jobst

Er unterstützt den Ersten Präsidenten Christian Meidlinger (SPÖ), indem er etwa Sitzungen vorbereitet. “Aber es ist auch die politische Aufgabe, den Bürgermeister und Landeshauptmann (Anm.: Michael Ludwig, SPÖ) zu unterstützen. Wer eine Präsidentenfunktion innehat, muss auch politische Themen abdecken.” Schmid möchte sich natürlich vor allem jenen Themen widmen, bei denen er seine Erfahrung einbringen kann: Kultur, Bildung und dem überkonfessionellen Dialog der Religionen.

Sommerfest der SPÖ Hietzing

Am 4. September 2025 lud die SPÖ Hietzing zu ihrem traditionellen Sommerfest. Der Einladung des Dritten Landtagspräsidenten und Vorsitzenden der SPÖ Hietzing, Dr. Gerhard Schmid, folgten zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung, Kunst und Kultur sowie aus der Wirtschaft.

Bei strahlendem Spätsommerwetter nutzten viele Besucher:innen die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, neue Kontakte zu knüpfen und den persönlichen Austausch zu pflegen. In einer entspannten Atmosphäre standen neben guten Gesprächen auch Kulinarik und Musik im Mittelpunkt.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Gästen für ihr Kommen und freuen uns schon auf das nächste Wiedersehen!

Fotos: Richard Tanzer

Städtefreundschaft: Bürgermeister von Ljubljana zu Besuch im Wiener Rathaus

Besuch des Bürgermeisters von Ljubljana Zoran Jankovic mit seinem Team im Wiener Rathaus. Gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Michael Ludwig, Altbürgermeister Dr. Michael Häupl, dem Ersten Präsidenten des Wiener Landtages Ing. Christian Meidlinger, dem Dritten Präsidenten des Wiener Landtages, Dr. Gerhard Schmid, Gemeinderatsvorsitzenden Mag. Thomas Reindl, Ausschussvorsitzenden GR LAbg. Christian Deutsch und der hohen Beamtenschaft.

Gerhard Schmid: „Gerade in schwierigen Zeiten sind die Städtekontakte als Teil der Europäischen Integration unglaublich wichtig. Zwischen Wien und Ljubljana besteht eine tiefe Freundschaft die von Bürgermeister Jankovic, der dieses Amt seit 19 Jahren inne hat ganz besonders getragen wird.“

Gerhard Schmid zum Dritten Landtagspräsidenten gewählt

In der konstituierenden Sitzung des Wiener Landtages am 10. Juni wurden die drei Landtagspräsidenten gewählt. 99 gültige Stimmen wurden abgegeben. Erster Landtagspräsident ist Christian Meidlinger (68 Stimmen), Zweiter Landtagspräsident ist Anton Mahdalik (34 Stimmen), Dritter Landtagspräsident ist Gerhard Schmid (83 Stimmen). Die neuen Präsidenten nahmen die Wahl an.

LAbg. und nun auch Dritter Landtagspräsident  Gerhard Schmid fand in Anbetracht des schrecklichen Amoklaufs in Graz besonnene Worte:  “An diesem traurigen Tag, der uns ins Herz getroffen hat, waren unsere Gedanken stets in Graz und auch im Bewusstsein, dass es uns politisch Bevollmächtigten immer klar sein muss, dass wir ein humanistisches Weltbild leben und vermitteln müssen. Die heutigen 83 Stimmen, die ich bei der Wahl zum 3. Landtagspräsidenten erhalten habe, haben mich völlig überrascht und sind offenbar von allen Parteien gekommen. Eine Verpflichtung und Auftrag das Amt überparteilich auszuüben und Humanismus nicht nur im Wort, sondern auch in der Tat walten zu lassen. Mit allen Fehlern und Schwächen, aber mit einem unverrückbaren Vorsatz!”

„ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid“ #110: Ernst Woller, Erster Präsident des Wiener Landtages

Gast der aktuellen Ausgabe der „ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid“ ist der Erste Präsident des Wiener Landtages, Ernst Woller.  Ein Gespräch voller persönlicher Einblicke und politischer Erfahrung: Ernst Woller blickt zurück auf seine jahrzehntelange politische Laufbahn, die ihn von der Bezirksvertretung in der Landstraße bis an die Spitze des Landtags führte. Und er erzählt von seiner Leidenschaft für Kunst und Kultur, die Neuausrichtung des Theater an der Wien und die Erweiterung des Wien Museums.

Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs: Seine Rolle als Landesbildungsvorsitzender und sein Engagement für die Volkshochschule. Bildung und Kultur – beides sieht er als Herzstücke einer lebendigen Stadtgesellschaft.

Und natürlich die langjährige Freundschaft zwischen Ernst Woller und Gerhard Schmid. Zwei Persönlichkeiten, die sich über Jahrzehnte hinweg für Wien eingesetzt und gemeinsam viele Projekte angestoßen haben. Ihre Zusammenarbeit zeigt, wie wichtig Vertrauen und Loyalität in der Politik sind.

Ernst Woller spricht außerdem über seine Pläne nach der aktiven Politik – darunter sein Engagement in der Kleinen Galerie und sein ungebrochener Einsatz für die Kultur Wiens.

Ein inspirierendes Gespräch für alle, die Wien lieben – und erfahren möchten, wie Politik mit Haltung funktioniert.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

 

„ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid sind u.a. auf folgenden Kanälen abrufbar:

Zum Anschauen: YoutubeFacebook

Zum Anhören: Podcast Gerhard SchmidSpotifyApple, Bluesky

„ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid“ #109: Dr. Michael Ludwig, Bürgermeister von Wien

Wie bleibt Wien eine Stadt für alle? Was bedeutet soziale Verantwortung in einer Millionenstadt? Und wie reagiert die Stadt auf die großen Herausforderungen unserer Zeit – von Teuerung über Klimawandel bis zu gesellschaftlichem Zusammenhalt?

Im aktuellen „ZEITGESPRÄCH mit Gerhard Schmid“ spricht Bürgermeister Dr. Michael Ludwig über die sozialen Grundpfeiler Wiens – leistbares Wohnen, kostenlose Bildung, öffentliche Gesundheit und soziale Sicherheit – und warum diese Errungenschaften heute aktueller sind denn je.

Weitere  Themen: Wie gelingt der Spagat zwischen internationaler Ausstrahlung und lokaler Verankerung? Welche Rolle spielt Wien in Europa? Und wie begegnet man politischer Spaltung mit einer Politik des Zusammenhalts?

Ein persönliches Gespräch über Haltung, Verantwortung und die Zukunft der lebenswertesten Stadt der Welt.

https://www.youtube.com/watch?v=Re-D7o4QKwg

 

„ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid sind u.a. auf folgenden Kanälen abrufbar:

Zum Anschauen: YoutubeFacebook

Zum Anhören: Podcast Gerhard SchmidSpotifyApple, Bluesky

 

Gerhard Schmid: Spitzenkandidat der SPÖ Hietzing für die Gemeinderatswahl 2025

Gemeinderats- und Landtagsabgeordneter Prof. Dr. Gerhard Schmid ist Spitzenkandidat der SPÖ Hietzing für die Gemeinderatswahl in Wien, die am 27. April 2025 stattfindet.

Gerhard Schmid ist nicht nur Hietzinger durch und durch, sondern auch einer der erfahrensten Politiker unserer Stadt. Als Abgeordneter im Wiener Landtag und Gemeinderat sowie Vorsitzender des Gemeinderatsausschusses für Kultur und Wissenschaft bringt er nicht nur Expertise, sondern auch Herzblut für soziale Gerechtigkeit, Bildung, Wissenschaft und Kultur mit.

Er hat zahlreiche Veranstaltungen in Hietzing organisiert, unter anderem den „Dialog der Religionen“ im Kardinal König Haus, die „Hietzinger Wirtschaftsgespräche“, die Podiumsdiskussion “Altbundespräsident Heinz Fischer und Nobelpreisträger Eric Kandel im Gespräch” sowie zahlreiche weitere hochkarätig besetzte Diskussionsveranstaltungen. Bekannt und beliebt sind auch die von ihm initiierten „Kulturwanderungen“ im Lainzer Tiergarten und das Sommerfest der SPÖ Hietzing. Ein Fixpunkt in seinem Terminkalender ist die jährlich stattfindende Marathonlesung in der Volkshochschule Hietzing.

Gerhard Schmid nimmt auch an vielen Aktivitäten im Bezirk teil, zum Beispiel an Verteilaktionen zum Muttertag, zu Ostern und weiteren Terminen. Gemeinsam mit der SPÖ-Penzing fand kürzlich auf der Kennedy-Brücke eine Frühstücksaktion statt, bei der “Schwarz-Kipferl” verteilt und zahlreiche Gespräche mit Passant*innen geführt wurden. Ebenfalls dabei: Stadtrat Jürgen Czernohorszky, NRAbg. Julia Herr, Penzings Bezirksvorsteherin Michaela Schüchner, Hietzings Bezirksvorsteher-Vize Marcel Höckner und den Spitzen der Bezirkspolitik aus Hietzing und Penzing.

Die Neugestaltung des EKAZENT Hietzing geht bereits in die Zielgerade und hat mit der Eröffnung der neuen BILLA-Filiale einen zusätzlichen Nahversorger im Bezirk erhalten.  Gemeinsam mit Dir. Hames Mohsenie von REWE Österreich und den Spitzen der Hietzinger Bezirkspolitik wurde die Eröffnung gefeiert.

„ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid“ #107: Dr. Matti Bunzl, Direktor des Wien Museums

Wie wird ein Museum zum Ort für alle? Dr. Matti Bunzl, Direktor des Wien Museums, spricht mit Gerhard Schmid über die Transformation eines traditionsreichen Hauses mitten in der Stadt – architektonisch, digital und sozial. Im Gespräch geht es unter anderem um diese Fragen: Warum ist Wien damit europaweit Vorreiter? Wie bringt man über 100.000 Objekte online? Was bedeutet kulturelles Erbe im digitalen Zeitalter?

Mitten am Karlsplatz wurde das Museum nicht nur generalsaniert, sondern durch das spektakuläre „Schwebe-Geschoss“ erweitert. Der Eintritt ist dauerhaft kostenlos – ein starkes kulturpolitisches Signal. Dr. Bunzl gibt persönliche Einblicke in seine Rückkehr aus den USA, spricht über Teamarbeit, Museumspädagogik, Inklusion und die nächsten Projekte – darunter die Renovierung des Schubert-Geburtshauses bis 2028.

Die Stadt Wien schafft mit Investitionen, Weitblick und dem klaren Ziel kultureller Teilhabe den Rahmen für diese Entwicklung. Das Wien Museum zeigt, wie moderne Kulturvermittlung funktioniert – offen, zugänglich und relevant.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

„ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid sind u.a. auf folgenden Kanälen abrufbar:

Zum Anschauen: YoutubeFacebook

Zum Anhören: Podcast Gerhard SchmidSpotifyApple, Bluesky

 

Verleihung des 3. Marie Jahoda Preises – Eine Würdigung wissenschaftlicher Exzellenz und gesellschaftlicher Verantwortung

Am 14. März 2025 fand im Österreichischen Parlament die feierliche Verleihung des 3. Marie Jahoda Preises für herausragende wissenschaftliche Erkenntnisse statt. Mit dieser besonderen Auszeichnung werden Wissenschaftler:innen geehrt, deren Forschung nicht nur von hoher akademischer Qualität ist, sondern auch eine gesellschaftspolitische Relevanz hat.

Preisträgerin 2025: Univ.-Prof.in Dr.in Katja Sturm-Schnabl

In diesem Jahr wurde Univ. Prof.in Dr.in Katja Sturm-Schnabl für ihr beeindruckendes Lebenswerk geehrt. Die renommierte Historikerin, Literaturwissenschaftlerin und Zeitzeugin setzt sich seit Jahrzehnten mit den Themen Erinnerungskultur, Nationalsozialismus und der slowenischen Minderheit in Österreich auseinander.

Als Kind wurde sie selbst Opfer der NS-Verfolgung und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Erinnerung an diese Zeit wachzuhalten und wissenschaftlich aufzuarbeiten. Ihre Forschung trägt maßgeblich zur Bewusstseinsbildung über die Geschichte der Verfolgung und Diskriminierung von Minderheiten in Österreich bei. Durch ihre Arbeit hat sie vielen nachfolgenden Generationen wertvolle historische Erkenntnisse vermittelt und dazu beigetragen, dass die Vergangenheit nicht in Vergessenheit gerät.

Feierliche Ehrung im Parlament

Die Verleihung des Marie Jahoda Preises fand in einem würdigen Rahmen im Österreichischen Parlament, Lokal 3 statt. Zahlreiche Gäste aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft nahmen an der Veranstaltung teil, um die herausragenden Leistungen von Katja Sturm-Schnabl zu würdigen.

Die offizielle Ehrung übernahmen:

✅ Dr. Peter Kaiser, Landeshauptmann von Kärnten, der in seiner Rede betonte: “Es ist wichtig und wertvoll, die Sprache von Volksgruppen als Reichtum und Bereicherung anzusehen.”

✅ Kathrin Gaal, Vizebürgermeisterin von Wien, die die gesellschaftliche Bedeutung wissenschaftlicher Arbeit hervorhob: “Frauen sichtbar zu machen ist unglaublich wichtig, und die heutige Veranstaltung ist ein Beispiel dafür. Auch die Stadt Wien setzt hier ein Zeichen – etwa durch Straßen- und Platzbenennungen. Wenn die Politik dazu beitragen kann, dann werden wir das tun. Mädchen und junge Frauen zu stärken, ist eine meiner wichtigsten Aufgaben.”

✅ Mag. Heinrich Himmer, der als Vertreter des SPÖ-Parlamentsklubs sprach und die Bedeutung des Preises unterstrich: “Demokratie muss immer erkämpft werden. Engagement für Chancengleichheit und für das Verständnis zwischen Kulturen ist essenziell. Demokratie ist der größte Schatz, den wir haben.”

✅ Prof. Dr. Gerhard Schmid, Vorsitzender der SPÖ Bildung, unterstrich die politische und gesellschaftliche Bedeutung der Preisträgerin: “Katja Sturm-Schnabl hat sich nicht nur für die Versöhnung zwischen Kärntner:innen und der slowenischen Minderheit eingesetzt, sondern auch für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Freiheit.”

✅ Univ.-Prof.in Dr.in Katja Sturm-Schnabl, die für ihr Lebenswerk ausgezeichnet wurde, fasste ihre Überzeugung in einem prägnanten Satz zusammen: “Kultur ist ein Geben und Nehmen.”

Statements aus der SPÖ Bildung

Wolfgang Markytan, Geschäftsführer der SPÖ Bildung, erinnerte an die Geschichte des Preises und seine bisherigen Preisträgerinnen: “Der Marie Jahoda Preis wurde vor einigen Jahren ins Leben gerufen, um herausragende wissenschaftliche Leistungen zu würdigen – insbesondere solche, die eine gesellschaftliche Dimension haben. Die erste Preisträgerin war die renommierte Sozialwissenschaftlerin Lotte Bailyn, die wir in Boston persönlich besuchten. Im vergangenen Jahr wurde der Preis an Käthe Sasso, eine mutige Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus, verliehen. Kurz vor ihrem 99. Geburtstag durften wir ihr diesen Ehrenpreis überreichen. Mit Katja Sturm-Schnabl führen wir diese Tradition der Anerkennung für Menschen fort, die mit ihrer Arbeit einen unschätzbaren Beitrag zur historischen Aufarbeitung und gesellschaftlichen Aufklärung leisten.

Über den Marie Jahoda Preis

Der Marie Jahoda Preis wurde 2022 von der SPÖ Bildung, der Wiener SPÖ-Bildung und der Wiener Bildungsakademie ins Leben gerufen, um wissenschaftliche Leistungen zu ehren, die sich mit gesellschaftlich relevanten Fragen auseinandersetzen. Benannt nach der international renommierten Sozialwissenschaftlerin Marie Jahoda, würdigt der Preis Forschende, die mit ihrer Arbeit zur Stärkung der Demokratie, zur historischen Aufarbeitung und zur Förderung von Minderheitenrechten beitragen. Mit der diesjährigen Verleihung an Univ. Prof.in Dr.in Katja Sturm-Schnabl wurde erneut eine Wissenschaftlerin ausgezeichnet, die mit ihrer Forschung einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag leistet.

Fotos: Christian Bader