Tag -Gerhard Schmid

„ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid“ #107: Dr. Matti Bunzl, Direktor des Wien Museums

Wie wird ein Museum zum Ort für alle? Dr. Matti Bunzl, Direktor des Wien Museums, spricht mit Gerhard Schmid über die Transformation eines traditionsreichen Hauses mitten in der Stadt – architektonisch, digital und sozial. Im Gespräch geht es unter anderem um diese Fragen: Warum ist Wien damit europaweit Vorreiter? Wie bringt man über 100.000 Objekte online? Was bedeutet kulturelles Erbe im digitalen Zeitalter?

Mitten am Karlsplatz wurde das Museum nicht nur generalsaniert, sondern durch das spektakuläre „Schwebe-Geschoss“ erweitert. Der Eintritt ist dauerhaft kostenlos – ein starkes kulturpolitisches Signal. Dr. Bunzl gibt persönliche Einblicke in seine Rückkehr aus den USA, spricht über Teamarbeit, Museumspädagogik, Inklusion und die nächsten Projekte – darunter die Renovierung des Schubert-Geburtshauses bis 2028.

Die Stadt Wien schafft mit Investitionen, Weitblick und dem klaren Ziel kultureller Teilhabe den Rahmen für diese Entwicklung. Das Wien Museum zeigt, wie moderne Kulturvermittlung funktioniert – offen, zugänglich und relevant.

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Verleihung des 3. Marie Jahoda Preises – Eine Würdigung wissenschaftlicher Exzellenz und gesellschaftlicher Verantwortung

Am 14. März 2025 fand im Österreichischen Parlament die feierliche Verleihung des 3. Marie Jahoda Preises für herausragende wissenschaftliche Erkenntnisse statt. Mit dieser besonderen Auszeichnung werden Wissenschaftler:innen geehrt, deren Forschung nicht nur von hoher akademischer Qualität ist, sondern auch eine gesellschaftspolitische Relevanz hat.

Preisträgerin 2025: Univ.-Prof.in Dr.in Katja Sturm-Schnabl

In diesem Jahr wurde Univ. Prof.in Dr.in Katja Sturm-Schnabl für ihr beeindruckendes Lebenswerk geehrt. Die renommierte Historikerin, Literaturwissenschaftlerin und Zeitzeugin setzt sich seit Jahrzehnten mit den Themen Erinnerungskultur, Nationalsozialismus und der slowenischen Minderheit in Österreich auseinander.

Als Kind wurde sie selbst Opfer der NS-Verfolgung und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Erinnerung an diese Zeit wachzuhalten und wissenschaftlich aufzuarbeiten. Ihre Forschung trägt maßgeblich zur Bewusstseinsbildung über die Geschichte der Verfolgung und Diskriminierung von Minderheiten in Österreich bei. Durch ihre Arbeit hat sie vielen nachfolgenden Generationen wertvolle historische Erkenntnisse vermittelt und dazu beigetragen, dass die Vergangenheit nicht in Vergessenheit gerät.

Feierliche Ehrung im Parlament

Die Verleihung des Marie Jahoda Preises fand in einem würdigen Rahmen im Österreichischen Parlament, Lokal 3 statt. Zahlreiche Gäste aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft nahmen an der Veranstaltung teil, um die herausragenden Leistungen von Katja Sturm-Schnabl zu würdigen.

Die offizielle Ehrung übernahmen:

✅ Dr. Peter Kaiser, Landeshauptmann von Kärnten, der in seiner Rede betonte: “Es ist wichtig und wertvoll, die Sprache von Volksgruppen als Reichtum und Bereicherung anzusehen.”

✅ Kathrin Gaal, Vizebürgermeisterin von Wien, die die gesellschaftliche Bedeutung wissenschaftlicher Arbeit hervorhob: “Frauen sichtbar zu machen ist unglaublich wichtig, und die heutige Veranstaltung ist ein Beispiel dafür. Auch die Stadt Wien setzt hier ein Zeichen – etwa durch Straßen- und Platzbenennungen. Wenn die Politik dazu beitragen kann, dann werden wir das tun. Mädchen und junge Frauen zu stärken, ist eine meiner wichtigsten Aufgaben.”

✅ Mag. Heinrich Himmer, der als Vertreter des SPÖ-Parlamentsklubs sprach und die Bedeutung des Preises unterstrich: “Demokratie muss immer erkämpft werden. Engagement für Chancengleichheit und für das Verständnis zwischen Kulturen ist essenziell. Demokratie ist der größte Schatz, den wir haben.”

✅ Prof. Dr. Gerhard Schmid, Vorsitzender der SPÖ Bildung, unterstrich die politische und gesellschaftliche Bedeutung der Preisträgerin: “Katja Sturm-Schnabl hat sich nicht nur für die Versöhnung zwischen Kärntner:innen und der slowenischen Minderheit eingesetzt, sondern auch für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Freiheit.”

✅ Univ.-Prof.in Dr.in Katja Sturm-Schnabl, die für ihr Lebenswerk ausgezeichnet wurde, fasste ihre Überzeugung in einem prägnanten Satz zusammen: “Kultur ist ein Geben und Nehmen.”

Statements aus der SPÖ Bildung

Wolfgang Markytan, Geschäftsführer der SPÖ Bildung, erinnerte an die Geschichte des Preises und seine bisherigen Preisträgerinnen: “Der Marie Jahoda Preis wurde vor einigen Jahren ins Leben gerufen, um herausragende wissenschaftliche Leistungen zu würdigen – insbesondere solche, die eine gesellschaftliche Dimension haben. Die erste Preisträgerin war die renommierte Sozialwissenschaftlerin Lotte Bailyn, die wir in Boston persönlich besuchten. Im vergangenen Jahr wurde der Preis an Käthe Sasso, eine mutige Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus, verliehen. Kurz vor ihrem 99. Geburtstag durften wir ihr diesen Ehrenpreis überreichen. Mit Katja Sturm-Schnabl führen wir diese Tradition der Anerkennung für Menschen fort, die mit ihrer Arbeit einen unschätzbaren Beitrag zur historischen Aufarbeitung und gesellschaftlichen Aufklärung leisten.

Über den Marie Jahoda Preis

Der Marie Jahoda Preis wurde 2022 von der SPÖ Bildung, der Wiener SPÖ-Bildung und der Wiener Bildungsakademie ins Leben gerufen, um wissenschaftliche Leistungen zu ehren, die sich mit gesellschaftlich relevanten Fragen auseinandersetzen. Benannt nach der international renommierten Sozialwissenschaftlerin Marie Jahoda, würdigt der Preis Forschende, die mit ihrer Arbeit zur Stärkung der Demokratie, zur historischen Aufarbeitung und zur Förderung von Minderheitenrechten beitragen. Mit der diesjährigen Verleihung an Univ. Prof.in Dr.in Katja Sturm-Schnabl wurde erneut eine Wissenschaftlerin ausgezeichnet, die mit ihrer Forschung einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag leistet.

Fotos: Christian Bader

„Kultur und Wissenschaft als Herzstücke der lebenswertesten Stadt der Welt“

In der Sitzung des Wiener Gemeinderats am 21. Jänner betonte SPÖ-Gemeinderat, Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Wissenschaft und Kultursprecher Gerhard Schmid, die untrennbare Verbindung von Kultur und Wissenschaft für die Weiterentwicklung Wiens als lebenswerte Metropole. „Kultur und Wissenschaft sind keine getrennten Welten, sondern greifen ineinander und machen Wien zu einem Ort der Innovation, Solidarität und Lebensqualität. Unsere Kulturpolitik legt das Fundament für Kreativität und gesellschaftlichen Zusammenhalt“, so Schmid.

Wien investiert Rekordsummen in Kultur

Mit einem Kulturbudget von 338 Millionen Euro pro Jahr für die Jahre 2024 und 2025 widmet die Fortschrittskoalition beachtliche 1,7 % des Gesamtbudgets Kunst, Kultur und Wissenschaft. Das bedeutet eine Steigerung um über 50 % seit 2018, als das Budget noch bei 224 Millionen Euro lag. „Diese kontinuierliche Steigerung zeigt, dass Wien auch in herausfordernden Zeiten fest zu seinen Kulturschaffenden und wissenschaftlichen Institutionen steht“, betont Schmid.

Projekte für kulturelle Vielfalt und Teilhabe

Foto Arsenal Wien: Ein Zentrum für Fotografie mit internationaler Strahlkraft

Mit Frühling 2025 geplant, eröffnet das Foto Arsenal Wien im Kulturcluster Arsenal. Mit 1.000 m² Ausstellungsfläche wird es das neue österreichische Zentrum für Fotografie und lens-based Media. Es präsentiert ein vielfältiges Programm – von jungen Talenten bis zu renommierten Künstler*innen – und bietet jährlich bis zu 12 Ausstellungen sowie Vermittlungsangebote wie Workshops und analoge Dunkelkammern. „Das Foto Arsenal wird ein Ort der Begegnung und des Austauschs, an dem Tradition und Innovation Hand in Hand gehen“, betont Schmid.

Wien Museum: Gratiseintritt als Erfolgsgarant

Die Generalsanierung des Wien Museums zeigt eindrucksvoll, wie Zugänglichkeit die Kultur belebt: Mit Gratiseintritt hat sich die Zahl der Besucher*innen verfünffacht – jährlich besuchen nun 650.000 Menschen die Dauerausstellung „Wien. Meine Geschichte“ und Sonderausstellungen. „Das Wien Museum steht exemplarisch für eine Kulturpolitik, die allen Wiener*innen zugutekommt“, erklärt Schmid.

Kunsthalle Wien: 9,6 Millionen Euro Förderung für 2025-2026

Die Kunsthalle Wien erhält für die Jahre 2025 und 2026 eine Förderung von 9,6 Millionen Euro, um weiterhin gesellschaftliche Fragen durch zeitgenössische Kunst zu reflektieren. Das Programm umfasst unter anderem die Ausstellung „Radical Software. Women, Art & Computing 1960-1991“, die sich mit Kunst und Informatik aus feministischer Perspektive befasst, sowie Einzelausstellungen von Ibrahim Mahama und Nicola L. Ein besonderer Fokus liegt auf der barrierefreien Vermittlungsarbeit, um Kunst für alle zugänglich zu machen. „Die Kunsthalle Wien bleibt damit ein bedeutender Akteur in der internationalen Kunstlandschaft und ein Ort der Reflexion und Innovation“, freut sich Schmid.

Wissenschaft ist der Schlüssel zu Wiens Zukunft

Anknüpfend an die kulturellen Erfolge hob SPÖ-Gemeinderätin und Wissenschaftssprecherin Ewa Samel, die Rolle Wiens als Wissenschaftsmetropole hervor. „Wissenschaft ist nicht nur ein Motor für technologische Innovation, sondern auch ein wesentlicher Teil der kulturellen Identität unserer Stadt. Wien vereint Fortschritt mit Menschlichkeit und stellt den Menschen in den Mittelpunkt“, betont Samel in ihrer Rede.

Wien stärkt Spitzenforschung und internationale Zusammenarbeit

  • WWTF – Wiener Wissenschaftsfonds: Der Fonds wurde von 2022 bis 2024 mit 10 Millionen Euro jährlich gefördert und unterstützt Spitzenforschung und talentierte Wissenschaftler*innen.
  • Ludwig Boltzmann Institut für Pandemievorsorge: Mit 1,2 Millionen Euro für die Jahre 2024 bis 2028 fördert die Stadt ein neues Institut. Ziel ist es, Pandemien vorzubeugen und die Wissenschaftskommunikation zu stärken.
  • ME/CFS- und Long Covid-Forschung: Wien investiert 700.000 Euro in sieben internationale Forschungsprojekte zu ME/CFS und Long Covid. „Das ist ein wichtiger Schritt, um 100.000 Betroffenen in Österreich neue Perspektiven zu geben“, informiert Samel.

Digitale Innovation: Humanismus im Mittelpunkt

Mit dem Digitalen Humanismus setzt Wien ein starkes Zeichen: Technologische Innovation wird mit humanistischen Werten verbunden. Ein zentraler Baustein ist das neue Doktoratskolleg, das internationale Anerkennung genießt. „Wien zeigt, wie Fortschritt und Menschlichkeit Hand in Hand gehen“, betont Samel.

Wien als Vorbild für Kultur und Wissenschaft

„Kultur und Wissenschaft sind die Herzstücke unserer Stadt. Sie stehen für Innovation, Solidarität und eine gemeinsame Zukunft“, fassen Gerhard Schmid und Ewa Samel abschließend zusammen.

Mit Rekordinvestitionen, innovativen Projekten und einer klaren Strategie bleibt Wien eine lebenswerte Stadt, die kulturelle Vielfalt und wissenschaftlichen Fortschritt fördert. „Wir in Wien arbeiten Schulter an Schulter mit unseren Künstler*innen, Forscher*innen und Wissenschaftler*innen daran, dass Wien die lebenswerteste Stadt der Welt bleibt – für heutige und zukünftige Generationen“, so Schmid und Samel unisono.

 

 

 

„ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid“ #101: Roland Geyer, Intendant des Johann-Strauss-Jahres 2025

2025 wird der 200. Geburtstag von Johann Strauss (Sohn) gefeiert, und Wien wird zum klingenden Zentrum des Jubiläums. Was liegt also näher als das neue Jahr mit dem Besuch bei Prof. DI Roland Geyer, dem Intendanten des Johann-Strauss-Jahres zu starten. Im „ZEITGESPRÄCH mit Gerhard Schmid“ erläutert er die Vorbereitungen und das konzeptionelle Konzept für das Festjahr zu Ehren des berühmten Komponisten und betont die kulturelle Bedeutung von Johann Strauss als international anerkannten „Popstar“ der klassischen Musik. Die Rolle der Frauen in Strauss‘ Leben kommt ebenso zur Sprache wie persönliche Herausforderungen und die Reiseangst des Komponisten.

Das bevorstehende Festjahr beschreibt Roland Geyer als „Mosaik“ aus abwechslungsreichen Veranstaltungen, die die vielfältige Kultur Wiens widerspiegeln und sowohl traditionelle als auch moderne Elemente kombinieren. Für den Intendanten ist die Musik von Johann Strauss eine Quelle der Freude und Inspiration.

Schauen Sie sich das Video zum Start des musikalischen Jubiläumsjahres 2025 an!

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Foto: Richard Tanzer

Winterwanderung im Lainzer Tiergarten

Gerhard Schmid und der Kulturverein Hietzing luden zu einer Winterwanderung in den Lainzer Tiergarten. Unter dem Ehrenschutz von Wiens Bürgermeister Dr. Michael Ludwig und mit der fachkundigen Begleitung des Wiener Forstdirektors DI Andreas Januskovecz kamen zahlreiche Weggefährt*innen und Freund*innen zusammen, um die Wanderung in diesem Naturjuwel zu genießen. Eine zünftige Jause mit Maroni, heißem Leberkäse sowie Punsch und Glühwein bildete den gemütlichen Höhepunkt des Spaziergangs. Perfekt organisiert wurde der Tag von Flavio Schily und dem Team des Kulturvereins Hietzing, Matias Dockner und seine Bläser sorgten für die musikalische Begleitung. Ein Tag mit angeregten Gesprächen, kulturellem Austausch und freundschaftlicher Gemeinschaft!

Festtagsvideo der SPÖ-Bundesbildungsorganisation

Im Festtagsvideo blicken SPÖ-Bundesbildungsvorsitzender Gerhard Schmid und SPÖ-Bundesbildungsgeschäftsführer Wolfgang Markytan auf das vergangene Jahr zurück und geben einen Ausblick auf 2025.

„Wir möchten uns bei allen bedanken, die uns durch das Jahr begleitet haben, bei allen, die mit uns zusammengearbeitet haben, bei allen, die sich für unsere Arbeit interessieren. Wir freuen uns darauf, auch im Jahr 2025 wieder unser Bestes zu geben, um Bildung und soziales Engagement weiterhin zu stärken. Wir wünschen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Lasst uns gemeinsam auf ein Jahr voller Erfolg, Gesundheit und Glück anstoßen!“

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VIDEO – Rückblick auf die Festveranstaltung zum 100. ZEITGESPRÄCH mit Gerhard Schmid

Seit dem Start des damals neuen Kommunikationsformats „ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid“ im Juni 2020 bittet der SPÖ-Bundesbildungsvorsitzende Gerhard Schmid Persönlichkeiten aus den unterschiedlichsten Bereichen der Gesellschaft zum Interview. Nach 99 Folgen war es an der Zeit, die Erfolgsgeschichte dieses Gedankenaustausches gebührend zu feiern: Das 100. ZEITGESPRÄCH fand daher am 14. November in Form einer Festveranstaltung in der Wiener Urania statt, zu der zahlreiche der bisherigen Gesprächspartner*innen von Gerhard Schmid gekommen waren. Der Abend stand ganz im Zeichen von Demokratie und Dialog, dementsprechend widmeten sich die Bühnengespräche, moderiert von Sonja Kato, nicht nur der Bedeutung des Dialogs auf Augenhöhe, den die ZEITGESPRÄCHE bieten, sondern auch sehr intensiv der Relevanz von demokratischen Werten und gesellschaftlichem Engagement. Wiens Bürgermeister Michael Ludwig, der ehemalige Bundespräsident Heinz Fischer und der frühere Außenminister Luxemburgs, Jean Asselborn, waren unter den politischen Schwergewichten, die ihre Ansichten und Erfahrungen teilten. Sie beleuchteten die ständigen Herausforderungen und die Notwendigkeit, die Demokratie aktiv zu gestalten und zu verteidigen.

Ein weiteres Highlight des Abends war der Auftritt von Michaela Kotaskova, Weltmeisterin im Boxen, die über die verbindende Kraft des Sports sprach und wie dieser zur sozialen Integration beiträgt. Ihre Ansichten über Respekt und Zusammenarbeit im Sport boten eine wertvolle Perspektive für die Übertragung dieser Werte in den Alltag. Die künstlerische Note des Abends wurde unter anderem durch Sabine Wiedenhofer, eine renommierte bildende Künstlerin, gesetzt. Sie diskutierte die Rolle der Kunst beim Ansprechen politischer und gesellschaftlicher Themen und wie Künstler durch ihre Werke zum gesellschaftlichen Dialog beitragen können.

Die musikalische Untermalung des Abends erfolgte durch die talentierte Pianistin und Komponistin Alma Deutscher. Ihre Darbietungen ergänzten nicht nur die festliche Atmosphäre, sondern unterstrichen auch die kulturelle Vielfalt und das kreative Talent, das die ZEITGESPRÄCHE zu fördern suchen. Das 100. „ZEITGESPRÄCH mit Gerhard Schmid“ war nicht nur eine Rückbesinnung auf die vergangenen Diskussionen und deren Beiträge zur Förderung des öffentlichen Diskurses, sondern auch ein Blick nach vorne, auf die Wege, wie man die Prinzipien der Aufklärung und des Humanismus weiterhin fördern und verteidigen kann. Gerhard Schmid betonte die Bedeutung des fortwährenden Engagements und des Dialogs, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Demokratie zu stärken.

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„ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid“ #99: Kommunikationsexperte Matthias Euler-Rolle

In dieser fesselnden Episode der ZEITGESPRÄCHE taucht Gerhard Schmid mit Matthias Euler-Rolle in die Welt der Medien ein und beleuchtet Matthias’ beeindruckende Karriere in der Kommunikation. Von seinen frühen Tagen im Radio bis hin zu seiner Rolle bei der Formung moderner Medienstrategien gibt Matthias Euler-Rolle Einblicke in die Evolution des Radios und die Bedeutung von Authentizität in der heutigen Medienlandschaft.

Matthias Euler-Rolle erzählt, wie leidenschaft für Musik und sein Verständnis für die Kraft der Medien ihm helfen, innovative Kommunikationswege zu gestalten. Sein Buch, in dem er die Verbindung zwischen Mozarts kreativem Geist und modernen Kommunikationspraktiken zieht, bietet eine neue Perspektive auf die Rolle der Medien in der Gesellschaft.

Verpassen Sie nicht dieses inspirierende Gespräch, das tief in die Bedeutung von echter Kommunikation und deren Einfluss auf Kultur und Bildung eintaucht.

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Foto: Richard Tanzer

„ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid“ #95: Dr. Jochen Böhler, Historiker, Vienna Wiesenthal Institute for Holocaust Studies

In dieser fesselnden Episode der „ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid“ ist der Historiker Dr. Jochen Böhler vom Vienna Wiesenthal Institute for Holocaust Studies zu Gast. In einem tiefgehenden Dialog über die Schrecken des Zweiten Weltkriegs und die Bedeutung der historischen Aufarbeitung teilt Jochen Böhler, ein Experte auf dem Gebiet der Kriegsverbrechen, seine umfangreichen Forschungen und Erkenntnisse. Nicht nur die Brutalität des Krieges wird beleuchtet, sondern auch die Notwendigkeit der Erinnerungskultur betont.

Das Gespräch bietet Einblicke in Böhlers Arbeit am Vienna Wiesenthal Institute, wo er sich mit der Dokumentation und Aufarbeitung von NS-Verbrechen beschäftigt. Durch seine Forschungen trägt er wesentlich dazu bei, das Bewusstsein für die Bedeutung der Geschichtserhaltung zu schärfen und die Lehren aus der Vergangenheit für zukünftige Generationen zugänglich zu machen. Im Gespräch wird auch darüber diskutiert, wie wichtig es ist, die Wahrheit über historische Ereignisse zu öffentlich zu machen und gleichzeitig die Würde der Opfer zu wahren.

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Foto: Richard Tanzer

Gerhard Schmid: „Wir trauern um Kunstsammlerin Elisabeth Leopold.“

Die Kunstsammlerin Elisabeth Leopold starb gestern, dem 13. August, im Kreise ihrer Familie. „Elisabeth Leopold hat gemeinsam mit ihrem verstorbenen Mann und großem Weitblick sowie hoher Verantwortungsbereitschaft eine der bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt geöffnet. Dank ihr gibt es im großartigen Leopold Museum in Wien so viel Kunst, die von epochaler Bedeutung ist. Elisabeth Leopold hat damit Wien und Österreich einen großen Verdienst erwiesen. Das Museum ist aus der europäischen Kulturlandschaft nicht mehr wegzudenken und zeigt die großen Persönlichkeiten der Geschichte der bildenden Kunst Österreichs“, sagt Gerhard Schmid, SPÖ-Gemeinderat und Vorsitzender des Gemeinderatsausschuss Kultur und Wissenschaft.

Elisabeth Leopold wurde am 3. März 1926 in Wien geboren, und lernte noch während ihres Medizinstudiums ihren Mann Rudolf kennen. Mit ihm gemeinsam sammelte sie ab den 1950er Jahren mehr als 5.000 Werke, die auch den weltgrößten Bestand an Schiele-Werken beinhaltet. Teile ihrer Sammlung sind seit 2001 dank des Leopold Museums der Öffentlichkeit und vor allem den Wiener*innen zugänglich.

„Elisabeth Leopold widmete ihr Leben der Kunst. Sie hat damit die österreichische Identität mitgeprägt“, so Schmid. Elisabeth Leopold wurde mit dem Goldenen Verdienstzeichen des Landes Wien ausgezeichnet.