Tag -Gerhard Schmid

Gedenken an den 12. Februar 1934 – Erinnerung, Auftrag und Verantwortung

SPÖ-Bundesbildungsvorsitzender Schmid appellierte bei Gedenkveranstaltung: „Durchflutung aller Lebensbereiche mit Demokratie, um sie zu festigen“

Bei der Gedenkveranstaltung zu den Februarkämpfen 1934 am Goldmarkplatz am Mittwochabend wurde nicht nur der Opfer gedacht, sondern auch der bleibende Auftrag für Gegenwart und Zukunft in den Mittelpunkt gestellt. Das Erinnern an die Ereignisse des Jahres 1934 ist mehr als ein historischer Rückblick – es ist Mahnung, Verpflichtung und politischer Auftrag zugleich. Nach der Begrüßung durch den Wiener SPÖ-Bildungsvorsitzenden und stellvertretenden SPÖ-Bundesbildungsvorsitzenden Mag. Marcus Schober eröffneten Gesprächsrunden den Abend. Der Vorsitzende der Freiheitskämpferorganisation Dr. Gerald Netzl sowie die Vorsitzenden der Wiener Jugendorganisationen – Sozialistische Jugend und Junge Generation – spannten den Bogen von den dramatischen Ereignissen des Februar 1934 hin zu den Herausforderungen unserer Zeit. Besonders hervorgehoben wurde die Verantwortung der jungen Generation, Demokratie, soziale Gerechtigkeit und Rechtsstaatlichkeit aktiv zu verteidigen und weiterzuentwickeln. Vizekanzler und SPÖ-Bundesparteivorsitzender Andreas Babler wurde unter großem Beifall begrüßt. Einen inhaltlichen Schwerpunkt setzte Prof. Dr. Gerhard Schmid, Landtagspräsident und Vorsitzender der SPÖ-Bundesbildungsorganisation. Er erinnerte an die Opfer der Februarkämpfe – an Todesurteile, Hinrichtungen und politische Verfolgung, exemplarisch an Karl Münichreiter, Georg Weissel, Koloman Wallisch sowie an den Sozialistenprozess und die Haft Bruno Kreiskys. Zugleich stellte er die zentrale Frage: Wie sichern wir heute das Vermächtnis der Freiheitskämpfer?

Im Mittelpunkt seiner Ausführungen stand die Verteidigung von Demokratie und Rechtsstaat gegen ihre schleichende Erosion – durch Angriffe auf die Gewaltenteilung, Verschwörungsmythen, rechtsextreme Vernetzungen, politische Polarisierung und eine wachsende Repräsentationslücke im Parlament. Ebenso warnte er vor neuen Gefahren durch Künstliche Intelligenz, Desinformation, Deepfakes, Microtargeting, digitale Abhängigkeiten von internationalen Technologiekonzernen sowie vor der Schwächung des Qualitätsjournalismus. Sein Appell mündete in ein eindringliches Bekenntnis zur aktiven Demokratie: „Wo die Demokratie im Inneren zerstört wird, wird sie auch im Äußeren beseitigt. Darum kann sie nur gefestigt werden, wenn man sie ununterbrochen in Bewegung hält – durch eine Durchflutung aller Lebensbereiche mit Demokratie. Die Zeit der schrecklichen Vereinfacher ist noch nicht vorbei. Umso mehr gilt: Das wichtigste Gut der Menschheit ist die geistige und individuelle Freiheit in einem sozialen Zusammenhang. Das heißt, bei den Menschen zu sein – auch wenn es unbequem ist und wir unsere Blase verlassen müssen. Eine klare politische Linie ist immer besser als keine. Den Anfängen wehren – niemals vergessen.“

Ein weiterer Höhepunkt war die Rede von Bürgermeister Dr. Michael Ludwig. Er erinnerte an den 12. Februar 1934 als Symbol für den Widerstand gegen autoritäre Entwicklungen und für den Einsatz um Demokratie und soziale Rechte. Gleichzeitig richtete er den Blick auf die aktuelle politische Situation und betonte, dass Solidarität kein abstrakter Begriff sei, sondern gelebte Praxis. Es sei leicht, „bei Sonnenschein“ nebeneinanderzustehen und Unterstützung zu bekunden. Entscheidend sei jedoch das solidarische Zusammenstehen in schwierigen Zeiten – und in solchen befänden wir uns derzeit. Als Vorsitzender der Wiener SPÖ unterstrich er sein klares solidarisches Verhalten gegenüber den demokratisch gewählten Vertreterinnen und Vertretern – innerhalb der Partei ebenso wie darüber hinaus. Demokratie lebe vom Respekt vor demokratischen Entscheidungen und vom gemeinsamen Eintreten für ihre Werte.

Einen besonderen Akzent setzte die künstlerische Gestaltung des Abends. SPÖ-Bundesbildungsgeschäftsführer Wolfgang Markytan betonte: „Das Gedenken an den 12. Februar 1934 ist nicht nur ein Erinnern, ein Zurückblicken, sondern auch ein Blick in die Gegenwart – oder sogar in die Zukunft. Darum ist es wichtig, dieses Gedenken nicht immer nur mit denselben traditionellen Elementen zu verbinden. Heute wurde eine künstlerische Performance dargeboten, die sehr beeindruckend war. Nina Abrahamczik trat als die Witwe, Bernd Herger als einer der Söhne von Karl Münchreiter auf. Sie präsentierten eine Lesung, unterstützt vom Performancekünstler Adrian Dorfmeister-Pölzer. Das ist genau die gelungene Art und Weise, wie ein solches Gedenken gelebt werden soll – mit klarem Fokus auf die Geschichte und zugleich mit der Frage, was wir für heute mitnehmen können – nicht als anbetende Asche, sondern als Weitergabe des Feuers.“

Die Veranstaltung machte deutlich: Das Gedenken an den 12. Februar 1934 ist kein ritualisierter Blick zurück, sondern ein lebendiger Beitrag zur Stärkung demokratischer Kultur. Erinnerung wird so zur Haltung – mit Klarheit, mit Solidarität und mit dem festen Willen, Demokratie aktiv zu gestalten.

Alle Fotos: Christian Bader

SPÖ-Babler und Seltenheim gratulieren Gerhard Schmid herzlich zur Wiederwahl als Bundesbildungsvorsitzender

Babler: „Gerhard Schmids Einsatz für lebendige Bildungsarbeit ist beispielgebend“ – Seltenheim: „Schmid verfügt über große Expertise und viel Herzblut für Bildung“

Bei der SPÖ-Bundesbildungskonferenz wurde gestern, Samstag, Gerhard Schmid als Bundesbildungsvorsitzender wiedergewählt. SPÖ-Bundesparteivorsitzender, Vizekanzler Andreas Babler und SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim gratulieren Gerhard Schmid herzlich zur Wiederwahl. „Gerhard Schmid hat die Bildungsarbeit der SPÖ in den letzten Jahren entscheidend geprägt und weiterentwickelt. Sein Einsatz für eine lebendige Bildungsarbeit, für demokratiepolitische Bildung, Erinnerungsarbeit als Beitrag zur Demokratie und innerparteiliche Aus- und Weiterbildung sind beispielgebend. Bildungsarbeit ist ein zentrales Fundament der Sozialdemokratie – und bei Gerhard Schmid und der SPÖ-Bundesbildungsorganisation ist sie in den besten Händen“, betonte SPÖ-Bundesparteivorsitzender Babler gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Auch SPÖ-Bundesgeschäftsführer Seltenheim würdigt das Wirken Schmids: „Gerhard Schmids Wiederwahl mit eindrucksvollen 96,56 Prozent der Stimmen ist eine klare Bestätigung seiner erfolgreichen Arbeit und seines großen Engagements. Gerhard Schmid verfügt nicht nur über große Expertise, sondern auch über ganz viel Herzblut für Bildung, soziale Gerechtigkeit, Wissenschaft und Kultur. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit“, so Seltenheim.

Foto: Christian Bader

Bischofsweihe und Amtseinführung des neuen Erzbischofs von Wien, Josef Grünwidl

Am 24. Jänner fand im Wiener Stephansdom die feierliche Bischofsweihe und Amtseinführung des neuen Erzbischofs von Wien, Josef Grünwidl stett. Unter den zahlreichen Gästen dieser bewegenden Feier war auch der Dritte Landtagspräsident von Wien und SPÖ-Bundesbildungsvorsitzende Prof. Dr. Gerhard Schmid. Schmid, der sich seit Jahren für einen Dialog der Religionen und für ein Miteinander aller Konfessionen im Sinne von Gerechtigkeit und Humanität einsetzt, betonte nach den Feierlichkeiten:”Kardinal Christoph Schönborn hat in einer unglaublich berührenden Weise mit vielen Kindern und Jugendlichen und unter größter öffentlicher Aufmerksamkeit den neuen Bischof geweiht. Die besten Wünsche an den begeisterten Musiker und Seelsorger Josef Grünwidl für dieses wichtige Amt und für ein großes Miteinander im Kampf um Humanität und für soziale Gerechtigkeit in einer Welt voller Spannungen.”
Foto: Copyright Erzdiözese Wien/Florian Feuchtner

Gedenken an Bruno Kreisky: SPÖ-Bundesbildungsorganisation würdigt „großen Sozialdemokraten und visionären Staatsmann“

Schmid und Markytan: „Kreisky hat Österreich gerechter, moderner und chancenreicher gemacht“ – Fortschrittliche Bildungspolitik als Reformmotor der Kreisky-Ära

Anlässlich des Geburtstags des ehemaligen Bundeskanzlers und langjährigen SPÖ-Bundesparteivorsitzenden Bruno Kreisky hat die SPÖ-Bundesbildungsorganisation die Bedeutung des „großen Sozialdemokraten und visionären Staatsmanns Bruno Kreisky und seines umfassenden Reformwerks“ betont. „Bruno Kreisky war nicht nur der ‚Jahrhundertkanzler‘, sondern er war ein Ausnahmepolitiker, der Österreich mit seinen beispiellosen Reformen gerechter, moderner und chancenreicher gemacht hat“, sagte SPÖ-Bundesbildungsvorsitzender Gerhard Schmid, der unterstrich, dass „fortschrittliche und chancengerechte Bildungspolitik Kernelement und Reformmotor der Kreisky-Ära“ gewesen sei. „Mit Bruno Kreisky ist die österreichische Arbeiterbewegung in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Das ist sein politisches Vermächtnis und unsere Verpflichtung. Bruno Kreisky wird immer im Zentrum unserer Parteigeschichte stehen“, sagten SPÖ-Bundesbildungsvorsitzender Schmid und SPÖ-Bundesbildungsgeschäftsführer Wolfgang Markytan gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Schmid würdigte auch die Errungenschaften Kreiskys in Sachen Sozialstaat: „Getragen von einer tiefen sozialdemokratischen Grundhaltung, die sehr stark von den großen Denkern wie Otto Bauer und seinen persönlichen, dramatischen und tragischen Erfahrungen mit beiden Faschismen geprägt war, war der Aufbau des Sozial-und Wohlfahrtsstaates für Kreisky das zentrale und wesentliche Kriterium für Demokratie und Freiheit. Kreisky und sein Team haben das neutrale Österreich aus der provinziellen, kleingeistigen und kulturellen Abgeschiedenheit herausgeführt und zu einem weltoffenen, international wahrgenommenen Partner für Frieden und Demokratie gemacht und Österreich und vor allem Wien als Ort der Begegnung positioniert“, so Schmid.

SPÖ-Bundesbildungsgeschäftsführer Markytan unterstrich Kreiskys unentwegtes Streben nach Demokratie und vor allem sozialer Demokratie: „Dieses Streben nach mehr Demokratie hat mit der Gründung der Politischen Akademien wie dem Dr. Karl-Renner-Institut eine ganz neue Dimension erhalten. „Politische Bildungsarbeit auf der Höhe der Zeit, den intellektuellen Dialog und Austausch zu fördern und in die Ausbildung von MandatarInnen und FunktionärInnen zu investieren – all das war Kreiskys zutiefst sozialdemokratisches Anliegen“, so Markytan.

SPÖ-Bundesbildungsorganisation eröffnet 60. Lehrgang der Wiener Parteischule

Jubiläumslehrgang nach Widerstandskämpfer*innen Professorin Käthe Sasso und Friedrich Pollak benannt

Die SPÖ-Bundesbildungsorganisation eröffnet gemeinsam mit der Wiener Bildungsakademie und dem Karl-Renner-Institut den 60. Lehrgang der Wiener Parteischule, der erstmals nach zwei herausragenden Persönlichkeiten des antifaschistischen Widerstands und der sozialdemokratischen Bildungsarbeit benannt ist: Professorin Käthe Sasso und Friedrich Pollak. Mit der Benennung dieses Jubiläumslehrgangs würdigt die SPÖ zwei Menschen, deren Lebenswege untrennbar mit dem Kampf gegen Faschismus, mit politischer Bildung und mit demokratischer Verantwortung verbunden sind. Die Erinnerung an Prof.in Käthe Sasso, Widerstandskämpferin gegen das NS-Regime, Zeitzeugin und jahrzehntelange Wegbegleiterin der sozialdemokratischen Bildungsarbeit, ist dabei Verpflichtung und Auftrag zugleich. „Käthe Sasso hat ihr Leben dem Widerstand, der Aufklärung und der Menschlichkeit gewidmet. Sie war eine unbeugsame Antifaschistin, die bis zuletzt ihre Stimme erhoben hat – gegen das Vergessen, gegen Relativierung und für eine lebendige Demokratie. Politische Bildung ohne Haltung war für sie undenkbar. Ihr Vermächtnis ist Mahnung und Ermutigung zugleich, gerade in Zeiten, in denen demokratische Werte wieder stärker unter Druck geraten“, betont SPÖ-Bundesbildungsvorsitzender Prof. Dr. Gerhard Schmid.

Auch die Benennung nach Friedrich Pollak ist ein bewusstes Zeichen der Wertschätzung und der Sichtbarmachung. Pollak war Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, engagierter Sozialdemokrat und ein prägender Akteur der Bildungs- und Erinnerungspolitik. Dennoch blieb sein Wirken lange Zeit eher „unter dem Radar“ der breiten öffentlichen Erinnerung. „Friedrich Pollak ist eine jener Persönlichkeiten, die sich ein ehrendes Andenken mehr als verdient haben, die aber im kollektiven Gedächtnis zu wenig präsent waren. Durch die engagierte Aufarbeitung seiner Familie und durch die Arbeit des Lokalhistorikers Alexander Karazman kommt nun neuer Schwung in die Gedenkarbeit. Mit der Benennung dieses Lehrgangs holen wir Pollak bewusst zurück auf unseren Erinnerungsschirm und schenken ihm jene Achtung, die seinem Einsatz für Demokratie und Bildung entspricht“, erklärt SPÖ-Bundesbildungsgeschäftsführer Wolfgang Markytan.

Besonders bedeutsam war, dass bei der Eröffnung des Lehrgangs auch die Stieftochter Friedrich Pollaks sowie sein Enkel Herbert Oplustil anwesend waren. Ihre Teilnahme unterstrich die persönliche Dimension der Erinnerung und machte deutlich, dass politische Bildungsarbeit immer auch Verantwortung gegenüber den Lebensgeschichten jener trägt, die für Freiheit und Demokratie eingetreten sind.

Die Wiener Parteischule ist eine der traditionsreichsten politischen Bildungseinrichtungen Österreichs. Seit 1947 wird sie ohne Unterbrechung geführt und ist damit eine echte Erfolgsgeschichte sozialdemokratischer Bildungsarbeit. Mehr als 1.000 Absolventinnen und Absolventen haben den Lehrgang bislang abgeschlossen.

Aus der Wiener Parteischule entwickeln sich unterschiedliche Formen politischer Teilhabe. Ein Teil der Absolventinnen und Absolventen übernimmt politische Funktionen oder Mandate: Derzeit haben neun Abgeordnete des Wiener Gemeinderats und Landtags die Wiener Parteischule absolviert – darunter auch Wiens Bürgermeister Michael Ludwig. Andere wirken als Funktionärinnen und Funktionäre in Partei, Gewerkschaft und Zivilgesellschaft oder tragen demokratische Werte als politisch gebildete Bürgerinnen und Bürger in ihr Umfeld.

Mit dem 60. Lehrgang setzen die SPÖ-Bundesbildungsorganisation, die Wiener Bildungsakademie und das Karl-Renner-Institut ein gemeinsames Zeichen: Politische Bildung, Erinnerungskultur und antifaschistische Haltung gehören zusammen – und sind Voraussetzung für eine starke, solidarische Demokratie.

ZEITGESPRÄCHE – Jahresrückblick 2025: Stimmen, die unsere Gesellschaft prägen

Das Jahr 2025 war ein außergewöhnliches Jahr für die ZEITGESPRÄCHE. In diesem Jahresrückblick blicken wir auf zentrale Themen, prägende Diskussionen und eindrucksvolle Persönlichkeiten zurück, die Wien, Österreich und Europa in Kultur, Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft mitgestalten.

Wien hat sich 2025 als eine der wichtigsten Metropolen Europas positioniert – wirtschaftlich, kulturell und gesellschaftlich. In den ZEITGESPRÄCHEN wurde deutlich, wie sehr Fragen von Stadtentwicklung, Bildung, Klimaschutz, kultureller Verantwortung, sozialem Zusammenhalt und demokratischer Offenheit miteinander verbunden sind.

Zu Gast waren unter anderem:

  • DI Roland Geyer, Intendant des STRAUSS-Jahres 2025 und ehemaliger Direktor des Theaters an der Wien, der über Kultur als identitätsstiftende Kraft sprach.
  • Alexander Wrabetz, ehemaliger ORF-Generaldirektor sowie Präsident des SK Rapid Wien und der Wiener Symphoniker, über Medien, Sport und öffentliche Verantwortung.
  • Kurt Gollowitzer, Generaldirektor der Wien Holding und Präsident des FK Austria Wien, über Wirtschaft, Kultur und Standortpolitik.
  • Michael Stampfer, Geschäftsführer des WWTF, über Forschung, Innovation und die Rolle Wiens als Wissenschaftsmetropole.
  • Ioanna Apostolakis und Thomas Schindl, Betriebsräte der Wiener Symphoniker und Orchestervorstand, über Arbeitsbedingungen, Mitbestimmung und Kulturarbeit.
  • Martin Grubinger, Weltstar am Schlagwerk, über Musik, Bildung und gesellschaftliche Wirkung von Kunst.
  • Matti Bunzl, Direktor des Wien Museums, über Erinnerungskultur, Stadtgeschichte und neue Zugänge zur Geschichte.
  • OSR DI Andreas Januskovecz, Forst- und Klimadirektor der Stadt Wien, über den Wald als wichtigste „Klimaanlage“ der Stadt.
  • Michael Ludwig, Bürgermeister und Landeshauptmann von Wien, über Stadtentwicklung, soziale Verantwortung und die Rolle Wiens in Europa.
  • Ernst Woller, Erster Präsident des Wiener Landtages, über Demokratie, Kulturpolitik und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
  • Katja Gürtler, Cheftrainerin der Frauenmannschaft des SK Rapid Wien, über Frauenfußball, Nachwuchsarbeit und Chancengleichheit im Sport.
  • Sonja Brandtmaier, stellvertretende Generaldirektorin der Wiener Städtischen Versicherung, über Führung, Unternehmenskultur und Verantwortung.
  • Carla Amina Baghajati, Leiterin des Schulamtes der Islamischen Glaubensgemeinschaft Österreichs und Religionsinspektorin in Wien, über interreligiösen Dialog, Bildung und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
  • Martina Sennebogen, CEO von Capgemini Austria, über Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und Bildung der Zukunft.
  • -Prof. Dr. Ulrike Sych, Rektorin der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, über Kunst, Antidiskriminierung und Bildung als soziale Kraft.
  • Sabine Müller, Vorständin der Wien 3420 aspern Development AG, über die Seestadt Aspern als Reallabor für nachhaltige Stadtentwicklung.

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Der Jahresrückblick zeigt eindrucksvoll, wie breit die Themen der ZEITGESPRÄCHE 2025 waren: von Musik und Kunst über Forschung und Technologie, von Klimaschutz und Stadtentwicklung bis hin zu Religion, Sport, Medien und Demokratie. Immer im Mittelpunkt: der Mensch, der Dialog und der Anspruch, gesellschaftliche Entwicklungen verständlich, kritisch und konstruktiv zu begleiten.

Mit diesem Rückblick endet ein intensives Jahr – und zugleich beginnt der Ausblick auf ein ebenso ambitioniertes Programm 2026 mit neuen Perspektiven, neuen Stimmen und neuen Gesprächen.

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„ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid #116: Mag.a Sabine Müller, Vorständin der Wien 3420 AG  

In dieser Ausgabe der ZEITGESPRÄCHE spricht Prof. Dr. Gerhard Schmid mit Mag.a Sabine Müller, Vorständin der Wien 3420 aspern Development AG, über die Entwicklung der Seestadt Aspern – eines der größten und ambitioniertesten Stadtentwicklungsprojekte Europas.

Sabine Müller gibt Einblicke in die strategische Gestaltung eines neuen Stadtteils für rund 25.000 Bewohner:innen und zahlreiche Arbeitsplätze. Im Mittelpunkt stehen nachhaltige Stadtentwicklung, leistbarer Wohnraum, moderne Mobilität, Bildungseinrichtungen sowie die Bedeutung von Freiräumen, Grünflächen und Kunst im öffentlichen Raum.

Das Gespräch zeigt, dass Stadtentwicklung weit mehr ist als das Errichten von Gebäuden: Es geht um Lebensqualität, soziale Durchmischung, wirtschaftliche Perspektiven und die Frage, wie Städte zukunftsfit, klimaresilient und lebendig gestaltet werden können. Sabine Müller spricht zudem über internationale Aufmerksamkeit für die Seestadt, über Herausforderungen bei Wirtschafts- und Arbeitsplatzansiedlungen sowie über neue Technologien als Grundlage für die Stadt der Zukunft.

Ein ZEITGESPRÄCH über Verantwortung, Visionen und darüber, wie urbaner Raum zum Lebensraum wird.

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Foto: Richard Tanzer

“ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid”: Mag.a art. Ulrike Sych, Rektorin der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw)

In dieser Ausgabe der ZEITGESPRÄCHE spricht Gerhard Schmid mit Mag.a art. Ulrike Sych, Sängerin, Gesangspädagogin und Rektorin der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, einer der renommiertesten Kunstuniversitäten weltweit.

Im Zentrum des Gesprächs steht die Frage, welche Rolle Musik- und Kunstbildung für unsere Gesellschaft spielt – weit über künstlerische Exzellenz hinaus. Ulrike Sych erklärt, warum gemeinsames Musizieren soziale Kompetenzen stärkt, Respekt und Vertrauen fördert und nachweislich zu einem besseren Miteinander beiträgt, etwa durch die Prävention von Mobbing.

Und es geht um Antidiskriminierung, Gleichstellung und Frauenförderung, um eine offene, wertschätzende Universitätskultur sowie um die Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit der mdw. Dabei wird deutlich, wie wichtig Erinnerung, Sichtbarkeit der Opfer und kulturelles Gedenken für eine demokratische Gesellschaft sind.

Das Gespräch beleuchtet außerdem die gesellschaftliche Wirkung von Kunst – von Musiktherapie für traumatisierte Menschen über Bildungsprojekte bis hin zur aktiven Zusammenarbeit mit Schulen, sozialen Einrichtungen und öffentlichen Institutionen. Kunst, so Sych, müsse hinaus in die Gesellschaft wirken und Verantwortung übernehmen.

Ein tiefgehendes Gespräch über Haltung, Verantwortung und die Kraft der Kunst.

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„ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid“ #114: Mag.a Martina Sennebogen, Vorstandsvorsitzende von Capgemini Österreich

In dieser Ausgabe der „ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid“ ist Mag.a Martina Sennebogen, Vorstandsvorsitzende von Capgemini Österreich, zu Gast – eine der führenden Persönlichkeiten an der Schnittstelle von Technologie, Wirtschaft und Gesellschaft. Das Gespräch bietet einen spannenden Einblick in ihre berufliche Reise, beginnend in Kärnten über Stationen im Marketing, der Selbstständigkeit und einem prägenden Abschnitt bei Microsoft, bis hin zu ihrer heutigen Führungsposition in einem globalen Beratungsunternehmen.

Sennebogen erklärt, warum KI nicht nur eine technologische, sondern auch eine gesellschaftliche Revolution darstellt – und warum Unternehmen lernen müssen, ihre Mitarbeiter mitzunehmen, Verantwortung zu übernehmen und ethisch zu handeln. Im Gespräch geht es auch darum, wie sich Beratung verändert, warum unser Bildungssystem Kinder und Jugendliche besser auf digitale Kompetenzen vorbereiten muss, und es geht um weibliches Leadership und die Herausforderungen, die auch an der Spitze eines internationalen Unternehmens bestehen.

Ein Gespräch über KI, digitale Transformation und die Zukunft unserer Arbeitswelt – und darüber, wie Führung heute wirklich funktioniert.

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Eine Stadt – ein Buch: Arno Geiger „Der alte König in seinem Exil“

Anlässlich des Starts der Aktion „Eine Stadt – ein Buch“ fand im Wiener Rathaus eine Gala statt, zu der der Dritte Landtagspräsident von Wien, Prof. Dr. Gerhard Schmid, in Vertretung von Bürgermeister Dr. Michael Ludwig mehr als 400 Gäste begrüßte. Allen voran der Autor und Literatur-Weltstar Arno Geiger und die Grande Dame der deutschsprachigen Literatur Elke Heidenreich. Im Gespräch mit Moderatorin Lilian Klebow verwies Schmid gemeinsam mit Wien-Energie Chef Michael Strebl  auf die Bedeutung dieses großartigen Projektes der Stadt Wien gemeinsam mit dem ECHO-Medienhaus. „Weltliteratur zu einem sehr ernsten Thema, das uns auch in Wien in den Bereichen der medizinischen Diagnostik, Behandlung, Forschung und Pflege fordert“, betonte der Landtagspräsident, und freute sich, dass bereits im 24. Jahr „dieser international einmaligen Aktion auch heuer wieder 100.000 Bücher in Wien gratis verteilt werden“.

Gerhard Schmid zum Buch: „In diesem 2011 erschienenen Buch schildert der inzwischen in Wien lebende Autor den Umgang der Familie mit der Alzheimererkrankung seines Vaters August, beginnend in den 90er-Jahren. Zunächst sind alle Betroffenen ratlos, erst nach und nach gelingt es Arno Geiger zu verstehen, wie sich der 1926 Geborene durch die Krankheit verändert. Dabei werden die großen Schwierigkeiten und Missverständnisse nicht verschwiegen. Aber die Angehörigen können im Umgang mit dem Vater schließlich auch Glücksmomente erleben. Denn am Schluss des Buches heißt es: ‚Wer lange genug wartet, kann König werden.‘“

„Der alte König in seinem Exil“ war eines der ersten Bücher, das sich mit dem immer wichtiger werdenden Thema Alzheimer auseinandersetzte. Das Buch wurde in mehr als 30 Sprachen übersetzt und ist ein großer Bestseller.

Fotos: ECHO-Medienhaus