Autor -Gerhard Schmid

Gerhard Schmid: Spitzenkandidat der SPÖ Hietzing für die Gemeinderatswahl 2025

Gemeinderats- und Landtagsabgeordneter Prof. Dr. Gerhard Schmid ist Spitzenkandidat der SPÖ Hietzing für die Gemeinderatswahl in Wien, die am 27. April 2025 stattfindet.

Gerhard Schmid ist nicht nur Hietzinger durch und durch, sondern auch einer der erfahrensten Politiker unserer Stadt. Als Abgeordneter im Wiener Landtag und Gemeinderat sowie Vorsitzender des Gemeinderatsausschusses für Kultur und Wissenschaft bringt er nicht nur Expertise, sondern auch Herzblut für soziale Gerechtigkeit, Bildung, Wissenschaft und Kultur mit.

Er hat zahlreiche Veranstaltungen in Hietzing organisiert, unter anderem den „Dialog der Religionen“ im Kardinal König Haus, die „Hietzinger Wirtschaftsgespräche“, die Podiumsdiskussion “Altbundespräsident Heinz Fischer und Nobelpreisträger Eric Kandel im Gespräch” sowie zahlreiche weitere hochkarätig besetzte Diskussionsveranstaltungen. Bekannt und beliebt sind auch die von ihm initiierten „Kulturwanderungen“ im Lainzer Tiergarten und das Sommerfest der SPÖ Hietzing. Ein Fixpunkt in seinem Terminkalender ist die jährlich stattfindende Marathonlesung in der Volkshochschule Hietzing.

Gerhard Schmid nimmt auch an vielen Aktivitäten im Bezirk teil, zum Beispiel an Verteilaktionen zum Muttertag, zu Ostern und weiteren Terminen. Gemeinsam mit der SPÖ-Penzing fand kürzlich auf der Kennedy-Brücke eine Frühstücksaktion statt, bei der “Schwarz-Kipferl” verteilt und zahlreiche Gespräche mit Passant*innen geführt wurden. Ebenfalls dabei: Stadtrat Jürgen Czernohorszky, NRAbg. Julia Herr, Penzings Bezirksvorsteherin Michaela Schüchner, Hietzings Bezirksvorsteher-Vize Marcel Höckner und den Spitzen der Bezirkspolitik aus Hietzing und Penzing.

Die Neugestaltung des EKAZENT Hietzing geht bereits in die Zielgerade und hat mit der Eröffnung der neuen BILLA-Filiale einen zusätzlichen Nahversorger im Bezirk erhalten.  Gemeinsam mit Dir. Hames Mohsenie von REWE Österreich und den Spitzen der Hietzinger Bezirkspolitik wurde die Eröffnung gefeiert.

Rudolf-Edlinger-Hof: Politische Würdigung für einen aufrechten Sozialdemokraten

Die Stadt Wien hat einen umfassend renovierten Gemeindebau in der Deutschordenstraße 7–25 in Wien Hütteldorf feierlich nach dem ehemaligen Finanzminister und langjährigen SPÖ-Politiker Rudi Edlinger benannt. Die Wohnhausanlage liegt direkt hinter dem Weststadion – ein Ort mit starker persönlicher Symbolkraft, war Edlinger doch über ein Jahrzehnt Präsident des SK Rapid und als leidenschaftlicher Fan tief mit dem Verein verbunden.

Bei der Gedenkveranstaltung war auch die SPÖ Bildung prominent vertreten: Gerhard Schmid, Vorsitzender der SPÖ Bildung, würdigte Rudi Edlinger als politische Ausnahmeerscheinung und bleibendes Vorbild. Begleitet wurde er von Wolfgang Markytan, Geschäftsführer der SPÖ Bildung, sowie von Bernd Herger, ehrenamtlich in der Organisation tätig. Auch der langjährige Geschäftsführer des SK Rapid, Christoph Peschek, nahm an der Benennungs-Zeremonie teil. ein sichtbares Zeichen für die Verbindung zwischen Politik und Sport, die Edlinger über Jahrzehnte geprägt hat.

„Rudi Edlinger war ein aufrechter Sozialdemokrat, der nie vergessen hat, woher er kommt. Sein politisches Handeln war geprägt von Gerechtigkeit, Verantwortungsbewusstsein und tiefer Verbundenheit mit der sozialen Idee. Für uns alle bleibt er ein Vorbild.“ – Gerhard Schmid, Vorsitzender SPÖ Bildung

Ein Gemeindebau mit Geschichte und Zukunft

Mit dem Rudolf-Edlinger-Hof wird nicht nur einem großen Sozialdemokraten gedacht – es wird auch ein Stück Wiener Stadtgeschichte sichtbar gemacht. Die umfassende Renovierung steht sinnbildlich für ein Wien, das Tradition und Fortschritt miteinander verbindet und dabei nie seine sozialpolitischen Grundwerte vergisst.

„ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid“ #107: Dr. Matti Bunzl, Direktor des Wien Museums

Wie wird ein Museum zum Ort für alle? Dr. Matti Bunzl, Direktor des Wien Museums, spricht mit Gerhard Schmid über die Transformation eines traditionsreichen Hauses mitten in der Stadt – architektonisch, digital und sozial. Im Gespräch geht es unter anderem um diese Fragen: Warum ist Wien damit europaweit Vorreiter? Wie bringt man über 100.000 Objekte online? Was bedeutet kulturelles Erbe im digitalen Zeitalter?

Mitten am Karlsplatz wurde das Museum nicht nur generalsaniert, sondern durch das spektakuläre „Schwebe-Geschoss“ erweitert. Der Eintritt ist dauerhaft kostenlos – ein starkes kulturpolitisches Signal. Dr. Bunzl gibt persönliche Einblicke in seine Rückkehr aus den USA, spricht über Teamarbeit, Museumspädagogik, Inklusion und die nächsten Projekte – darunter die Renovierung des Schubert-Geburtshauses bis 2028.

Die Stadt Wien schafft mit Investitionen, Weitblick und dem klaren Ziel kultureller Teilhabe den Rahmen für diese Entwicklung. Das Wien Museum zeigt, wie moderne Kulturvermittlung funktioniert – offen, zugänglich und relevant.

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Gerhard Schmid zum Ableben von Bundesminister a.D. Erwin Lanc

„Erwin Lanc war einer der großen gestaltenden Politiker der Zweiten Republik, eine politische Ausnahmeerscheinung und ein bis zuletzt aufrechter Sozialdemokrat. Einer, der immer seine Stimme, die von einer unvergleichbaren Offenheit geprägt war, erhoben hat. Er war einer der großen Architekten der Politik der ‚Ära Kreisky‘ und hat in allen politischen Ämtern und Funktionen sein Verantwortungsbewusstsein eindrucksvoll unter Beweis gestellt“, betonte SPÖ-Bundesbildungsvorsitzender Gerhard Schmid am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Als Mitglied gesetzgebender Körperschaften, als Bundesminister für Verkehr, Inneres und Auswärtige Angelegenheiten, hat sich Lanc größte Verdienste um unser Land erworben. Als sozialdemokratischer Funktionär, von seiner Bezirksorganisation in Wien Margareten bis hin zu höchsten Bundesfunktionen, habe er stets für soziale Gerechtigkeit und ein humanistisches Menschenbild gekämpft, so Schmid.

„Erwin Lanc war primär – ganz im Sinne unserer Tradition – ein politischer Generalist, der sein Spezialwissen stets mit seinen Grundsätzen in Einklang brachte. Die Bildungspolitik war ihm stets ein wichtiges Anliegen“, so der SPÖ-Bundesbildungsvorsitzende, der an Lanc‘ Vorträge, Beiträge und Erzählungen erinnerte, die „nicht nur zuverlässige Höhepunkte von Veranstaltungen waren, sondern stets die Geschichte der österreichischen Sozialdemokratie und ihrer Grundprinzipien widerspiegelten“. Diesen Prinzipien sei Lanc bis zuletzt zutiefst verbunden gewesen.

Sein Eintreten für die Neutralität sei immer mit einem Bekenntnis zu einer aktiven Außenpolitik verbunden gewesen. „Erwin Lanc war ein Internationalist im besten Sinne des Wortes, eng verbunden mit dem internationalen Geist unserer Bewegung“, so Schmid. Im Wissen um die Geschichte unseres Landes war dem aktiven Antifaschisten die Aufklärung und Erinnerungsarbeit stets wichtig. Den Schwachen zu helfen und Verantwortung einzumahnen, stelle ihn in eine Reihe mit den großen Theoretikern unserer Bewegung, so Schmid, der betonte, dass Lanc die Fähigkeit der politischen Analyse im Geiste Otto Bauers hatte und stets die politische Theorie auf die praktische Arbeit des Politikers heruntergebrochen habe.

„Er war immer dort, wo auch die Menschen waren, und seine Volksverbundenheit war sprichwörtlich. In diesem Sinne hat er sich auch seit seinen Jugendtagen für seinen geliebten Handballsport engagiert und höchste Funktionen als österreichischer und Weltpräsident des Handballes erreicht. Bis ins hohe Alter hat er kaum ein Spiel seiner Fivers WAT Margareten versäumt“, so Schmid.

„Es hat uns ein Mensch und Freund verlassen, der völlig zurecht einen unverrückbaren Platz in unseren Geschichtsbüchern erworben hat. Ich verliere einen väterlichen Freund, dem ich unendlich dankbar bin für seine Ratschläge, mahnenden Worte und die Gespräche, die ich mit ihm führen durfte. In diesen Stunden gilt unsere Anteilnahme seiner großartigen Frau Chris und seiner Familie. Wir werden Erwin niemals vergessen und ihm stets ein ehrendes Andenken in großer Dankbarkeit bewahren“, so SPÖ-Bundesbildungsvorsitzender Gerhard Schmid.

 

„ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid“ #106: Martin Grubinger, Schlagzeuger und Musikvermittler

Martin Grubinger, Ausnahme-Schlagzeuger, gefragter Musikvermittler und Dozent am Mozarteum Salzburg, gehört zu den prägendsten Stimmen der österreichischen Kulturszene. Im ZeitGespräch mit Gerhard Schmid spricht er offen über seinen Rückzug von der Bühne, über die Bedeutung kultureller Bildung und über die Verantwortung, die Künstler in einer demokratischen Gesellschaft tragen.

„Je mehr Musik, desto weniger FPÖ.“ – Mit diesem Satz bringt Grubinger seine Haltung auf den Punkt. Für ihn ist Musik nicht nur Kunst, sondern ein Mittel gegen Ausgrenzung, gegen Politik der Angst und für ein solidarisches Miteinander. Er erzählt von seiner Arbeit mit jungen Menschen, von Projekten zur Musikvermittlung und davon, warum er sich nicht heraushalten will, wenn es um demokratische Grundwerte geht. Auch die Rolle der Kunst in Zeiten politischer Polarisierung ist Thema – genauso wie seine persönliche Beziehung zur klassischen Musik und was ihn antreibt, weiter laut zu bleiben.

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„ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid“ #105: Ioanna Apostolakos und Thomas Schindl von den Wiener Symphonikern

Heuer feiern die Wiener Symphoniker ihr 125-jähriges Bestehen! Im aktuellen ZeitGespräch blickt Dr. Gerhard Schmid gemeinsam mit den Ensemblemitgliedern Ioanna Apostolakos (Violine) und Thomas Schindl (Schlagzeug) hinter die Kulissen des weltbekannten Orchesters. Die Beiden schildern den Alltag der Orchesterarbeit, der sich zwischen Proben, Auftritten und Tourneen in den bekanntesten Konzertsälen der Welt abspielt. Und sie verraten, was es mit dem Applaus für ein Triangel-Solo in der Elbphilharmonie auf sich hat.

Und es geht auch um die Frage: Welchen Wert hat Musikvermittlung im 21. Jahrhundert – für den Einzelnen und für die Gesellschaft? Über den sozialen Auftrag der Wiener Symphoniker berichtet Violinistin Ioanna Apostolakos und spricht dabei auch über ihre persönliche Entwicklung als Musikerin. Schlagzeuger Thomas Schindl gibt Einblicke in seine Rolle als Orchestervorstand und erklärt, weshalb klassische Musik auch ins Beisl, in Schulen oder in Pflegeheime gehört.

Ein Gespräch über Leidenschaft, Verantwortung, Gleichberechtigung und den Klang einer Weltstadt.

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„ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid“ #104: Michael Stampfer, Geschäftsführer des Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds

Zu Gast im aktuellen „Zeitgespräch“ ist der Geschäftsführer des Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF), Dr. Michael Stampfer. Mit Gerhard Schmid spricht der promovierte Jurist über die Zukunft von Wissenschaft und Forschung in Europa: Wie bleibt Europa im globalen Wettbewerb konkurrenzfähig? Welche Rolle spielt interdisziplinäre Forschung? Und wie verändern Künstliche Intelligenz und Digitalisierung die Wissenschaft?

Als führender Kopf in der Forschungsförderung setzt sich Stampfer seit über 20 Jahren dafür ein, Wien als Wissenschaftsstandort zu stärken. Er spricht über die Bedeutung von langfristigen Investitionen, die Notwendigkeit, junge Talente nach Wien zu holen, und darüber, welche politischen Rahmenbedingungen es für eine erfolgreiche Forschung braucht. Besonders spannend: Seine Einschätzung zur Rolle des Digitalen Humanismus und warum Technologie die Gesellschaft aktiv mitgestalten muss.

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Verleihung des 3. Marie Jahoda Preises – Eine Würdigung wissenschaftlicher Exzellenz und gesellschaftlicher Verantwortung

Am 14. März 2025 fand im Österreichischen Parlament die feierliche Verleihung des 3. Marie Jahoda Preises für herausragende wissenschaftliche Erkenntnisse statt. Mit dieser besonderen Auszeichnung werden Wissenschaftler:innen geehrt, deren Forschung nicht nur von hoher akademischer Qualität ist, sondern auch eine gesellschaftspolitische Relevanz hat.

Preisträgerin 2025: Univ.-Prof.in Dr.in Katja Sturm-Schnabl

In diesem Jahr wurde Univ. Prof.in Dr.in Katja Sturm-Schnabl für ihr beeindruckendes Lebenswerk geehrt. Die renommierte Historikerin, Literaturwissenschaftlerin und Zeitzeugin setzt sich seit Jahrzehnten mit den Themen Erinnerungskultur, Nationalsozialismus und der slowenischen Minderheit in Österreich auseinander.

Als Kind wurde sie selbst Opfer der NS-Verfolgung und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Erinnerung an diese Zeit wachzuhalten und wissenschaftlich aufzuarbeiten. Ihre Forschung trägt maßgeblich zur Bewusstseinsbildung über die Geschichte der Verfolgung und Diskriminierung von Minderheiten in Österreich bei. Durch ihre Arbeit hat sie vielen nachfolgenden Generationen wertvolle historische Erkenntnisse vermittelt und dazu beigetragen, dass die Vergangenheit nicht in Vergessenheit gerät.

Feierliche Ehrung im Parlament

Die Verleihung des Marie Jahoda Preises fand in einem würdigen Rahmen im Österreichischen Parlament, Lokal 3 statt. Zahlreiche Gäste aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft nahmen an der Veranstaltung teil, um die herausragenden Leistungen von Katja Sturm-Schnabl zu würdigen.

Die offizielle Ehrung übernahmen:

✅ Dr. Peter Kaiser, Landeshauptmann von Kärnten, der in seiner Rede betonte: “Es ist wichtig und wertvoll, die Sprache von Volksgruppen als Reichtum und Bereicherung anzusehen.”

✅ Kathrin Gaal, Vizebürgermeisterin von Wien, die die gesellschaftliche Bedeutung wissenschaftlicher Arbeit hervorhob: “Frauen sichtbar zu machen ist unglaublich wichtig, und die heutige Veranstaltung ist ein Beispiel dafür. Auch die Stadt Wien setzt hier ein Zeichen – etwa durch Straßen- und Platzbenennungen. Wenn die Politik dazu beitragen kann, dann werden wir das tun. Mädchen und junge Frauen zu stärken, ist eine meiner wichtigsten Aufgaben.”

✅ Mag. Heinrich Himmer, der als Vertreter des SPÖ-Parlamentsklubs sprach und die Bedeutung des Preises unterstrich: “Demokratie muss immer erkämpft werden. Engagement für Chancengleichheit und für das Verständnis zwischen Kulturen ist essenziell. Demokratie ist der größte Schatz, den wir haben.”

✅ Prof. Dr. Gerhard Schmid, Vorsitzender der SPÖ Bildung, unterstrich die politische und gesellschaftliche Bedeutung der Preisträgerin: “Katja Sturm-Schnabl hat sich nicht nur für die Versöhnung zwischen Kärntner:innen und der slowenischen Minderheit eingesetzt, sondern auch für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Freiheit.”

✅ Univ.-Prof.in Dr.in Katja Sturm-Schnabl, die für ihr Lebenswerk ausgezeichnet wurde, fasste ihre Überzeugung in einem prägnanten Satz zusammen: “Kultur ist ein Geben und Nehmen.”

Statements aus der SPÖ Bildung

Wolfgang Markytan, Geschäftsführer der SPÖ Bildung, erinnerte an die Geschichte des Preises und seine bisherigen Preisträgerinnen: “Der Marie Jahoda Preis wurde vor einigen Jahren ins Leben gerufen, um herausragende wissenschaftliche Leistungen zu würdigen – insbesondere solche, die eine gesellschaftliche Dimension haben. Die erste Preisträgerin war die renommierte Sozialwissenschaftlerin Lotte Bailyn, die wir in Boston persönlich besuchten. Im vergangenen Jahr wurde der Preis an Käthe Sasso, eine mutige Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus, verliehen. Kurz vor ihrem 99. Geburtstag durften wir ihr diesen Ehrenpreis überreichen. Mit Katja Sturm-Schnabl führen wir diese Tradition der Anerkennung für Menschen fort, die mit ihrer Arbeit einen unschätzbaren Beitrag zur historischen Aufarbeitung und gesellschaftlichen Aufklärung leisten.

Über den Marie Jahoda Preis

Der Marie Jahoda Preis wurde 2022 von der SPÖ Bildung, der Wiener SPÖ-Bildung und der Wiener Bildungsakademie ins Leben gerufen, um wissenschaftliche Leistungen zu ehren, die sich mit gesellschaftlich relevanten Fragen auseinandersetzen. Benannt nach der international renommierten Sozialwissenschaftlerin Marie Jahoda, würdigt der Preis Forschende, die mit ihrer Arbeit zur Stärkung der Demokratie, zur historischen Aufarbeitung und zur Förderung von Minderheitenrechten beitragen. Mit der diesjährigen Verleihung an Univ. Prof.in Dr.in Katja Sturm-Schnabl wurde erneut eine Wissenschaftlerin ausgezeichnet, die mit ihrer Forschung einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag leistet.

Fotos: Christian Bader

„ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid“ #103: Kurt Gollowitzer, Präsident der Austria Wien und Geschäftsführer der Wien Holding

In der aktuellen Ausgabe der „ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid“ ist Dr. Kurt Gollowitzer, Präsident der Austria Wien und Geschäftsführer der Wien Holding, zu Gast. Er erklärt den Aufbau und die Aufgaben der Wien Holding, vom Wiener Hafen über die Wiener Stadthalle und die Vereinigten Bühnen Wiens bis hin zum Stadt-Fernsehsender W24 und dem Haus der Musik. Ein breit gefächertes Portfolio, das mit großer Verantwortung – auch für die Zukunft – verbunden ist. Er informiert über einzelne Bereiche und Projekte der Wien Holding und teilt auch seine Einschätzung zum Wirtschaftsstandort Wien.

Der Austria Wien-Präsident erzählt von den Herausforderungen, die der Wiener Traditionsverein zu bewältigen hatte und schildert die Zukunftsperspektiven. Wichtig ist ihm, Tradition und Identität des Vereins zu bewahren und gleichzeitig neue wirtschaftliche und sportliche Impulse zu setzen. Im Gespräch geht es auch um die gesellschaftliche Verantwortung des Vereins. Gollowitzer weiß: Emotionen und Rivalität gehören zu Fußball dazu. Aber die Grenze sieht er schon dort, wo verbale Gewalt beginnt. Es müsse alles darangesetzt werden, um einen gewaltfreien Stadionbesuch gewährleisten zu können.

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„ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid“ #102: Alexander Wrabetz, Präsident des SK Rapid und der Wiener Symphoniker

Gast in der aktuellen Ausgabe der „ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid“ ist Alexander Wrabetz, Präsident des österreichischen Rekordmeisters SK Rapid und der Wiener Symphoniker. Als langjähriger Generaldirektor des ORF hat er außerdem Maßstäbe im Bereich der Medien gesetzt. Wrabetz gibt Einblicke in seine Karriere im Medienbereich, schildert seine Begeisterung für die klassische Musik und erläutert seine Visionen und die Herausforderungen bei Rapid. Er erzählt von der Bedeutung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, dessen große Reichweite für die Präsenz auch weniger bekannter Sportarten wichtig ist und dafür sorgt, dass klassische Musik für ein breiteres Publikum zugänglich ist.

Mit seinem Engagement bei den Wiener Symphonikern und dem österreichischen Rekordmeister SK Rapid Wien befindet er sich an der Schnittstelle zwischen Kultur und Sport. Beide Institutionen haben eine große Bedeutung für das Selbstverständnis Österreichs, in beiden Bereichen ist es wichtig, im internationalen Wettbewerb bestehen zu können, ohne sich in die Fänge von Investoren zu begeben. Bei Rapid hebt Wrabetz hervor, wie wichtig die Identität des Vereins und dessen Traditionen für die Fans sind. Wrabetz‘ Wunsch: Die Qualität und die gesellschaftliche Relevanz beider Bereiche – Kultur und Sport – zu sichern, um Österreich als Kulturland stark zu halten und die Leidenschaft der Fans zu fördern.

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